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Literatur
Belgien : Literatur :
Übersicht
19-Jul-2000/01-12-05
Übersicht
Empfehlenswerte Literatur für eine Reise nach Belgien.
Dupuis-Panther: Belgien
Belgien.
von
Ferdinand Dupuis-Panther
264 Seiten, DuMont, Köln, 2000,
Taschenbuch, Auflage: 4., aktualis. Aufl.,
ISBN: 3770130197,
Preis: EUR 10,12 (DM 19,80)
Farbig illustrierter Reiseführer für ganz Belgien, stellt die
einzelnen Regionen kurz vor.
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Informationen und Bestellmöglichkeit bei Amazon.de.
Kettler: Belgien/Luxemburg per Rad
Belgien / Luxemburg per Rad.
von
Wolfgang Kettler
256 Seiten, W. Kettler, Neuenhagen, 1994,
Taschenbuch, Auflage: 2., bearb. u. erw. Aufl.
ISBN: 3-921939-79-8
Preis: EUR 12,68 (DM 24,80)
Ein Fahrrad-Reiseführer für die weiten Flanderns und die Hügel
der Ardennen. Das Etappennetz aus 84 Streckenvorschlägen
berücksichtigt alle Teile beider Länder.
Der Band ist mittlerweile stark veraltet (1994 zuletzt neu
aufgelegt), für Fahrradreisende gibt es aber bisher leider nichts
besseres.
Website des Verlags:
www.kettler-verlag.de/belux.htm.
Aktualisierungen:
www.kettler-verlag.de/belux_news.htm.
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Informationen und Bestellmöglichkeit bei Amazon.de.
Leseprobe: Einleitung.
Mit dem Fahrrad auf Reisen: Belgien/Luxemburg.
Die Gemeinsamkeiten Belgiens mit dem nördlichen
Nachbarn Niederlande sind auf den ersten Blick weitreichend: die
über Jahrhunderte reichende gemeinsame Geschichte, die fast
ebenso hohe Besiedlungsdichte (über 320 Einwohner/km2),
die starke wirtschaftliche Ausrichtung auf die Europäische
Union, und nicht zuletzt in den nördlichen Landesteilen auch
Topografie, Architektur, Sprache. Aber schon auf den zweiten
Blick offenbart sich, daß Belgien keineswegs eine Variante
Hollands ist, sondern ein höchst eigenständiges,
unverwechselbares Reiseland – auch und gerade für Radfahrer.
Belgien, als Teil der Niederlande zu Beginn der Neuzeit
Streitobjekt sämtlicher europäischer Großmächte, wurde erst 1830
zu etwa gleichen Teilen aus niederländischsprachigen
(flämischen) und französischsprechenden (wallonischen) Gebieten
zusammengefügt. Die drei Ostkantone des Hohen Venn, in denen
Deutsch und Französisch gleichberechtigt gesprochen werden,
haben seit 1920 Brückenschlagfunktion zum deutschen Nachbarn.
In Flandern hat in den letzten Jahren die Bedeutung des
Fahrrades als Alltagsverkehrsmittel wieder zugenommen, was durch
die ebene Topografie begünstigt wird. Bei Radreisenden ist
Westflandern mit der Nordseeküste wohl besonders beliebt, wobei
die eigentliche Küste in der Hauptsaison derart überfüllt ist,
daß ein Ausweichen in Richtung Binnenland anzuraten ist. Ohnehin
wäre es ein Irrtum anzunehmen, daß eine Fahrradreise in Flandern
leichter und erholsamer als in Wallonien sei – das Gegenteil ist
der Fall. Der französischsprachige Teil Belgiens ist zwar
deutlich hügeliger als Flandern, und eine Tour durch die
Ardennen ist teils recht schweißtreibend, aber auch nicht nur
landschaftlich interessanter, sondern zudem verkehrsärmer und
mit deutlich besseren Straßen versehen. Die ebeneren Bereiche
Walloniens verfügen hingegen über recht viel Industrie und sind
somit wohl der radtouristisch uninteressanteste Teil Belgiens.
Um Begriffe aus dem Eislaufsport zu verwenden: Flandern ist
allenfalls radtouristische Pflicht, das französischsprechende
Belgien und das vielsprachige Luxemburg sind die genußreichere
Kür.
Zum Einstimmen oder für eine Kurzreise gibt es eine
günstige Zwischenlösung. In der dünnbesiedelten Region der
Ostkantone ist die Landschaft besonders reizvoll, viele
Nebenstraßen bieten sich für Radtouren an – am besten in
Verbindung mit den angrenzenden Gebieten Luxemburgs.
Quelle:
www.kettler-verlag.de/belux.htm.
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