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Ergebnisse und FolgerungenDie Broschüre wurde sowohl in Fachkreisen als auch in der Berliner Verwaltung als voller Erfolg gewertet; so wurde u.a. aus der Senatsverwaltung ein Interesse an einer Fortsetzung und Ausweitung der Seminarreihe mit Schwerpunkt auf wirtschaftlichen Aspekten signalisiert. Dr. Wischermann (wischdr@zedat.fu-berlin.de) charakterisiert den typischen Südostasienspezialisten sehr differenziert; Aussagen seien zunächst nur über Experten in Deutschland möglich. Unter diesen sei zu unterscheiden zwischen solchen, »die das Netz nutzen (können) und denen, die solches nicht oder kaum tun«. Der Unterschied zwischen diesen bedien Gruppen sei ziemlich ausgeprägt. Möglicherweise spiele hier ein Generationen-Unterschied eine Rolle, dies könne jedoch nicht als gesichert angesehen werden. Typischerweise verwende die Gruppe der Forscher dieser Disziplin, die das Internet regelmäßig nutze, nicht systematisch alle möglichen Informationsangebote; primär genutzt werde vor allem E-Mail, daneben würden regelmäßig einige für sie wichtige Websites wie Zeitungen und Datenbanken besucht. International ist das Medium »Internet« laut T.M. Ciolek (tmciolek@ciolek.com) weiter verbreitet und dient über Dienste wie Mail und Mailinglisten der Kommunikation unter Forschern und Asien-Interessenten sowie aus der Region stammenden Bekannten. Der Nutzung des Internet wird zwar eine höhere Priorität zugeschrieben, die konservative Nutzung etablierter Einrichtungen wie Bibliotheken und Fachzeitschriften hat jedoch eindeutig höheren Stellenwert. Dennoch besteht allgemein Interesse und eine deutliche Neugier dem Medium gegenüber. Übertragen auf die SINUS-Milieus läßt sich der typische Südostasien-Experte am ehesten dem »liberal-intellektuellen«, jedoch weniger dem »konservativ-technokratischen« Milieu zuordenen. |
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