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Ausgangssituation
- Kooperation und Konkurrenz stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander. An dieser
Stelle wird davon ausgegangen, daß das Konkurrenzsystem die Evolution von Wissen eher
hemmt als fördert; Vertrauen und Offenheit typische Merkmale von funktionierender
Kooperation fördern dagegen die Entstehung und Weiterentwicklung von Wissen.
- Kooperation ist darüber hinaus erforderlich aufgrund folgender Rahmenbedingungen:
- Zunehmende Komplexität,
- Wachsende Spezialisierung und Binnendifferenzierung.
- Die Unterstützung verteilter Kooperation ist darüber hinaus erforderlich:
- Zusammenarbeit räumlich verteilter Team-Mitarbeiter,
- Öffnung des arbeitsprozesses für Dritte,
- Homogene Integration von Dokumentation und Präsentation der Arbeitsergebnisse in den
Entstehungsprozeß eines Dokumentes.
- Über das Hypertext-Medium WWW als Basis-Infrastruktur kann in Verbindung mit anderen
Internet-Diensten und Angeboten (Electronic Mail, Suchdienste, Newsgroups, FAQs
etc.) die Entstehung (Evolution) und Tradierung von Wissen beschleunigt werden.
- Die derzeitige Funktionalität reicht hierzu nicht aus; daher muß der Internet-Dienst
»WWW« funktional erweitert und ergonomisch verbessert werden; zusätzliche Dienste
müssen nahtlos integriert werden.
- Die derzeitige Charakteristik des WWW grenzt breite Schichten von Benutzern durch eine
technikzentrierte Konzeption aus.
- Übertragungsprotokolle, Dateiformate etc. sind für die meisten Benutzer irrelevant und
müssen daher transparent in eine an menschlichen Bedürfnissen ausgerichteten
Benutzeroberfläche integriert werden.
- Erweiterungen und Verbesserungen des WWW-Dienstes müssen daher so ausgelegt werden,
daß auch Technik-Skeptiker damit umgehen können und wollen.
| Anmerkungen
zu den Projektskizzen zu FORS |
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