SMIL
Synchronized Multimedia Integration Language.
Von Agon S. Buchholz für Kefk Network
Streaming.
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12-Jul-2004/09-Jan-06
Übersicht
Die Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL; Ausspache
wie engl. »smile«) ist ein auf XML basierender, von dem World
Wide Web Consortium (W3C) entwickelter Standard für eine
Markup-Sprache für zeitsynchronisierte, multimediale Inhalte. SMIL
ermöglicht die Einbindung und Steuerung von Multimedia-Elementen wie
Audio, Video, Text und Grafik in Webseiten; SMIL-Dateien können mit
Java-Applets und -Servlets oder CGI-Skripten verknüpft werden und so
beispielsweise auf eine Datenbank zugreifen. Als Dateierweiterung wird
die Extension .smi oder .smil verwendet.
Merkmale
Zu den wichtigsten Merkmalen von SMIL zählen laut [1]
:
- Spezifikation des Layouts und Synchronisation;
- Anpassung an die Übertragungsbandbreite;
- Auswahl verschiedener Sprachversionen;
- Anpassung an verschiedene Bildschirmauflösungen und Farbtiefen;
- Unterstützung von Hyperlinks.
Versionen
Das W3C veröffentlichte im August 1999 die erste offizielle
Empfehlung für SMIL 1.0 (SMIL Boston, vgl. Pressemitteilung des W3C [2]
und Spezifikation [3]).
Die offizielle Empfehlung für SMIL 2.0 wurde im August 2001
freigegeben (vgl. Pressemitteilung des W3C [4]
und Spezifikation [5]).
Produktion
SMIL ist textbasiert und verwendet eine HTML-ähliche Syntax; es lässt
sich daher relativ leicht erlernen. SMIL wird auch von verschiedenen
Software-Applikationen unterstützt, so z.B. von Adobes GoLive!, Allaires
HomeSite, dem CWI GRiNS Editor, Macromedia Dreamweaver in Verbindungn
mit den G2 Objects u.a.
Die Produktion eines SMIL-Elements erfolgt prinzipiell in drei
Schritten:
- Auswahl der Quelldateien und ggf. Nachbearbeitung;
- Zusammenfassen der Quelldateien zu einer Präsentation;
- Einbinden der SMIL-Präsentation in ein HTML-Dokument.
Player
Das Streaming-Media-Unternehmen RealNetworks bietet den SMIL-Player
Helix DNA Client als Open Source Software unter der RealNetworks Public
Source License an, mit dem SMIL-Präsentation abgespielt werden können [6]
.
Literatur
Wolfgang von Keitz, Saiedeh von Keitz: SMIL - Multimedia für das
World Wide Web. mit CD-Rom; Springer, Berlin 2003 ISBN 3540419136
Netmarks
W3C Synchronized Multimedia Home page (englischsprachig) - die
offizielle Website des W3C zu SMIL,
www.w3.org/AudioVideo.
SELFHTML aktuell: Streaming Media via HTTP/SMIL - von Henk Strobel,
aktuell.de.selfhtml.org/artikel/grafik/streaming/.
Das Gelbe Lexikon: SMIL,
www.ideenreich.com/lexikon/smil.shtml.
Übersicht zu SMIL - von Peter Pauen,
www.informatik.fernuni-hagen.de/import/pi3/peter/smil.htm.
Anmerkungen
Quelle und Lizenz
Dieser Artikel wurde am 9. Dezember 2004 in der
Wikipedia
veröffentlicht; zum
Artikel.
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