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Kefk Network Windows

Systemzeit: 11.05.2008 00:25:52
Erstellt: 04-Nov-2001; zuletzt bearbeitet: 02-Feb-06/v0.4.

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Übersicht

Die Subsite Kefk Network Windows beschäftigt sich mit den Versionen, Funktionen und Benutzerschnittstellen des Betriebssystems Windows von Microsoft; es sind Übersichten zu allen bisherigen Windows-Versionen von Windows 1.0 bis Windows 2003/.NET (Stand: Februar 2003).

Bei der Windows-Produktlinie handelt es sich um vollständig proprietäre Software, jedoch existieren einige Versuche, freie Alternativen zu entwickeln (FreeWin95, ReactOS, Samba unter GNU/Linux u.a.).

News

26.10.2005: Website: Neue Rubriken angelegt zu Alternativen, Windows-Clones, Emulation, Interoperabilität, Migration. asb
28.01.2004: ReactOS: Neu - Freigabe von ReactOS, Versionen 0.2. asb
31.03.2003: Versionen: Ergänzung - Microsoft Windows XP (64-Bit-Version für Intel Itanium 2). asb
28.03.2003: Versionen: Ergänzung - Microsoft Windows 2003 Server. asb

Systematik der Windows- Betriebssystemfamilie

Aus technologischer Perspektive sind bisher grunsätzlich drei Windows- Varianten zu unterscheiden:

1. Eigenständiges Betriebssystem mit Kernel.

Ab Windows NT als komplett eigenständiges, auf Microsoft OS/2 basierendes Betriebssystem, weitestgehend in 32-Bit- Architektur; Nachfolger: Windows 2000, Windows XP, Windows 2003 bzw. Windows .NET; spezielle Versionen von Windows 2000 und Windows 2003 sind in 64-Bit- Architektur realisiert.

2. Betriebssystem mit integriertem MS-DOS.

Ab Windows 95 teilweise in 32-Bit- Architektur, Teile des Betriebssystemcodes weiterhin MS-DOS-basiert; letzte Version: Windows ME; Nachfolger: Windows XP (mit NT-basiertem Kernel).

3. Betriebssystemaufsatz für MS-DOS.

Windows 1.0 bis Windows 3.11, weitgehend 16-Bit- Architektur.

Aus Anwenderperspektive sind bisher zumindest vier Windows- Varianten zu unterscheiden:

1. Windows-Versionen für Endanwender.

Die aktuellen Windows- Versionen für Privat- und Endanwender ("Home"- Versionen) gehen, zumindest was die Benutzeroberfläche angeht, auf Windows 95 zurück; diese Linie wurde fortgeführt über Windows 98 sowie Windows ME und ging schliesslich in der Windows XP "Home- Edition" auf; sie ist ausschliesslich für die i386- Architektur verfügbar.

Diese Produktfamilie führte aufgrund ihrer Mängel und Unzulänglichkeiten zu dem schlechten Ruf von Windows unter technisch versierten Anwendern, begründete aber zugleich auch die Vorherrschaft von Windows auf dem Desktop.

2. Windows-Versionen für professionelle Anwender.

Die Windows- Versionen für professionelle Anwender und Entwickler gehen seit etwa 1993/94 auf Windows NT in den "Workstation"- Varianten von Windows NT 3.5 und Windows NT 4.0 zurück; ein modernes GUI wurde erst 1996 mit Windows NT 4.0 eingeführt und später in Windows 2000 sowie Windows XP jeweils in den "Professional"- Varianten weitergeführt. Die professionelle Windows- Produktlinie basiert auf einem modernen Microkernel und unterstützt Multiprocessing.

3. Windows-Versionen zum Betreiben eines Servers.

Die Server- Produktfamilie geht auf Vorläuferprodukte von Windows NT wie den LAN Manager zurück; seit Windows NT 3.1 wird zwischen "Server"- und "Advanced Server"- Varianten unterschieden. Die Windows- Produktlinie für den Serverbetrieb basiert ebenfalls auf einem modernen Microkernel und unterstützt Multiprocessing. Mit Windows 2000 wurde erstmals auch die zusätzliche Variante des "Datacenter Server" eingeführt, die u.a. weitere Prozessoren unterstützt. Die Server- Linie ist teilweise auch für andere Prozessor- Architekturen (DEC Alpha, IA-64) verfügbar.

4. Windows-Versionen für sonstige Endgeräte.

Neben der PC-Plattform existieren seit etwa 1996 auch verschiedene Ableger wie Windows CE, die für den Einsatz auf Personal Digital Assistants (PDAs), Smartphones oder Webpads konzipiert sind. Teilweise werden hier Elemente der Windows- Benutzerschnittstelle eingesetzt, technologisch handelt es sich dabei jedoch um weitgehend unabhängige Entwicklungen.

Microsoft Windows und  X Window System

"Windows" ist nicht gleich Windows. Im Bereich der graphischen Benutzeroberflächen gibt es beispielsweise noch das X-Window System (siehe  X.org bzw.  XFree86). Hier wird zusätzlich noch unterschieden zwischen:

Microsoft definiert das X Window System folgendermassen:

"Eine nichtproprietäre, standardisierte Menge von Displaybehandlungsroutinen, die am Massacussetts Institute of Technology (MIT) entwickelt wurden. Dieses System wird häufig als grafische Benutzerschnittstelle auf UNIX-Arbeitsstationen eingesetzt. Das X Window System ist nicht von der Hardware oder dem Betriebssystem abhängig. Ein X Window System-Client ruft einen Server auf, der sich auf der Arbeitsstation des Benutzers befindet, um ein Fenster aufzurufen, in dem der Client die Text- oder Grafikanzeige generieren kann. Weitere Informationen zum X Window System sind unter der Webadresse www.opengroup.org/x abrufbar" (Quelle: Microsoft Press. Computer-Lexikon mit Fachwörterbuch (deutsch-englisch/englisch-deutsch), Ausgabe 2001).

Software kaufen

Der Online-Shop Karstadt.de bietet eine recht breite Auswahl.

Eine weitere seriöse Bezugsquelle ist Amazon.de:

Siehe auch

Weitere proprietäre Microsoft-Produkte und -Technologien:

  • FrontPage.
    Schneller HTML-Editor mit WYSIWYG-Modus und hervorragendem Site Management.
  • ASP (Active Server Pages).
    Scripting Framework für dynamische Websites, das alternativ ECMA-/ JavaScript und VBScript zur Programmierung nutzt.

Software:

  • Software.
    Wichtige Software mit verschiedenen Lizenzierungsformen; Schwerpunkt auf Produkten, die unter mehreren Plattformen verfügbar sind.
  • Open Source und Free Software.
    Portierungen von Open Source Software und Free Software für die Win32-Plattform.

Allgemeine Übersicht zu Betriebssystemen:

Alternative freie Betriebssysteme:

Anmerkungen

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Literaturhinweise:
Microsoft Windows .NET Server 2003.
Die Neuerungen im Überblick
.
von Martin Kuppinger

Microsoft IIS 5.0 und ISA Server 2000.
von Ulrich Cuber

Microsoft. NET. Eine Einführung.
von David S. Platt

Microsoft Windows Sicherheit.
Das Praxisbuch
.
von Tobias Weltner und Kai Wilke

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