Das Unternehmen Opera meldete im August 2003 einen Umsatzanstieg im
zweiten Quartal auf 19,2 Millionen Kronen (2,3 Millionen Euro). Vor
allem sprunghaft gestiegene Lizenzeinnahmen brachten einen Ertrag von
2,3 Millionen Kronen (rund 276.000 Euro).
Opera soll laut den Marktforschern von OneStat.com von August 2003
einen Marktanteil von 0,6 Prozent haben, während 95 Prozent der Surfer
mit dem Internet Explorer unterwegs seien. Auf den
Netscape Navigator entfallen
demnach 2,5 Prozent und auf Mozilla
1,6 Prozent.
Laut
Webreference
surften im Oktober 2001 rund 82 Prozent mit dem Internet Explorer
und nur 10 Prozent mit einem Netscape-Browser. Nur etwa sieben
von tausend Besuchern nutzten die seit einiger Zeit erhältliche
Gratis-Version des norwegischen Browsers Opera. Da laut einer Studie von
WebHits
etwa 95 Prozent der Surfer mit einem Windows-System im Web unterwegs
sind, kann der hohe Marktanteil des Internet Explorers auch kaum
verwundern.
Laut
WebSideStory
erreichte der Microsofts Internet Explorer bereits Mitte 2000
einen Marktanteil von über 86 Prozent. Netscape erzielte knappe 14
Prozent.
Zona
Research hat in einer Analyse aus dem Jahr 1999 ein Absinken
Netscape-Anteils festgestellt. Nur noch 36 Prozent nutzen den
Netscape Navigator, 64 Prozent der befragten Unternehmen setzten den
Internet Explorer (IE) von Microsoft ein.

Quelle:
www.tecchannel.de/.../0008210_PIC.gif; Zugriff: 25-May-2002.
Solche Statistiken sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn die
Vorlieben variieren je nach Zielgruppe. Außerdem können sich Browser wie
Opera als Internet Explorer ausgeben, um überhaupt ungestörten Zugang zu
diversen Seiten zu haben. Dies kann Statistiken verfälschen, auch wenn
es trotz dieser Konfigurationsmöglichkeiten eindeutige Kennungen gibt.
Der Publishing-Konzern Adobe hat Ende September 2003 ein
Lizenzierungsabkommen mit dem norwegischen Browser- Hersteller Opera
unterzeichnet. Die Rendering- Engine, die hinter der Web-Software der
Firma steckt, soll für künftige Adobe- Softwareausgaben unter Mac OS und
Windows eingesetzt werden. Die norwegische Software, die über diverse
Hardware-Plattformen bis hin zu Handys und PDAs einsetzbar ist, soll
Adobe- Produkten als Technik für Web-Anwendungen dienen.