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Microsoft Windows 2000
Versionen : Windows 2000
: Übersicht
04-Nov-2001/02-Feb-06
Übersicht
Microsoft Windows 2000, früher unter der Bezeichnung Windows NT 5.0
bekannt, wurde um etliche neue Eigenschaften und Funktionen erweitert.
Dazu gehören die Bereiche Administrierbarkeit, Skalierbarkeit und
Erweiterbarkeit sowie Storage- und Hardware-Management. Microsoft bietet
Windows 2000 in vier Versionen an:
- Windows 2000 Professional.
Entspricht Windows NT in der
Workstation-Version, unterstützt bis zu vier GB Hauptspeicher und
zwei Prozessoren.
- Windows 2000 Server.
Nachfolger von Windows NT in der
Server-Version, bietet Hardware-Unterstützung für max. vier GB
Hauptspeicher
und vier Prozessoren. Bereits in dieser Server-Version sind die
Windows Terminal Services enthalten, welche die Windows NT 4.0
Terminal Server Edition ersetzen.
- Windows 2000 Advanced Server.
Nachfolger von Windows NT in der
Enterprise Edition, bietet Unterstützung für bis zu acht GB
Hauptspeicher und acht Prozessoren. Zusätzlich zu den Funktionen des
Windows 2000 Servers sind noch IP-Loadbalancing (mit bis zu 32
Servern) und Failover-Clustering für zwei Server enthalten.
- Windows 2000 Datacenter Server.
Unterstützung für bis zu 32 Prozessoren und 64 GB Hauptspeicher;
bietet gegenüber dem Windows 2000 Advanced Server folgende
zusätzliche Funktionen: Failover-Clustering für vier Server und
Prozess-Kontrolle für Workload-Management. Ein wichtiges Feature ist
auch die Unterstützung von virtuellen Servern. Dabei können auf
Multiprozessor-Servern mehrere Instanzen des Betriebssystems laufen,
z. B. können auf einem 8-Prozessor-Server zwei virtuelle Server mit
jeweils vier Prozessoren eingerichtet werden.
Windows NT 5.0 will include a host of new features. Like Windows 98,
it will integrate Internet Explorer 4.0 into the operating system. This
new interface will be matched up with the Distributed File System, which
Microsoft says will provide "a logical way to organize and navigate the
huge volume of information an enterprise assembles on servers,
independent of where the servers are physically located. As of november
1998, NT 5.0 will be known as Windows 2000, making NT a "mainstream"
operating system.
Feb. 17 2000, Windows 2000 provides an impressive platform of
Internet, intranet, extranet, and management applications that integrate
tightly with Active Directory. You can set up virtual private networks -
secure, encrypted connections across the Internet - with your choice of
protocol. You can encrypt data on the network or on-disk. You can give
users consistent access to the same files and objects from any
network-connected PC. You can use the Windows Installer to distribute
software to users over the LAN.
Literatur
Allgemeine Literatur zu Windows 2000 - redaktionelle Auswahl von
Amazon.de:
Literatur zu Windows 2000 Professional - redaktionelle Auswahl
von Amazon.de:
Literatur zu Windows 2000 Server - redaktionelle Auswahl von
Amazon.de:
Installation
Die Installation von Windows 2000 auf einem Rechner ohne
Betriebssystem erfolgt mit einer bootfähigen CD. Plug-and-Play hält nun
auch bei Microsoft Windows 2000 Einzug, was die Installation
vereinfacht. Eine weitere Vereinfachung gegenüber Windows NT ist, dass
ein Reboot seltener notwendig ist. Ebenso ist die USB-Unterstützung in
Windows 2000 implementiert.
Im Gegensatz zum Windows NT Server muss nicht bereits bei der
Installation festgelegt werden, ob der Windows 2000 Server als
Domänencontroller genutzt werden soll. Mittels des Assistenten zur
Serverkonfiguration kann der Dienst für das Aktive Directory
(Verzeichnisdienst insbesondere zur Benutzerverwaltung) auch
nachträglich installiert werden.
Reparaturmechanismen
Windows 2000 ist mit einem verbesserten, abgesicherten Boot-Modus
ausgestattet. Ein weiterer, verbesserter Reparaturmechanismus ist in der
Kommandozeile implementiert.
Administrierbarkeit
Microsoft Windows 2000 implementiert Active Directory als zentrale
Plattform, die den Zugriff auf und das Management von Netzwerk- und
Systemressourcen vereinfacht. Benutzer können - anders als im
Benutzermanager für Windows NT - im Active Directory, hierarchisch in
Container gegliedert, angelegt und verwaltet werden. Bei Windows 2000
ist die Benutzerverwaltung nicht nur strukturierter, die Grenze von ca.
20-40.000 Benutzern pro Domäne unter NT wurde bei Windows 2000 faktisch
aufgehoben.
Weitere Features sind ein zentralisiertes Konfigurationsmanagement
sowie die konfigurierbare und erweiterbare Microsoft Management Console
(MMC).
IntelliMirror
Die IntelliMirror-Technologie erlaubt die zentrale Konfiguration von
Windows 2000 Arbeitsplätzen. Mit Hilfe des Active Directory werden dabei
die Konfigurationsvorgaben für Benutzer oder Gruppen zentral angelegt.
Der Benutzer findet dann immer an allen Windows 2000-Arbeitsplätzen
genau die gleiche Konfiguration vor, vom Benutzer benötigte Software
wird dabei automatisch auf dem jeweiligen Arbeitsplatz installiert.
Dabei kann auch festgelegt werden, dass die Konfiguration vom Benutzer
nicht verändert werden kann.
Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit
Die Highend-Versionen von Windows 2000 unterstützen bis zu 64 GB
physischen Speicher. Mit dem Microsoft Cluster Server können zwei oder
mehr Server im Verbund arbeiten. Dabei überwachen sich die Geräte
gegenseitig, um bei einem Ausfall eines Servers ohne Unterbrechung den
Betrieb aufrecht zu halten. Während des normalen Betriebes können die
Server die Arbeitslast untereinander aufteilen, um eine höhere
Produktivität zu erreichen.
Storage Management
NTFS implementiert nun auch eine Quotierung, wodurch der den
Benutzern maximal zur Verfügung stehende Plattenplatz festgelegt werden
kann. Die NTFS-Erweiterung EFS (Encryption File System) ermöglicht die
Verschlüsselung sensibler Daten auf Datei- oder Verzeichnisebene.
Mit dem verteilten DFS-Dateisystem lassen sich die auf Windows
2000/NT-, NetWare- und Unix-Servern verteilten Strukturen von Ordnern
und Dateien zusammenfassen und übersichtlich präsentieren. Auf diese
Weise können Benutzer Dateien im Netzwerk wesentlich einfacher finden.
Hardware-Management
Plug-and-Play ermöglicht den problemlosen Betrieb von PC-Cards in
mobilen Rechnern. Zusätzlich soll durch Erweiterung des Windows Driver
Models (WDM) erreicht werden, dass in Windows 98 und Windows 2000
identische Treibersoftware zum Einsatz kommen kann.
Sicherheitsfunktionen
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit verhindert Windows 2000 das
Löschen von für das Betriebssystem wichtigen Dateien. Ausserdem erlaubt
es nur die Installation von zertifizierten Treibern.
Netzwerksicherheit
Bereits in Microsoft Windows NT 4.0 ist das Security Service Provider
Interface (SSPI) implementiert, zum Beispiel im NT LAN Manager und im
Secure Sockets Layer (SSL). In Windows 2000 wird SSL erweitert und
zusätzlich die Kerberos-Authentizierung nach Kerberos5 eingeführt. Des
Weiteren ist in Windows 2000 die Unterstützung von Smart Cards
integriert, womit sich die Sicherheit bei der Anmeldung von Benutzern
oder bei der digitalen Signierung von E-Mails steigern lässt.
Technische Daten
- Minimum 133 MHz-Prozessor, besser 300 MHz ab Intel Pentium ll.
- Minimum 32MB RAM, besser 64MB RAM bzw. 128MB RAM, kann max. 4GB
RAM verwalten.
- Minimum 2GB und 700-800MB freien Speicherplatz für die
Installation. Sollte Windows2000 Professional in ein Partition
installiert werden, dann sollte die Grösse zwischen 3-4GB betragen.
Die max. Grösse die Windows2000 Professional in einem Stück
verwalten kann beträgt 2TeraBytes bzw. 8TeraByte (könnte theoretisch
bis zu 17TeraByte = 17000GB verwalten). Vorraussetzung ist, dass das
BIOS, das Mainboard, Chipsatz etc. dies auch unterstützen.
- Windows2000 Professional kann mittels der Win2000-CD oder mit
einem Satz Start-/Installationsdiskette installieren. Die
Start-/Installationsdiskette ist dann erforderlich, wenn das
CD-ROM-Laufwerk nicht bootfähig ist. Für einen Satz
Start-/Installationsdiskette benötigt man 4 formatierte Diskette.
- VGA-Monitor oder Monitor mit höherer Auflösung.
- Maus, Tastatur oder anderes kompatibles Zeigegerät
- Aktualisierungsmöglichkeiten auf Windows95, Windows98SE,
WindowsME, Windows NT Workstation 3.51 und WindowsNT Workstation 4.0
- Windows2000 Professional kann man über das bestehende Windows
aktualisieren oder man kann Windows 2000 Professional neben das
bestehende Windows installieren = Dual-Boot-System.
- Windows2000 Professional unterstützt bis zu 2 CPUs innerhalb des
Rechners.
- Unterstützt das FAT/16/32- und das NTFS-Dateisystem.
- Bessere Performance und Stabilität gegenüber Windows98/SE sowie
höhere Daten-Sicherheit, sofern Windows 2000 Professional auf das
NTFS-Dateisystem installiert ist.
- Bessere Benutzerverwaltung für mehrere Benutzer am selben
Computer.
Packshots

Quelle:
www.computermuseum-muenchen.de/dictionary/history/windows.html;
Zugriff: 04-Feb-2003.

Quelle:
www.computermuseum-muenchen.de/dictionary/history/windows.html;
Zugriff: 04-Feb-2003.
Credits - Netmarks und Quellen
Swiss WinGuide: "Windows 2000 Professional",
www.winguide.ch/windows2000.htm.
pcbiography: "Windows",
members.fortunecity.com/pcmuseum/windows.htm.
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