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Bibliographisches Institut
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10-Mar-2005/14-Jan-07
Übersicht
Das Bibliographische Institut wurde 1826 von
Joseph Meyer
(1796-1856) als Verlagsbuchhandlung in Gotha gegründet, später nach
Hildburghausen und schließlich 1874 nach Leipzig verlegt.
Durch die
Herausgabe preiswerter Klassikerausgaben und durch neue Werbe- und
Vertriebsmethoden gewann Meyer neue Käufer- und Leserschichten. Neben
dem 52-bändigen »Großen Conversations-Lexicon für die gebildeten Stände«
(1840-1855) und »Meyers Konversationslexikon« erschienen weitere
Reihenwerke wie »Meyers Universum«, »Meyers Reiseführer«, »Meyers
Atlanten« und »Brehms Tierleben«. Das 1880 von Konrad Duden
herausgegebene »Orthographische Wörterbuch« bildete die Grundlage für
eine einheitliche deutsche Rechtschreibung.
Das Bibliographische Institut wurde 1915 in eine Aktiengesellschaft
umgewandelt und nach der Enteignung 1946 in der DDR als Volkseigener
Betrieb (VEB) fortgeführt. 1953 gelang es den Aktionären, den Sitz des
Unternehmens in die Bundesrepublik, und zwar nach Mannheim, zu verlegen.
1984 fusionierten die beiden deutschen Lexikonverlage: »F.A. Brockhaus«
und »Bibliographisches Institut AG« zum
Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG (BIFAB).
Quelle und Lizenz
Ein Teil dieses Textes basiert auf einem Artikel aus
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Stand: 08:57, 27. Feb 2005.
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