Das Land Brandenburg liegt im Nordosten der Bundesrepublik
Deutschland; es umgibt Berlin und
grenzt an Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt
und die Republik Polen.
Mit einer Gesamtfläche von 29.476 km2 und einer maximalen Entfernung
von Nord nach Süd und West nach Ost von 244 und 291 km zählt Brandenburg
zu den flächenreichsten Ländern Deutschlands und ist gleichzeitig das
grösste der Neuen Bundesländer.
Geologisch zählt Brandenburg von der Uckermark im Norden bis zur
Elbe-Elster Niederung im Süden des Landes zum Norddeutschen Tiefland mit
einer maximalen mittleren Höhenlage von 201 m NN
(Hagelberg/Potsdam-Mittelmark).
Prägend für das heutige Landschaftsbild Brandenburgs sind die als
Folge der glazialen Prozesse entstandenen Niederungen und Täler, die die
brandenburgische Fluss- und Seenlandschaft bestimmen. Durch den
ständigen Wechsel von 33.000 km Flussläufen u.a. von Spree, Havel, Rhin,
Nuthe und Dahme sowie eine Vielzahl von Kanälen und ca. 3000 ist
Brandenburg das gewässerreichste Land der Bundesrepublik.
Charakteristisch für Brandenburg ist darüber hinaus eine Vielzahl
auch heute noch das Land prägender und zum Teil trockengelegter
Niederungslandschaften und Vermoorungen (wie etwa der Oderbruch und der
Spreewald). International bedeutende Feuchtgebiete auf der Grundlage der
Ramsar-Richtlinie sind insbesondere das Untere Odertal (Polder Schwedt)
mit einer Ausdehnung von 54 Quadratkilometern, das Teichgebiet Peitz mit
einer Fläche von 10,6 Quadratkilometern sowie die Niederung der unteren
Havel mit Gülper See mit einer Gesamtfläche von 57,9 Quadratkilometern.
Neben den Siedlungs- und Verdichtungszentren des Landes verfügt
Brandenburg in weiten Landesteilen noch über weitgehend ursprüngliche
und schutzwürdige Flächen in Form von Natur- und
Landschaftsschutzgebieten. Gesamtgenommen erreichten die landesweiten
Natur- und Landschaftsschutzgebiete Ende 1998 eine Fläche von rund 1,2
Millionen ha.
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Quelle: Das Land Brandenburg,
www.brandenburg.de/sixcms/..., Stand: 06-Mar-2002.