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Encyclopaedia Cursus Philosophici
Von Agon S. Buchholz für
Wikipedia,
April 2004.
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Home : Wissen : Werke : E : Encyclopaedia.Cursus.Philosophici
10-Dec-2003/14-Jan-07
Übersicht
Die
Encyclopaedia Cursus Philosophici ist eine Enzyklopädie von
Johann Heinrich Alsted (1588-1638).
Johann Heinrich Alsted veröffentlichte 1630 (oder 1608 oder 1620 [?]) in
Herborn die Encyclopaedia Cursus Philosophici in sieben Bänden; es handelt
sich dabei um eins der ersten enzyklopädischen Werke, das explizit den Titel
»Enzyklopädie« trägt und ist gleichzeitig eine der letzten großen
systematisch aufgebauten Enzyklopädien.
Ordnungssystem
Die Encyclopaedia greift in der
Organisationsform zurück auf
Raymundus
Lullus' in
der Ars magna von 1308 formulierte Idee eines Feldes allen möglichen Wissens
(Topica universalis) und die nach Lullus benannte lullsche Methode zum
Systematisieren der Wissenschaften.
Die Systematik bedient sich etwa
folgender Merkmale:
- generalis - specialis;
- finis - medium;
- internus - externus;
- communis - proprius;
- quantum ad locum - ad conditionem ad aetatem;
- preparatorius - elaboratorius.
Alsteds gleichzeitig enzyklopädischer wie ganzheitlicher Ansatz prägte
beispielsweise auch den Pädagogen Comenius und den ungarischen
Enzyklopädisten Apáczai Csere János (1625-1659) nachhaltig; Alsted
vermittelte ihnen die Idee, mit Hilfe einer geeigneten Didaktik und dem
richtigen Weg des Lehrens und Lernens könne man jedem Menschen alles Wissen
beibringen.
Siehe auch
Literatur
Wilhelm Schmidt-Biggemann: Vorwort zum Reprint von J. H. Alsted,
"Encyclopaedia" (1630). Stuttgart, Bad Cannstadt 1989
Quelle und Lizenz
Diesen Artikel habe ich im April 2004 für die
Wikipedia verfasst. Er wird in der dortigen Fassung unter der
GNU FDL
lizenziert.
Anmerkungen
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