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Hyperwave (ehem. Hyper-G)Siehe: Webworkng/Hyperwave URL: http://www.hyperwave.de/ bzw. http://www.hyperwave.com/ Zentrale Komponente von Hyperwave ist der Hyperwave Information Server (HIS), ein ausgewachsener datenbankbasierter Webserver, der (mittlerweile) das http-Protokoll bedient. Integriert in den HIS ist ein umfassendes Content-Management-System mit einer einzigartigen Linkverwaltung und einem ausgefeilten System zur Verwaltung von Meta-Informationen sowie einer voll integrierten und äußerst mächtigen Suchfunktion (Verity Search 97). In den HIS ist eine leistungsfähige objektorientierte Datenbank integriert, optional kann jedoch auch ein Oracle 8-Server eingesetzt werden. Das System wird über einen konventionellen Web-Browser bedient, proprietäre Clients sind nicht mehr erforderlich. Dokumente können in HTML, aber auch diversen externen Formaten einschließlich Word und Excel verwaltet werden; dies schließt auch eine Versionsverwaltung, eine äußerst mächtige Volltextsuche sowie ODMA-Funktionalität ein. Plattformspezifische Hilfsapplikationen unterstützen das Uploaden von Dokumenten und das Site-Management. Das gesamte System ist mehrsprachig ausgelegt, unterstützt werden die Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Japanisch. Hyperwave unterstützt die Vergabe von Zugriffsberechtigungen für Dokumente und sogar für Links. Der HIS generiert Dokumente dynamisch beim Abruf. In Verbindungen mit Templates lassen sich so rasch einheitliche Kopf- und Fußzeilen mit Navigationselementen erstellen. Durch einfache Konfiguration kann der Benutzer seine persönliche "Sicht" auf den Hyperwave-Server weiter anpassen. Hyperwave macht intensiven Gebrauch von Meta-Informationen, die auch den Schlüssel zu den mächtigen Suchfunktionen bilden. Durch Metadaten "weiß" der Server sehr viel über die von ihm verwalteten Objekte: Er weiß, welchen Typ ein Dokument hat, wann es erstellt und zuletzt bearbeitet wurde, wer diese Änderungen durchgeführt hat, wem das Dokument gehört, in welcher Sprache es vorliegt, ob es möglicherweise alternativ in einer weiteren Sprache vorhanden ist, welchen Titel es hat und welche Stichworte ihm zugewiesen wurden. Neben Boolscher Logik unterstützt die Suchfunktion auch die Suche nach synonymen Begriffen mit einem Thesaurus und die phonetische Suche. Noch spannender ist die Möglichkeit, beliebig komplexe Suchanfragen als "Query Object" zu speichern und nach einem definierten Zeitplan zu wiederholen. Die Ergebnisse einer solchen gespeicherten Suche kann man sich regelmäßig per E-Mail zuschicken lassen. Hyperwave unterstützt Dokumenten-Management vor allem durch drei Funktionen. Der HIS unterstützt ODMA (Open Document Management API). Das bedeutet, daß ODMA-Clients wie beispielsweise Microsoft Word 97 oder Powerpoint 97 Dokumente direkt auf dem Server ablegen können. Dort kann das Dokument dann automatisch im Volltext indexiert werden. Zusätzlich bietet der HIS ein ausgewachsenes Versionsmanagement. Wird dieses für ein Dokument aktiviert, stehen die üblichen Funktionen wie "Check in", "Check out" und "Revert to Version" zur Verfügung. Das ganze wird ergänzt durch eine Flußkontrolle (Release Flow), wie man es aus Redaktionssystemen kennt: Ein Dokument wird erstellt und durchläuft anschließend einen Prüfungsprozeß innerhalb des Unternehmens; in dieser Zeit ist es nur intern sichtbar. Sobald ein entsprechender entscheidungsbefugter Mitarbeiter das Dokument genehmigt, werden die Zugriffsberechtigungen automatisch erweitert und das Dokument ist öffentlich sichtbar. Hyperwave scheint die beste verfügbare CSCW-Lösung für das "Forum Südostasien" zu sein. Negativ sind die miserable Performance auf Standard-Hardware, die relativ komplexe Administration sowie der exorbitant hohe Preis. Ansonsten bietet Hyperwave konzeptionell nahezu alles, was für das "Forum" benötigt wird. |
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