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Kefk Network UNIX

Kefk Network : UNIX : Übersicht
04-Nov-2001/28-Mrz-06


Übersicht

Unix ist ein portables Betriebssystem, das die Grundlage für viele kommerzielle und nicht kommerzielle Betriebssysteme bildet. UNIX ist ein geschütztes Markenzeichen der Open Group.

Der Einfluss von Unix erstreckt sich auf nahezu alle heute verbreiteten Betriebssysteme. Ideen und Konzepte von Unix finden sich überall, sei es im kleinen Embedded- System bis hin zu Großrechner- Betriebssystemen. Projekte wie GNU/Linux oder die freien BSD-Systeme implementieren das Verhalten und die Schnittstellen von Unix neu und steuern eigene Erweiterungen bei.

Das System wurde ursprünglich ab 1969 an den Bell Laboratories von AT&T von einer Gruppe um Ken Thompson und Dennis Ritchie entwickelt und in den Jahren 1972-1974 bis auf wenige Teile in der höheren Programmiersprache C mit dem Ziel der Portabilität neu implementiert.

Unix ist Bestandteil der am weitesten verbreiteten kommerziellen Server- und Workstation-Betriebssysteme, unter anderen Solaris (Sun Microsystems), AIX (IBM), IRIX (Silicon Graphics), HP-UX (Hewlett-Packard). Auch diese und weitere Firmen haben das System wesentlich erweitert. Serversysteme werden in neuester Zeit jedoch zunehmend auch unter Linux oder BSD betrieben, Workstations durch PCs verdrängt.

Derzeit noch vorherrschend in der Workstationwelt sind Unix- Betriebssysteme. Eigentlich muss hier von einer Betriebssystemfamilie gesprochen werden, denn praktisch jeder Workstation- Hersteller liefert sein eigenes Unix aus, das sich zumindest in der Benutzerschnittstelle deutlich unterscheidet. Es gibt hier allerdings eine Tendenz, die Vielfalt an Oberflächen zu überwinden, da einzelne Hersteller angefangen haben, ihr System auf Fremdarchitekturen zu portieren.

Die Unix-Implementationen lassen sich in zwei Standards zusammenfassen:

  • Berkeley Unix (BSD) sowie
  • AT&T's System V Release 4 (SVR4).

Letzteres ist momentan dabei, den Vorrang zu gewinnen - neu entstehende Unix-Versionen folgen diesem Standard. Im Allgemeinen gilt: Ist ein Programm für einen der beiden Standards geschrieben, so lässt es sich ohne allzu grosse Probleme auf ein anderes System des gleichen Standards portieren.

Auch bei den verwendeten Benutzeroberflächen (GUI - Graphical User Interface) gibt es unterschiedliche Standards. Die neueren folgen aber alle der X11 Definition. Seit einigen Jahren ist die - ebenfalls auf X11 basierende - MOTIF Definition klar auf dem Vormarsch. Mehr und mehr Unix-Implementationen bedienen sich dieser Oberfläche, während der Einsatz konkurrierender Oberflächen, wie OPENLOOK, eher rückläufig ist.

Netmarks

Wikipedia.de: "Unix",
de.wikipedia.org/wiki/UNIX.

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UNIX:
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