Nauka hat die Welpenspielstunde
in der FamilienHunde Schule besucht:
FamilienHunde Schule
Maren Kreibohm
Ebersteinweg 4
14165 Berlin
Tel.: (030) 814 90 414
Mobil: (0179) 794 04 80
Einmal wöchentlich können die Welpen hier unter Aufsicht auf dem
umzäunten Gelände der FamilienHunde Schule in Kleinmachnow
herumtoben; ein oder mehrere Spielstundenleiter achten darauf, dass
keiner der Welpen überfordert oder gemobbt wird.
»Zur Festigung der Umweltsicherheit« gibt es einen
Abenteuerspielplatz, der aus Europaletten, Gittern, Zelten und
verschiedenem klappernden und wackelnden Spielzeug besteht.
Die Welpenspielstunde kostet pro Termin und teilnehmendem Hund EUR
5,50 und kann von Absolventen des
Welpengrundkurses kostenlos besucht werden.

Eine Welpenspielstunde dauert eine knappe Zeitstunde; die
Gruppen sind recht klein und bestehen aus etwa sechs Welpen.
Zu Beginn werden die Welpen "ausgezogen" und spielen zunächst
"nackt", d.h. ohne Halsband oder Geschirr und ohne Eingreifen eines
Spielstundenleiters. Wenn Konflikte erkennbar werden, greifen diese aber
sofort ein; auch ängstliche oder zurückhaltende Welpen können so in das
Toben integriert werden.
Unerwünschtes Verhalten, beispielsweise andauerndes Bellen oder
Kopulationsbewegungen, wird ebenfalls unterbrochen, nicht jedoch
bestraft; die Unterbrechung nervt den Welpen nach einigen Wiederholungen
anscheinend derartig, dass er von seinem (Fehl-) Verhalten von alleine
ablässt. Sehr wichtig ist dabei auch, einen der ehernen Grundsätze der
Hundeerziehung zu beachten: Eine Reaktion auf das Hundeverhalten, egal
ob Lob oder Tadel, muss so unmittelbar wie irgend möglich erfolgen; eine
Strafe zehn Sekunden "danach" wird vom Hund möglicherweise nicht mehr
mit seinem Verhalten verknüft.
Eher selten spielen mehrere Welpen miteinander, meist biden sich
"Paare" von Hunden, die sich anscheinend besonders gut miteinander
verstehen; teilweise bleiben diese Paarungen auch bei den folgenden
Spielstunden erhalten, teilweise wechseln die Spielpartner jedoch auch
nach einiger Zeit.
Das Toben wird nach Spielphasen von etwa zehn bis 15 Minuten von den
Spielstundenleitern unterbrochen; die Hunde werden dann von den
Besitzern möglichst geräuschlos herangelockt und angeleint. Dann werden
einfache Übungen durchgeführt, um den Besitzer an den Umgang mit dem
Welpen zu gewöhnen und den Hund daran zu erinnern, dass er nicht sein
eigener Herr ist; dies sind die ersten Anfänge des Gehorsamstrainings,
das im Welpengrundkurs
vertieft wird. Anschliessend wird das Welpenspiel wieder fortgesetzt.
Die Hunde sind nach dieser einstündigen Toberei recht erschöpft.
Obwohl eine Stunde nach menschlichen Maßstäben recht wenig Zeit zu sein
scheint sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Skelettaufbau der
Welpen erst im Alter von einem Jahr abgeschlossen ist, der Hund also
erst dann voll belastet werden sollte.
Bei Welpen, die im Spätsommer des Vorjahres geboren wirden, findet
die Welpenspielstunde übrigens naturgemäss im Winter statt; die Herrchen
und Frauchen sind meist nach einer Stunde ausreichend durchgefroren...