|
| |
Florilegium
Von Agon S. Buchholz für
Wikipedia,
April 2004.
Ihr Benutzername: Besucher
Online auf dieser Seite: 5 aktive User.
- Wer ist gerade online?
Home : Wissen : Glossar : F : Florilegium
17-Mar-2005/14-Jan-07
Übersicht
Als Florilegium (lat. florilegium, »die Bütenlese«)
bezeichnet man entsprechend der griechischen Anthologie eine
Zusammenstellung (Blütenlese oder Leserfrüchte) von Redewendungen,
Motetten, Zitaten berühmter Autoren oder auch Bibelstellen; sie können
alphabetisch oder systematisch gegliedert sein.
Mittelalterliche und frühneuzeitliche Florilegien - Auszüge aus
Schriften von antiken und mittelalterlichen Autoren, meist Dichtern,
aber auch aus der Spruchliteratur und von Prosaikern - hatten häufig
enzyklopädischen Charakter.
Diese Zusammenstellungen wurden im Unterricht und in der
Schriftstellerei verwendet. In der Regel wurden aus einer Anzahl von
Dichtern der Reihe nach die dem Exzerptor zusagenden Verse
herausgeschrieben. Oft wurden die exzerpierten Stücke mit vielfachen
textlichen Veränderungen alphabetisch oder sachlich geordnet. Die
Florilegien gaben über das Vorhandensein und die Beliebtheit der Autoren
die hinweisende Auskunft. Andererseits wurde durch die Anwendung von
Florilegien bei wenig belesenen Schriftstellern eine größere
Literaturkenntnis vorgetäuscht.
Häufige Abschriften mit Verkürzungen, Veränderungen, Zusätzen u.ä.
erschweren allerdings die philologische Forschung.
Siehe auch
Quelle und Lizenz
Ein Teil dieses Textes basiert auf einem Artikel aus
Wikipedia, der freien Enzyklopädie.
Artikel |
Bearbeiten |
Diskutieren |
Drucken |
Versionen
|
Autoren |
Backlinks.
Stand: 15:44, 11. Nov 2004.
Lizenz: GNU Free
Documentation License.
Anmerkungen
| |
Florilegium |
|
Ihr Name: Besucher (nicht angemeldet).
Online: 5 aktive User.
|
|
Anmelden | Abmelden
|
|
|
Benachrichtigen bei Änderungen: |
|
|
|
|
|