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Microsoft und GNU/Linux

 www.kefk.net/Linux.

GNU/Linux : Übersicht
08-Apr-2003/02-Feb-06


Übersicht

Microsoft beschäftigt sich zumindest seit 1998 intensiv mit GNU/Linux, Open Source und der GNU GPL; dies wurde spätestens 1998 durch die als authentisch geltenden  Halloween- Dokumente nachgewiesen. GNU/Linux wurde zunächst vor allem als Konkurrent im Server-Bereich wahrgenommen, vor allem besorgten die Microsoft- Führung jedoch die Implikationen der GNU GPL. So verglich Microsofts CED Steve Ballmer GNU/Linux im Juni 2001 mit einem "Krebsgeschwür":

»Wer Open-Source-Software einsetzt, muss auch den Rest seiner Software zu Open-Source machen. [...] Linux ist ein Krebsgeschwür, das in Bezug auf geistiges Eigentum alles befällt, was es berührt« (Quelle:  www.suntimes.com/output/tech/cst-fin-micro01.html).

Im November 2002 wurde ein firmeninternes Papier von Microsoft bekannt, in dem die bisherige Strategie gegenüber dem freien Betriebssystem kritisiert wurde. Microsoft solle sich eher auf die Folgekosten einer Installation von Linux oder Windows konzentrieren (vgl. hierzu  Total Cost of Ownership und  Return on Investment).

Eine neue Bedrohung nimmt Microsoft zunehmend auf dem Desktop- Segment wahr; Linux-Distributor  SuSE beispielsweise betrachtet jeden Anwender mit Desktop-PC als potenziellen Kunden und  Red Hat zielt mittlerweile auch auf Workstations. Der Anteil der Linux-Desktops betrug 2001 jedoch nur 2,7 Prozent.

Im Dezember 2002 überraschten die Marktforscher der Meta Group ( www.metagroup.com) mit der Prognose, das Microsoft Ende 2004 damit beginnen werde , einen Teil seiner Produkte, insbesondere .Net-Komponenten sowie Back-Office-Produkte (SQL Server, Internet Information Server und Exchange) auch für Linux anzubieten.

Laut Microsoft könnte Open Source mittelfristig die Softwarepreise senken: »In dem Ausmaß, in dem das Open-Source-Modell zunehmende Marktakzeptanz gewinne, könnten die Produkt-Verkäufe des Unternehmens zurückgehen, das Unternehmen gezwungen sein, die Preise für seine Produkte zu senken und somit Umsätze und operative Gewinnmargen als Konsequenz daraus zurückgehen« -- Microsoft in einer 10-Q-Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht:

 www.sec.gov.

Siehe auch

Weiterführende Informationen zu GNU/Linux:

Anmerkungen

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Literaturhinweise:
Microsoft Windows .NET Server 2003.
Die Neuerungen im Überblick
.
von Martin Kuppinger

Microsoft IIS 5.0 und ISA Server 2000.
von Ulrich Cuber

Microsoft. NET. Eine Einführung.
von David S. Platt

Microsoft Windows Sicherheit.
Das Praxisbuch
.
von Tobias Weltner und Kai Wilke

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