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Windows XP
www.eu.microsoft.com/germany/ms/windowsxp.
Versionen : Windows XP
: Übersicht
04-Nov-2001/02-Feb-06
Übersicht
Offizielles Release-Datum: 25-Oct-2001.
Windows XP gillt allgemein als schneller, stabiler und kompletter als
seine Vorgänger, aber weder als leichter zu bedienen noch
leichtgewichtiger auf der FestpPlatte: XP ist mit einem Platzbedarf von
mindestens 2 GByte das bisher umfangreichste Microsoft- Betriebssystem.
Microsoft konnte von seinem Betriebssystem Windows XP bis März 2003
weltweit über 90 Millionen Exemplare verkaufen; im November 2002, zum
ersten Geburtstag von Windows XP, waren es noch 67 Millionen verkaufte
Exemplare gewesen.
Wichtige Neuerungen:
- 32-bit Kernel und -Treiber,
- Produktaktivierung.
Systemanforderungen:
Als minimale Systemanforderung für den Einsatz von Windows XP
nennt Microsoft einen Prozessor mit 300 MHz und 64 MByte
Arbeitsspeicher. Optimal sei hingegen eine doppelt so gute
Hardware-Ausstattung mit 600-MHz- Prozessor und 128 MByte RAM. Wer
kein bootfähiges CD- ROM-Laufwerk besitzt, kann auf im Internet
bereitgestellte Boot-Images für Disketten zurückgreifen. Diese
Image- Dateien stehen für die Home Edition sowie die
Professional-Variante kostenlos zum Download bereit.
Varianten
Windows XP wird in folgenden Varianten angeboten:
Windows XP Home Edition -- für Privatanwender,
www.microsoft.com/downloads/release.asp?releaseid=33290.
- Preis der Vollversion: 489,- DM (US-$ 199.-);
- Updates: von Windows 98, 98SE und Millennium auf die XP Home
Edition: 254,- DM (US-$ 99.-); von Windows NT 4.0 oder 2000: 489,-
DM; keine Updates für Anwender von Windows 3.x oder 95.
Windows XP Professional Edition -- für den
Unternehmenseinsatz,
www.microsoft.com/downloads/release.asp?releaseid=33291.
- Eine Vollversion von Windows XP Professional bietet Microsoft
ausschließlich über System- Builder-Partner an (Quelle: Golem.de);
Preis: US-$ 299.-
- Updates: von Windows 98, 98SE oder Millennium möglich (US-$
199.-).
Packshots:

[ Windows XP -- 64-Bit-Version ].
- Das Betriebssystem ist für die Zusammenarbeit mit Intels
Prozessor Itanium 2 angepasst; bis zu 16 GByte RAM und 8 TByte
virtueller Speicher werden unterstützt.
- Von einer Version des 64-Bit-Windows für AMDs kommende
64-Bit-Prozessoren Opteron und Athlon 64 ist bei Microsoft offiziell
bislang zumindest nichts weiter zu hören.
- Verfügbarkeit: ab März 2003 über MSDN, ab II/2003 im regulären
Handel.
[ Server- Version ]
- Im ersten Halbjahr 2002 wollte Microsoft die Server- Versionen
von Windows XP auf den Markt bringen, was jedoch mehrfach verschoben
wurde; Microsoft Windows 2003 Server
wurde dann im April 2003 vorgestellt.
Neuerungen
Die auffälligste Neuerung von Windows XP ist die stark überarbeitete
graphische Benutzeroberfläche, die erheblich farbiger und mit
gerundeten Ecken aufwartet.
Starke Änderungen wurden an der nun aufgabenorientierten
Systemsteuerung vorgenommen, deren Elemente teilweise anders
gruppiert wurden.
Neuerding ist auch der Chat-Client Windows Messenger in
Windows XP eingebunden.
Darüber arbeiten auch die neuen Fernwartungsfunktionen (Remote
Assistance) von Windows XP: Damit ist es möglich, einem anderen XP-
Anwender bei Problemen mit seinem System zu helfen. Über eine Netzwerk-
oder Internet-Verbindung sieht der helfende XP-Anwender den
Bildschirm-Inhalt des um Rat Suchenden. Bei Bedarf lässt sich so der
Rechner auch aus der Ferne steuern.
Aus dem Terminal-Server von Microsoft stammt eine zusätzliche
Möglichkeit des Fernzugriffs, der aber nur in der Professional-Version
enthalten ist: Anwender können PCs mit installiertem Windows XP
Professional von unterwegs per Remote Access komplett steuern.
Wenn der XP-Rechner in Betrieb ist, lässt sich dieser etwa von einem
Laptop aus ansprechen, indem dieser den kompletten Inhalt auf dem
Desktop-PC mit allen Dateien und Anwendungen anzeigt. So kann man etwa
auf Firmendaten zugreifen, auch wenn diese nicht auf den Laptop gespielt
wurden.
Ferner enthält Windows XP den Windows Media Player in der
Version 8.0.
Die Personal Firewall ist allerdings für bestimmte
Verbindungen zu Microsofts Servern immer durchlässig.
Die Professional-Variante umfasst darüber hinaus weitere
Netzwerkfunktionen, die vornehmlich im Unternehmenseinsatz benötigt
werden und daher nicht in der Home Edition enthalten sind.
Service Packs
Service Pack 1 (SP1)
www.microsoft.com/germany/ms/windowsxp/sp1.
Das ab 09-Sep-2002 verfügbare Service Pack 1 für Windows XP
steht kostenfrei zum Download bereit und ist neben der
englischsprachigen Fassung auch in deutscher Sprache verfügbar.
Mit dem Service Pack 1 geht Microsoft vor allem gegen Raubkopien von
Windows XP vor; das SP1 erkennt, wenn für die Installation einer
Windows-XP-Version ein illegal im Internet oder unter Raubkopierern
zirkulierender Produkt Key verwendet wurde; das SP1 verhindert
dann eine Installation.
Das SP1 für Windows XP soll alle bislang veröffentlichten
Sicherheits-Patches umfassen und zahlreiche weitere Sicherheitslücken
schließen. Außerdem will Microsoft mit dem Service Pack einige Punkte
der im Kartellverfahren in den USA getroffenen Vergleichsvereinbarung
realisieren. So wird es Anwendern und auch OEM-Herstellern nun möglich
sein, die Applikationen Internet Explorer Windows Media Player, Outlook
Express, Java und den in einer neuen Version beiliegenden Windows
Messenger auszublenden.
Download.
Das Service Pack 1 für Windows XP steht als 130-MByte- Archiv sowohl
in deutscher als auch englischer Sprache zum Download bereit.
Service Pack 2 (SP2)
Status: derzeit in Vorbereitung.
Add-ons
Media Bonus Pack für Windows XP
Mit einer kostenlosen Zusatzsoftwaresammlung für Windows XP bietet
Microsoft seit Mitte Dezember 2001 einige Tools an, die in ähnlicher
Form auch im kostenpflichtigen Plus-Paket enthalten sind. Das Media
Bonus Pack für Windows XP konzentriert sich vor allem auf die
Erweiterung des Windows Media Players für Windows XP.
Funktionsumfang:
- Für den Media Player gibt es neue Skins und Visualisierungen,
die passend zur Musik diverse Animationen auf den Bildschirm
zaubern.
- Darüber hinaus wurde ein Programm zum Umwandeln von MP3-
Musikdateien in das Windows-Media-eigene Format WMA integriert, das
vor allem kleinere Dateien bei gleichbleibender Musikqualität
verspricht.
- Darüber hinaus gibt es einige Grafiken, die für den Windows
Movie Maker beispielsweise als Titel verwendet werden können.
- Dank einer Powertoy-Erweiterung für den Media Player können
Medienbibliotheken nun auch verwaltet und bearbeitet werden.
- Ein weiteres Programm erledigt den Export von Playlisten im
Windows Media Player in Microsoft-Excel-Dateien.
Der Download umfasst rund 18 MB und kann auch für deutsche Versionen
von Windows XP genutzt werden (Quelle: Golem.de).
Plus! Digital Media Edition
Mit der neuen Programmsammlung Plus! Digital Media Edition
bietet Microsoft ab Anfang Januar 2003 zahlreiche kleine Tools und
Programme speziell für Windows XP an, um vor allem den Umgang mit
Musiktiteln und deren Formaten zu erleichtern.
Lieferumfang:
- Der Audio-Converter aus dem Programmpaket konvertiert
WAV- und MP3-Dateien in das Format Windows Media Audio (WMA) oder
wandelt MP3- Dateien nach WAV. Die Konvertierung von WMA-Daten ins
MP3-Format wird hingegen nur unterstützt, wenn ein passendes
Encoder-Plug-In für die Windows Media Player 9 Series
installiert wurde.
- Der Analog Recorder soll Analogaufnahmen von Kratzern und
Störgeräuschen bereinigen und setzt automatisch Track-Marken, um
eine passende CD zu brennen.
- Mit dem CD Label Maker sollen sich CD-Covers und -Labels
in nur vier Schritten bedrucken lassen.
- Ein Party-Modus soll den eigenen PC in eine Jukebox
verwandeln, die grafische Effekte sowie Künstler und Songtitel
anzeigt, jedoch den Zugriff auf persönliche Dateien und
Informationen unterbindet.
- Mit Hilfe von Plus! Dancer tanzen mehr als zehn
lebensechte 3D-Modelle passend zur Musik auf dem Bildschirm.
- Über einen Wecker lässt sich zu bestimmten Zeiten Musik
vom PC abspielen, während der Sleep-Timer laufende Musik zu einem
festgelegten Zeitpunkt langsam leiser macht, um so das Einschlafen
zu fördern.
- Speziell für Movie Maker 2 stehen 50 neue Effekte und
Überblendungen bereit.
- Schließlich enthält die enthält die Programmsammlung acht Skins
für den am Windows Media Player 9.
- Die letzte Funktion, Sync & Go, richtet sich an Besitzer
eines WindowsCE-PDAs, der mit PocketPC ausgestattet ist. So lassen
sich darüber Audio- und Videodaten automatisch zwischen Desktop und
PDA synchronisieren. Zudem lassen sich Inhalte von CBS
MarketWatch.com, MSNBC.com und NPR.com sowie weiterer US-Anbieter
abrufen (Quelle: Golem.de)
Preis: ca. US-Dollar 20,- (englische Version).
Packshot:

Microsoft Plus! für Windows XP
Microsoft Plus! für Windows XP ist ein Ergänzungspaket für
Windows XP, das ab dem 25-Oct-2001 angeboten wird. Das Paket enthält
zahlreiche Tools, Spiele und Visualisierungen, die die
Multimediafähigkeit von Windows XP erweitern sollen.
Lieferumfang:
- Mit Plus! Voice Command lässt sich der Windows Media
Player per Sprache steuern.
- Mit Plus! Speaker Enhancement soll die Klangqualität
vieler Computerlautsprecher verbessern werden.
- Verschiedene dreidimensionale Bildschirmschoner.
- Spiele: HyperBowl Plus!, Labyrinth Plus!
Edition und Russian Square Plus! Edition.
- Zum Paket gehört auch der Label Maker, mit dem eigene
CD-Cover gestaltet und produziert werden können. Die im Windows
Media Player gespeicherten Informationen zu Titel, Album und
Interpret werden automatisch in das Cover eingefügt.
- Das Tool Plus! Personal DJ stellt Benutzern des
Windows Media Player persönliche Playlists zusammen.
- Plus! MP3 Audio Converter wandelet MP3- Dateien in das
Windows Media Audio- Format um.
- Auch neue Desktop-Skins für Windows XP stehen zur
Verfügung, darunter Plus! Aquarium, Plus! Space,
Plus! Nature und Plus! da Vinci (Quelle: Golem.de).
Preis: ca. DM 95,-.
Literatur
Allgemeine Literatur zu Windows XP - redaktionelle Auswahl von
Amazon.de:
Literatur zu Windows XP Home Edition - redaktionelle Auswahl
von Amazon.de:
Literatur zu Windows XP Professional - redaktionelle Auswahl
von Amazon.de:
Technische Daten
- Computer mit min. 233 MHz, empfohlen min. bzw. ab 300 MHz
Prozessor.
- Min. 64MB RAM, empfohlen sind jedoch min. 128MB RAM.
- Min. 1,5GB, da die Installation von WindowsXP schon 1,2GB
benötigt. Will man WindowsXP in eine separate Partition
installieren, dann sollte diese min. 4-5GB betragen. WindowsXP kann
sowohl auf FAT32- als auch auf NTFS-Dateisystem installiert werden.
Windows XP Media Center
www.microsoft.com/windowsxp/mediacenter.
--
Microsoft hat Anfang August 2003 angekündigt, dass Multimedia-PCs mit
spezieller Windows-XP-Software ab Ende des Jahres auch offiziell in
Deutschland erhältlich sein werden. Die so genannte XP Media Center
Edition soll gleichzeitig auch auf den französischen, britischen,
chinesischen und japanischen Markt erscheinen. Microsoft und seine
Partner sind dem bisherigen Erfolg der XP Media Center Edition in den
USA nach eigenen Aussagen äußerst zufrieden, weshalb man sich nun
weitere Märkte erschließen wolle.
Microsoft liefert mit der XP Media Center Edition das Betriebssystem;
in Deutschland sollen 4MBO, Actebis, Fujitsu Siemens, HP, Gericom,
Hyrican Informationssysteme, Medion, Packard Bell, Tarox Systems &
Services, Toshiba, Vobis, die Wortmann AG und Yakumo die nötige Hardware
in Form von Desktop-Systemen oder Laptops beisteuern.
Mit der XP Media Center Edition ausgestattete Systeme bieten eine
übersichtliche Oberfläche, über die man die Wiedergabe von
Audio/Video-Dateien und Fotos bequem steuern kann. Mit dem Fernseher als
Display und der mitgelieferten Fernbedienung lässt sich der PC
zusätzlich auch vom Sofa aus bedienen. Über eine integrierte TV-Karte
lassen sich zudem Fernsehsendungen in MPEG-2-Qualität auf Festplatte
bannen. Microsoft erhofft sich von den Systemen, in der
Auseinandersetzung zwischen Computer- und
Unterhaltungselektronikindustrie um die Vernetzung des digitalisierten
Heims ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können.
--
Die schon in den USA, Kanada und Südkorea bereits seit längerem
verkauften Media-Center-Edition-PCs sollen ab Herbst 2003 auch in
Deutschland erhältlich sein. Es handelt sich dabei um speziell auf
Entertainment-Bedürfnisse zugeschnittene PCs, die mit dem Betriebssystem
Windows XP Media Center ausgestattet sind und so unter anderem als
digitaler Videorekorder fungieren.
Die Rechner verfügen generell über eine Fernbedienung und lassen sich so
wie normale Heimelektronik bequem vom Sofa aus bedienen. Dennoch sind
die Rechner voll funktionsfähige PCs, deren Betriebssystem auf Windows
XP Professional basiert.
Die Media-Center-PCs verfügen zusätzlich über einen TV-Tuner, ein
DVD-Laufwerk und eine Fernbedienung, die es möglich machen soll, per
simplem Knopfdruck Musik abzuspielen, Filme anzuschauen oder Bilder zu
betrachten. Das in den PCs eingesetzte und auf Unterhaltungsdienste
fokussierte Betriebssystem Windows XP Media Center Edition ist nur in
Verbindung mit einem Media-Center-Edition-PC erhältlich und wird an
Endkunden nicht separat verkauft.
Die Oberfläche bietet Funktionen für Fotos, Musik, DVDs und Fernsehen
sowie einen Personal-Videorekorder. Mit dem Personal Video Recorder
lassen sich Filme oder ganze TV-Serien aufzeichnen. Dabei ignoriert der
PC automatisch Wiederholungen von Episoden. Mögliche zeitliche
Überschneidungen erkennt das System und zeigt sie an. Als zusätzlichen
Service hat Microsoft eine elektronische Programmvorschau integriert. So
lassen sich Sendungen einfach über Kategorien und Unterkategorien
finden, wie Sport und Fußball.
Laut Forrester Research (European Consumer Technographics Studie, Januar
2003) hören bereits 44 Prozent aller Anwender über ihren Rechner
digitale Musik, 40 Prozent sehen sich Fotos an und 21 Prozent genießen
Heimkino per DVD - alles über den PC.
In Deutschland gehören Fujitsu-Siemens, Medion, Packard Bell, Toshiba
und Wortmann zu den Unternehmen, die Rechner mit der Windows XP Media
Center Edition 2004 ab Herbst 2003 anbieten wollen. Weitere Hersteller,
darunter Actebis, Gericom, Hewlett-Packard, Hyrican, L&S Electronic,
4MBO, TAROX, Vobis und Yakumo, werden nach Angaben von Microsoft noch
folgen.
Die Software Windows XP Media Center Edition 2004 wird nicht einzeln an
Endkunden verkauft.
--
Die schon vor Wochen angekündigte neue Version von Windows XP Media
Center ist fertig. Jetzt werden die bisher in Europa nicht erhältlichen
Rechner mit Fernbedienung für TV-Empfang und -aufzeichnung unter anderem
auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien angeboten.
Die Grundstruktur der Media Center Edition von Windows XP bleibt
unverändert, doch Microsoft hat einige neue Funktionen eingebaut und
zahlreiche Hardware-Hersteller dazu gewonnen, die nun auch TV-fähige
Rechner verkaufen wollen. Wie bisher steuern Benutzer mit einer
schnurlosen Fernbedienung den Empfang von TV- und Radiokanälen, das
Abspielen von Musikdateien oder die Anzeige von digitalen Fotos oder
Videos. Ein simples Bedienmenü gibt wie beim Fernseher dem Anwender
Funktionen zum Anklicken vor. Empfangene Sendungen können auch auf der
Festplatte gespeichert werden und lassen sich, genau wie Fotos, Videos
und andere Multimediadateien, entweder per Fernbedienung oder mit der
gewohnten Windows-Oberfläche verwalten.
Die augenfälligsten Neuerungen sind Pause- und Rücklaufknöpfe zur
Steuerung von aufgezeichneten Radio- und Fernsehsendungen. Dazu kommen
Kopierfunktionen für CDs auf Festplatte sowie die Bearbeitung von
digitalen Fotos. Menüpunkte zur Korrektur von Kontrasten und zur
Beseitigung von "roten Augen" sind beispielsweise fest eingebaut: Alles
geschieht per Fernbedienung, ohne ein Anwendungsprogramm aufzurufen.
In die Media-Auswahlleiste integriert sind zudem Menü-Knöpfe zur Anwahl
der gebührenpflichtigen Internet-Videodienste CinemaNow für
Streaming-Videos und Movielink, das Download-Filme vertreibt. Ein
Service-Gebinde mit dem (fürs Jahresende in einer überarbeiten Version
angekündigten) Musikdienst Napster soll ebenfalls angeboten werden. Mit
Hilfe eines Software-Entwicklerkit will Microsoft auch anderen
Service-Anbietern die Möglichkeiten geben, ihre Dienste an die
Media-Center-Schnittstellen anzukoppeln.
Zu den großen Vorzügen der neuen Media-Center-Software zählt Microsoft
die Online-Anbindung an Programmübersichten für alle verfügbaren
Fernsehkanäle (Extended Programm Guide, EPG). Der Software-Hersteller
stellt diesen Dienst in Zusammenarbeit mit den jeweiligen regionalen
Sendern kostenlos bereit. Microsoft-Vizepräsident Rick Thompson meinte
allerdings, dass dieser Service auch einmal ein Bezahldienst werden
könnte. Für einzelne Länder müssen bis zum jeweiligen Verkaufsstart noch
Kooperationen mit den Landessendern getroffen werden, erklärte Thompson.
Wann und zu welchen Preisen die TV-PCs in Deutschland in den Handel
kommen, war vorerst nicht zu erfahren. Fest steht, dass neben HP auch
Actebis, Fujitsu, Gericom, Toshiba (nur Notebooks) und Vobis in
Deutschland Media-Center-Systeme verkaufen wollen.
Über 40 Hersteller legten bei der Startveranstaltung ihre Pläne für
eigene Media-Center-PCs dar. Neben HP und Gateway, die bereits seit rund
einem Jahr Geräte mit der Windows-Vorversion angeboten haben, reihen
sich jetzt auch Dell, Fujitsu-Siemens, sowie die Japaner NEC, Sony und
Toshiba ein. Insbesondere Sonys Engagement sorgte für eine leichte
Überraschung, hatte der Elektronikkonzern doch noch im Januar auf der
Consumer Electronic Show dem PC als mediales Zentrum in Wohnzimmern eine
Absage erteilt: Der Fernseher sollte stattdessen im Mittelpunkt stehen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Japaner ihre Produktstrategie nun stärker
auf den PC ausrichten, der zum Großteil aus lizenzierten Komponenten
(Betriebssystem, Prozessoren, Chipsätze) besteht. Sonys
Media-Center-Geräte werden jedenfalls nur in den USA zu haben sein,
nicht aber im heimischen Markt. In Japan verkaufen dafür NEC und
Toshiba.
Direktversender Dell und Gateway bedienen ausschließlich Nordamerika.
Einziger Anbieter in China ist HP, der mit den Wohnzimmer-Kisten die
größte internationale Reichweite hat. Von den Kaliforniern kommt auch
das derzeit preisgünstigste Angebot mit 999 US-Dollar für ein
2,4-GHz-Modell mit 80-GByte-Festplatte ohne Monitor. Neben den fast
durchgängig im Tower-Format konstruierten Desktop-PCs fiel US-Hersteller
Shuttle PC durch ein kompaktes quaderförmiges Modell auf, dass in sieben
Farben erhältlich ist.
Microsoft hofft nun auf einen Boom der Multimedia-PCs durch die Fülle
der Anbieter und Formate und den vermutlich entstehenden Preiskampf im
Vorweihnachtsgeschäft. Wie viele Media-Computer der ersten Generation
verkauft wurden, wollte der Softwareriese jedoch lieber nicht verraten.
HP, im Vorjahr erster Anbieter, behauptet allerdings, im vergangenen
Weihnachtsgeschäft bei den Media-Center-PCs ausverkauft gewesen zu sein.
Consumersparten-Manager Thompson räumte jedenfalls ein, dass man die
Käuferzielgruppe ganz falsch eingeschätzt habe. Junge Käufer und
Studenten, die mit einer TV-PC-Kombination zum Beispiel im
Studentenwohnheim Platz sparen wollen, seien anvisiert worden.
Stattdessen war der durchschnittliche Käufer 43 Jahre alt. Nun hoffen
die Redmonder, mit der vordefinierten Oberfläche mehr Anwendern den
Wechsel zwischen PC-Modus (Maus- und Tastaturbedienung) und
Entertainment-Betrieb (Fernbedienung) schmackhaft zu machen.
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Netmarks und Quellen
Golem.de: "PCs mit Windows XP Media Center Edition ab
Herbst 2003. PC-Entertainment mit spezialisiertem XP" (Software),
01.10.2003, 09:25,
www.golem.de/0310/27702.html.
Heise Online: "PCs mit Microsofts XP Media Center kommen
nach Deutschland", Meldung vom 01.10.2003 09:59,
www.heise.de/newsticker/data/jk-01.10.03-000.
Golem.de: "Windows XP 64-Bit-Edition Version 2003
erhältlich. Betriebssystem unterstützt Intels Itanium-2-Prozessoren"
(Software), 31.03.2003, 10:30,
www.golem.de/0303/24787.html.
Heise Online: "Windows XP 64-Bit Edition 2003 geht in die
Produktion", Meldung vom 31.03.2003 13:12,
www.heise.de/newsticker/data/anw-31.03.03-002.
Heise Online: "90 Millionen mal Windows XP", Meldung
vom 18.03.2003 16:22,
www.heise.de/newsticker/data/anw-18.03.03-006.
Heise Online: "Ein Jahr Windows XP: Es wurde nicht leichter",
Meldung vom 02.11.2002 11:06,
www.heise.de/newsticker/data/axv-01.11.02-000.
Golem.de: "Multimedia-Plus-Paket für Windows XP verfügbar.
Plus! Digital Media Edition mit Audio-Converter und Jukebox-Funktion"
(Software), 08.01.2003, 12:00,
www.golem.de/0301/23364.html.
Mit der neuen Programmsammlung Plus! Digital Media Edition bietet
Microsoft zahlreiche kleine Tools und Programme speziell für Windows
XP an, um vor allem den Umgang mit Musiktiteln und deren Formaten zu
erleichtern. So gehören ein Audio- Converter, ein Analog-Recorder
und eine Jukebox zum Leistungsumfang.
Golem.de: "Microsoft Plus! für Windows XP kommt am 25.
Oktober 2001. Multimedia-Ergänzung für Windows XP" (Software),
27.09.2001, 09:42,
www.golem.de/0109/16064.html.
Microsoft Plus! für Windows XP, das Ergänzungspaket für das neue
Betriebssystem von Microsoft, ist ab 25. Oktober 2001 im Handel
erhältlich. Das Paket enthält zahlreiche Tools, Spiele und
Visualisierungen, die die Multimediafähigkeit von Windows XP
erweitern sollen.
Golem.de: "Microsoft ändert Nutzungsbestimmungen für
Windows XP. Microsoft erlaubt sich selbst weitreichenden Zugriff auf
jedes XP-System" (Software), 12.02.2002, 12:09,
www.golem.de/0202/18238.html.
Wie jetzt bekannt wurde, hat Microsoft seine Nutzungsbestimmungen
zu Windows XP in einem Detail verändert: So will sich Microsoft die
Erlaubnis des Anwenders holen, ein System mit Windows XP automatisch
per Internet auf benötigte Updates oder Patches zu überprüfen und
diese auch automatisch aufzuspielen.
Golem.de: "Kostenloses Media Bonus Pack für Windows XP
(Update). Zusatzanwendungen für den Multimediabereich" (Software),
14.12.2001, 09:37
www.golem.de/0112/17440.html.
Mit einer kostenlosen Zusatzsoftwaresammlung für Windows XP
bietet Microsoft einige Tools an, die in ähnlicher Form auch im
kostenpflichtigen Plus-Paket enthalten sind. Das Media Bonus Pack
für Windows XP konzentriert sich vor allem auf den Windows Media
Player für Windows XP.
Golem.de: "Deutsches Service Pack 1 für Windows XP
verfügbar. Erstes Service Pack für Windows XP soll zahlreiche
Sicherheitslöcher stopfen" (Software), 09.09.2002, 12:56.
www.golem.de/0209/21490.html.
Das für den heutigen 9. September angekündigte Service Pack (SP)
1 für Windows XP steht ab sofort zum Download bereit. Das Service
Pack 1 ist neben der englischsprachigen Fassung sogar schon in
deutscher Sprache verfügbar.
Golem.de: "Windows XP jetzt im Handel. Server-Versionen
folgen im ersten Halbjahr 2002" (Software), 25.10.2001, 10:50,
www.golem.de/0110/16552.html.
Microsoft beginnt am heutigen 25. Oktober in Deutschland mit dem
Verkauf der neuen Betriebssystem-Version Windows XP, die in den
beiden Ausbaustufen Home Edition für den Privatanwender und in der
Professional-Version für den Unternehmenseinsatz angeboten wird.
Swiss WinGuide: "Windows XP",
www.winguide.ch/windowsXP.htm.
pcbiography: "Windows",
members.fortunecity.com/pcmuseum/windows.htm.
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