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Broadcatch
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12-Aug-2003/09-Jan-06
Übersicht
Als Broadcatch (Kunstwort, engl. für »Rundfang«) bezeichnet man eine
mögliche Entwicklungsform zukünftiger Medien, die am Media Lab des MIT
Mitte der 90er Jahre erforscht wurde. Der Begriff ist ein Wortspiel mit
Broadcasting (engl. Rundfunk).
Im Gegensatz zu der Distribution von Inhalten über einen Verteilmodus
wie Rundfunk oder Verteilnetze (z.B. Kabelnetz; vgl. auch Push-Prinzip)
kann der Benutzer beim Broadcatch nicht nur die Quelle (also
beispielsweise einen Fernsehsender), sondern auch den Inhalt selbst
auswählen. Die Inhalte werden dabei nicht gesendet, sondern aktiv
gesucht (vgl. Pull-Prinzip); der Grad der Interaktivität des Mediums
nimmt dabei zu. Broadcatch bildet somit – zumindest theoretisch – auch
eine qualitative Erweiterung gegenüber dem Narrowcasting. Konkrete
Auswirkungen auf die Medienwelt hatten die MIT-Konzepte aus dem 90er
Jahren bisher allerdings nicht.
Broadcatching
Ende 2004 tauchte der Begriff des Broadcatching in einer leicht
variierten Form wieder in der öffentlichen Diskussion auf; Broadcatching
meint auch hier eine Form der Verteilung von Inhalten, der Prozess ist
dabei allerdings verteilt (vgl. P2P) und basiert technisch auf einer
Kombination von RSS (Rich Site Summary, vgl. auch Weblog) und
Bittorrent.
Siehe auch
- Webcasting,
- Netcasting,
- Narrowcasting,
- Interaktivität,
- Radiotheorie,
- Medienbaukasten
Netmarks
Anmerkungen
Quelle
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Drucken.
Stand: 14:48, 15. Mai 2004.
Lizenz:
GNU Free Documentation License (GNU FDL).
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