Der vierte Tag von Nausikaa
in ihrer neuen Heimat.
Auf einem Ausflug nach Klosterfelde in Brandenburg macht Nauka ihren
ersten Ausflug in die märkischen Wälder und freundet sich dann doch mit
mit
Amelie an, nachdem die erste Begegnung zwei Tage zuvor noch etwas
unterkühlt gewesen war. Bereits nach kurzer Zeit beginnen die beiden
miteinander zu spielen, nachdem Nauka das ältere Weibchen etwas animiert
hat.
Auch bei einem kurzen Spaziergang durch den Wald vertragen sich die
beiden gut; Nauka imitiert Amelie und versucht, ihr die geworfenen
Stöckchen abzujagen. Furchtlos hoppelt sie dabei durchs Unterholz, auch
wenn sie dann dort mit ihrem dichten Pelz hängenbleibt.
Amelie ist zumindest in einem Aspekt ein ganz besonderer Hund: Sie
bellt (fast) nie, überhaupt gibt sie sehr wenige Laute von sich. Das
können wir vn unserer Nauka nicht behaupten, ihr Vokabular ist recht
vielfältig: Es reicht von einem ziemlich hohen Kläffen über Maunzen bis
hin zu lesem Winseln, Jaulen und Pipsen. Kläffen bedeutet wohl, dass sie
jemanden zum spielen animieren möchte oder besonders aufgeregt ist, es
scheint nicht aggressiv gemeint zu sein; Maunzen und Winseln bedeutet --
so vermuten wir --, dass sie sich unwohl fühlt (beispielsweise wenn sie
"Gassi" gehen möchte oder sich langweilt). Allerdings sind keineswegs
alle Gefühlslagen von Lautäusserungen begleitet, beispielsweise geht sie
nicht gerne bei Regen spazieren; das zeigt sie vollkomen geräuschlos,
indem sie den Schwnzwedel-Motor abschaltet und an der Haustür versucht,
Wurzeln zu schlagen.