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Kultur
Fragmente von Agon S. Buchholz für
Kefk Network Wissen, November 2005.
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Erstellt/bearbeitet: 23-Nov-2005/14-Jan-07
Systemzeit: Sonntag, 07.09.2008, 06:25:00.
Home : Wissen : Theorie : Kultur
Übersicht
Als Kultur (zu lat. cultura, dies zu lat. colere,
»pflegen«, »bebauen«) bezeichnet man
- ursprünglich den Landbau und die Pflege von Ackerbau und
Viehzucht;
- in diesem engen Verständnis definierte bspw. noch die
Brockhaus-Enzyklopädie von 1970 (!) den Begriff »Kulturämter«
als »Behörden zur Förderung des ländlichen Siedlungswesens
und Durchführung von Aufgaben des Landeskultur. [...] Heute
stellt die Flurbereinigung die Hauptaufgabe der Kulturämter dar.
Die Kulturämter unterstehen den Landesministerien für Ernährung
und Landwirtschaft« (zit. in Klein 2005: 36).
- im 17. Jahrhundert unter Übertragung auf mlat. cultura
animi die »Erziehung zum geselligen Leben, zur Kenntnis
der freien Künste und zum ehrbaren Leben« (Pufendorf, zit. in
Kluge 2002: 545);
- im diesem Sinne das Begriffsfeld um Bildung, Lebensart,
Kultiviertheit, Manieren oder Geschmack;
- im 18. und 19. Jahrhundert dasselbe wie Zivilisation im
Gegensatz zu Natur bzw. dem »Naturzustand«;
- ab dem 18. Jahrhundert ff. nach Ausweitung des
Bedeutungsbereiches und Übernahme in die Volks- und Alltagssprache
ein zunehmend erweitertes Begriffsfeld;
- im Kontext von Natur »die direkte
Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur und die Ergebnisse
diser Auseinandersetzung« (Klein 2005: 36); in diesem
Sinne verwendet bspw. in Kulturlandschaft, Agrikultur,
Monokultur, Zellkultur, Aquakultur und Bakterienkultur
- in der Mikrobiologie die Züchtung von
Mikroorganismen;
- im Sinne von Kunst einen Oberbegriff bspw. für
Theater, Oper, Literatur, bildende Kunst oder Ästhetik;
- im Kontext der Anthropologie und Ethnologie die
Exiszenz von Kulturen verschiedener Gesellschaften der Welt;
- im Kontext der Soziologie »das Nebeneinander
der verschiedensten Kulturen innerhalb einer Gesellschaft«
(Klein 2005: 35) bzw. »die Koexistenz unterschiedlicher
Kulturen innerhalb ein und derselben Gesellschaft«
(Welsch 1997, in [2]), z.B. Teil- oder Subkulturen, Jugenkulturen,
»Pop-Kultur« etc.
Anfang der 1990er Jahre konstatierte Dieter E. Zimmer in der Zeit
eine Inflationierung des Kunstbegriffs (»Kultur ist alles. Alles
ist Kultur«, zit. in Klein 2005: 31); in diesem Sinne äußerte
sich 1996 auch Oskar Negt in [1].
Kultur ist in Zeiten des Umbruchs und der Veränderung auch ein Modewort
geworden: »Kultur« wird mit großem Aufwand als Event
inszeniert und als ein wirtschaftlicher Impulsgeber konsumierbar gemacht (»Kulturalismus«).
Verschiedene Definitionen des Begriffes spiegeln verschiedene Theorien
der Bewertung und des Verständnisses menschlichen Tuns wider. Bereits 1952
trugen Alfred Kroeber und Clyde Kluckhohn eine Liste von über 200
verschiedenen Definitionen in ihrem Buch Culture: A Critical Review of
Concepts and Definitions zusammen.
Heute ist nach Wolfgang Welsch (Welsch 1997, in [2])
grundsätzlich zu unterscheiden zwischen
- dem traditionelle Konzept der Einzelkulturen,
- den jüngeren Konzepten der Multikulturalität und
Interkulturalität sowie
- Welschs Alternativkonzept der Transkulturalität, deren
Kennzeichen die externe Vernetzung der Kulturen, die Hybridisierung und
die Auflösung der Fremd-Eigen-Differenz sind.
Wissenschaften
Mit Kultur befassen sich zahlreiche Wissenschaftszweige, die jedoch
grundsätzlich unterschiedliche Begriffsverständnisse verwenden; einige
Beispiele:
- die Kulturwissenschaften untersuchen das menschliche Wirken
- in der Archäologie werden die Hinterlassenschaften aus vor-
und frühgeschichtlichen Zeiten in archäologische Kulturen gegliedert
- die Biologie und die Forstwissenschaft beschäftigt
sich mit Kulturen im Kontext der Natur, bspw. der Agrikultur
(Feldbestellung und -pflege), der Forst- oder Sylvikultur (Kulturpflege
von jungen Forstpflanzen) und der Aquakultur (Aufzucht von Pflanzen und
Tieren in Wasser).
Spezifische Ansätze
Rechtswissenschaft
Die Erweiterung des Kulturbegriffs setzt 1684 in der Schrift De jure
naturae et gentium libri octo der Naturrechtlers Samuel von Pufendorf
ein, der als »Kultur« die »Erziehung zum geselligen Leben, zur Kenntnis
der freien Künste und zum ehrbaren Leben« (Pufendorf, zit. in
Kluge 2002: 545) bezeichnet, also all jene Eigenschaften, die der Mensch im
Unterschied zu einem Tier gestaltet.
Anthropologie
Im späten 19. Jahrhundert plädierten Anthropologen für eine breitere
Definition des Begriffes »Kultur«, um damit eine Vielzahl von
verschiedenen Gesellschaften bezeichnen können. Sie argumentierten, dass die
Kultur der menschlichen Natur entspräche; die Kultur habe ihre Wurzeln in
der menschlichen Fähigkeit, Versuche systematisch auszuwerten und deren
Ergebnisse in Schrift und Sprache weiterzugeben. Deswegen entwickeln
Menschen, die getrennt voneinander leben, einzigartige Kulturen. Trotzdem
können sich Elemente verschiedener Kulturen heute leicht von einer
Menschengruppe zu einer anderen ausbreiten.
Es wurde also notwendig, methodisch und theoretisch nützlichere
Definitionen des Wortes Kultur zu entwickeln. Dabei unterscheiden die
Anthropologen zwischen einer
- materiellen Kultur und einer
- symbolischen Kultur (Schrift und Sprache).
Der Unterschied spiegelt nicht nur verschiedene menschliche Tätigkeiten
wider. Man braucht auch verschiedene Untersuchungsmethoden, um beide
Bereiche zu beschreiben und zu untersuchen. In der Regel konzentrieren sich
die Archäologen auf die materielle Kultur und die Kulturanthropologen auf
die symbolische Kultur. Beide wollen aber letztendlich auch wissen, wie
diese zwei Bereiche zusammenhängen.
Darüberhinaus bezieht sich der Begriff Kultur für die Anthropologen nicht
nur darauf, wie Güter verbraucht werden, sondern auch darauf, wie sie
produziert werden und wie sie für die Menschen bedeutsam werden. Die
Anthropologen wollen darunter auch die sozialen Beziehungen und
Handlungsweisen verstehen, in welche die Dinge des täglichen Lebens
einbezogen werden.
Kulturphilosophie und Kulturgeschichte
Der klassische Begriffskern von Kultur im Kontext der Philosophie ist die
Abgrenzung von der Natur bzw. von einem Naturzustand; in diesem Sinne
definiert Hoffmeister 1955 Kultur als
»die Bearbeitung der Natur durch den Menschen, die Erhebung des
Menschen über den Naturzustand durch Ausbildung seiner geistigen und
sittlichen Kräfte sowie die Weitergestaltung des so Gewonnenen«
(Hoffmeister 1955: 364).
Das Begriffsverständnis der Abgrenzung von der Natur wird in der
Philosophie grundsätzlich bis heute beibehalten, der qualitative Aspekt der
Höherentwicklung tritt dabei jedoch zunehmend in den Hintergrund. So
versteht Burkard 1999 unter Kultur »im weitesten Sinne alles, was der
Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht
geschaffenen und nicht veränderten Natur« (Burkard 1999: 310).
Dier Philosoph William James Durant gibt in seinem Werk
Kulturgeschichte der Menschheit folgende populäre Definition:
»Kultur ist soziale Ordnung, welche schöpferische Tätigkeiten
begünstigt. Vier Elemente setzen sie zusammen: Wirtschaftliche Vorsorge,
politische Organisation, moralische Traditionen und das Streben nach
Wissenschaft und Kunst. Sie beginnt, wo Chaos und Unsicherheit enden.
Neugier und Erfindungsgeist werden frei, wenn die Angst besiegt ist, und
der Mensch schreitet aus natürlichem Antrieb dem Verständnis und der
Verschönerung des Lebens entgegen«.
Nach Albert Schweitzer ist Kultur eine Form von Fortschrit,
genauer: »materieller und geistiger Fortschritt der einzelnen wie der
Kollektivitäten«. Dieser Fortschritt bestehe »zunächst darin,
dass für die Einzelnen wie für die Kollektivitäten der Kampf ums Dasein
herabgesetzt« werde. Ziel von Kultur ist letztlich »die
geistige und sittliche Vollendung des Einzelnen«:
»Der Kampf ums Dasein ist ein doppelter. Der Mensch hat sich in
der Natur und gegen die Natur und ebenso unter den Menschen und gegen
die Menschen zu behaupten. Eine Herabsetzung des Kampfes ums Dasein wird
dadurch erreicht, dass die Herrschaft der Vernunft über die Natur sowohl
wie über die menschliche Natur sich in größtmöglicher und zweckmäßigster
Weise ausbreitet. Die Kultur ist ihrem Wesen nach also zweifach. Sie
verwirklicht sich in der Herrschaft der Vernunft über die Naturkräfte
und in der Herrschaft der Vernunft über die menschlichen Gesinnungen«
(Albert Schweitzer: Kultur und Ethik, S. 35. ISBN 3406392504).
Auch das
Lexikon
zur Erwachsenenbildung von 1998 setzt noch normative »Kriterien
einer hochentwickelten Kultur« [2]:
- die Einhaltung sozialer Ordnungen und kultivierter, gesitteter
Interaktionsformen,
- die Pflege von Tradition und Geschichte,
- die Förderung von Erziehung und Bildung, Kunst, Wissenschaft und
Religion,
- eine bewusste Haltung gegenüber moralischen und ethischen
Forderungen,
- die Übernahme sozialer Verantwortung sowie
- die Verpflichtung zu politischer Korrektheit.
Kultursoziologie
Die neuere Kultursoziologie versteht unter Kultur »die Summe
des Wissens, der Überzeugungen, Glaubenssätze, Konventionen,
Geschmacksrichtungen und Vorurteile, die einer Gruppe der Gesellschaft
überkommen sind und durch Teilnahme am Leben der Gesellschaft erworben
werden« (Wolfram Kuschke, »Kultur und internationale Politik«,
in: Woyke 1986: 306).
Wissenssoziologie
Wissenssoziologisch könnte man eine Kultur auch als das einem Kollektiv
gemeinsame »Wissen« kennzeichnen, das heißt als die im Bewusstsein seiner
Mitglieder verankerten Erwartungen hinsichtlich üblicher Verhaltensweisen,
Werthaltungen, sozialer Deutungsmuster und Weltbilder die von
Kulturschaffenden entwickelt und zu Allgemeingut wurden.
Cultural Anthropology und Social Anthropology
In der nordamerikanischen cultural anthropology, der in der
englischen Sozialwissenschaft die social anthropology entspricht,
wird der Begriff culture oft gleichbedeutend mit society, also
mit Gesellschaft, verwendet.
Biologie
Jede Kultur kann aus biologischer Sicht charakterisiert werden durch drei
typische Merkmale, die in allen Kulturen vorkommen (nach Kull 1986: 103):
- Sozifakte, also erlernte und nicht angeborene
Verhaltensweisen, die auch bei sog. »höheren« Tieren auftreten;
- Artefakte, also materielle Ergebnisse offener
Verhaltensweisen wie Werkzeuge und Geräte, die man bei Tieren nur
vereinzelt findet;
- Mentifakte, also mögliche Verhaltensweisen wie Annahmen,
Ideen, Werte, Bestrebungen, die ausschließlich beim Menschen auftreten
und die Grundlage aller Kultur bilden; Mentifakte setzen bewußtes
begriffliches Denken und damit Abstraktionsvermögen voraus.
Entstehung von Kultur
Die entscheidenden Schritte des Menschen auf dem Weg zum Kulturwesen (Hominisation)
sind vielleicht folgende gewesen [Quelle?!?]:
- extensive Nutzung von Werkzeugen;
- Beherrschung des Feuers;
- Entwicklung von Sprache (vgl. Sprachkultur und Oralität);
- Entwicklung von expliziten Regeln und Formen des Zusammenlebens
(Religion, Ethik, Rechtsprechung);
- Entwicklung von Schrift (vgl. Schriftkultur und
Literalität).
Die hier angegebene Reihenfolge erhebt keinerlei Anspruch auf
chronologische Abfolge.
Siehe auch
Verwandte Begriffe:
- Alltagskultur, Baukultur, Enkulturation, Gegenkultur,
Internetkultur, Investmentkultur, Jugendkultur, Kulturkapitalismus,
Kulturalismus, Kulturdarwinismus, Kulturindustrie, Kulturkreis,
Kulturschock, Kulturtechnik, Mobilitätskultur, Popkultur,
Postmoderne Kultur, Subkultur, Tradition, Unternehmenskultur,
Zivilisation u.a.
Ethnische Kulturen:
- Aborigines-Kultur, afrikanische Kultur, arabische Kultur,
buddhistische Kultur, chinesische Kultur, christliche Kultur, deutsche
Kultur, europäische Kultur, französische Kultur, indianische Kultur,
Indische Kultur, islamische Kultur, israelische, Kultur, japanische
Kultur, koreanische Kultur, südkoreanische Kultur, russische Kultur,
schweizer Kultur, türkische Kultur, US-Kultur u.a.
Antike Kulturen:
- Ägyptische Kultur, gallo-römische Kultur, griechische Kultur,
Hallstatt-Kultur, Harappa-Kultur, keltische Kultur, kretomminoische
Kultur, La-Tène-Kultur, mykenische Kultur, römische Kultur u.a.
Kulturen Alteuropas:
- Aunjetitzer Kultur, Baalberger Kultur, Bandkeramik-Kultur,
Clovis-Kultur, Dorset-Kultur, Folsom-Kultur, Fremont-Kultur,
Gaterslebener Kultur, Girza-Kultur, Helladische Kultur,
Hilversum-Kultur, Hunsrück-Eifel-Kultur, Indus-Kultur, Koban-Kultur,
Kretisch-minoische Kultur, Lausitzer Kultur, Linearbandkeramische
Kultur, Maglemose-Kultur, Megalith-Kultur, Michelsberger Kultur,
Rössener Kultur, Thule-Kultur, Villanova Kultur, Vlaardingen-Kultur,
Wessex-Kultur u.a.
Kulturen Altamerikas
- Amra-Kultur, Badari-Kultur, Cochise-Kultur, Cucuteni-Kultur,
Mississippi-Kultur, Mogollon-Kultur, Naqada-Kultur, Nazca-Kultur,
Negade-Kultur, Nok-Kultur, Pueblo-Kultur, Talayot-Kultur, Tisza-Kultur,
Vinča-Kultur u.a.
Netmarks
Turkologie.com: Türkische Kultur - Erläuterungen zu
Küchenkultur, Aberglauben, Aussteuer (çeyiz), Beschneidung, Harem, Hamam
etc.,
www.turkologie.com/kultur.
Oskar Negt: Was ist das: Kultur? - Vortrag zum zehnjährigen
Bestehens des Studiengangs Kulturwissenschaft an der Universität Bremen,
gehalten von Oskar Negt am 29.11.1996,
dickinson.edu/departments/germn/glossen/heft3/negt.html.
Wolfgang Welsch: »Transkulturalität. Die veränderte Verfassung
heutiger Kulturen«, in: Texte zur Wirtschaft und zur Wissenschaft,
28.02.1997,
www.tzw.biz/www/home/article.php?p_id=409.
Literatur
Aleida Assmann, Dietrich Harth (Hg.): Mnemosyne. Formen
und Funktionen der kulturellen Erinnerung. Frankfurt am Main 1991
Aleida Assmann: Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des
kulturellen Gedächtnisses. München 1999
Jan Assmann: Religion und kulturelles Gedächtnis. Zehn Studien.
München 2000.
Isolde Baur: Die Geschichte des Wortes »Kultur« und seiner
Zusammensetzungen. Diss. München 1951.
Franz-Peter Burkard: Artikel »Kultur«, in: Peter Prechtl,
Franz-Peter Burkard (Hrsg.): Metzler Philosophie Lexikon (2.
erw, u. überarb. Aufl.). Stuttgart, Weimar: Metzler 1999: 600. 685 Seiten.
ISBN 347601679X
Rainer Bucher: Der Christ als Mensch in der Öffentlichkeit. Zum
Kulturbegriff Hermann Schells. Würzburg: Echter 1983. ISBN 3429008484
Will Durant, Ariel Durant: Kulturgeschichte der
Menschheit (Originaltitel: The story of civilization <sic!>).
Köln: Naumann u. Göbel (Lizenz d. Südwest-Verl., München) ISBN:
3-625-10400-8
Ulrich Kull: Evolution des Menschen. Biologische, soziale und kulturelle
Evolution (Studienreihe Biolgoe; 6). Stuttgart: Metzler 1986
Armin Klein: Kulturpolitik. Eine Einführung (2., überarb.
u. aktualis. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005. 224
Seiten. EUR 24,90. ISBN 3531143468 - mit recht ausführlichem theoretischen
Teil zum Kulturbegriff (S. 31-59).
Alfred Kroeber, Clyde Kluckhohn: Culture: A Critical
Review of Concepts and Definitions. New York 1952
Josef Niedermann: Kultur: Werden und Wandlungen des Begriffs
und seiner Ersatzbegriffe von Cicero bis Herder (Biblioteca dell’
„Archivum Romanicum“, I, 28). Florenz 1941
Hannelore Schell: Kultur und Zivilisation. Anfang einer
sprachvergleichenden Studie. Bonn 1959.
Albert Schweitzer: Kultur und Ethik (Nachdruck der
Sonderausgabe von 1990). C.H. Beck 1996. 372 Seiten. EUR 12,50. ISBN
3406392504
D. Sobriella: Der Ursprung des Kulturbegriffs, der
Kulturphilosophie und der Kulturkritik. Diss. masch. Tübingen 1971.
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