FORum SüdostasienGemeinsames Arbeiten an einem Dokument

        1. Benutzungsszenario
        2. Mehrere Benutzer arbeiten an einer Länderstudie, von der bereits Segmente in unterschiedlichen Fertigstellungsgraden vorliegen; der Schwerpunkt der Vorgänge liegt diesmal in der Kooperationsunterstützung. Als Beispiel wird die Arbeit an der o.g. Studie zu Malaysia durchgespielt.

        3. Phasen des Co-Authoring

Das Co-Authoring verläuft grob in drei Phasen:

  1. Planung,
  2. Dokument erfassen,
  3. Endfassung erstellen.
        1. Rollen der Bearbeiter eines Dokuments

Die Bearbeiter eines Dokuments lassen sich nach ihren Rollen einteilen in:

  1. Organisator,
  2. Autor,
  3. Berater,
  4. Kommentator,
  5. Herausgeber.

Vgl. hierzu auch Abschn. 6.1, »Release Flow in Hyperwave«.

        1. Allgemeine Anforderungen

Folgende allgemeine Anforderungen an eine Computer-Unterstützung für kooperatives Arbeiten ergeben sich:

  • Eine Teilnehmerverwaltung ist erforderlich.
  • Inkonsistenzen müssen vermieden werden; daher sind Verfahren zur Konsistenzerhaltung erforderlich.
  • Eine Möglichkeit zum Rücksetzen von Aktionen (Undo) sollte vorgesehen werden.
  • Hilfen zur Strukturierung von Dokumenten werden benötigt.
  • Sinnvoll ist eine Versions- und Historienverwaltung.
        1. Arbeitsablauf

Der Arbeitsablauf verläuft ähnlich wie in Erstellen einer eigenen Länderstudie (Abschn. 3.1.2); dabei sind folgende Erweiterungen erforderlich:

  • Zunächst muß sich eine Arbeitsgruppe konstituieren; dies kann angeregt werden in einem separaten Forum, in dem eine Art virtueller »to-do«-Listen verwaltet werden. Nach bestimmten Kriterien, beispielsweise Priorität oder dem puren Vorhandensein mehrerer Interessenten , wird das Authoring-Projekt gestartet.
  • Ein Teilnehmer muß die Koordination der Arbeit übernehmen, also entscheiden, wer welchen Bereich wann bearbeitet. Dies geschieht entwder informell (z.B. per E-Mail) oder mit Hilfe eines WfMS, das bestimmte definiete Tasks einem Autoren zuordnet; dieser erhält dann beispielsweise beim Einloggen auf dem Desktop eine Mitteilung darüber, welche Aufgabe er bearbeiten solll.
  • Ein Tool unterstützt dabei, eine »to-do«-Liste zu erstellen, in der vermerkt wird, wer welche Aufgabe bis wann zu erledigen hat. Wird beispielsweise ein Unterabschnitt einer Länderstudie vom Autor abgeschlossen, wird dies automatisch in der »to-do«-Liste vermerkt (z.B. »erledigt« oder »Weitergabe an Reviewer« etc.).
  • Weitere Koordination, z.B. der Dokumentstruktur, ist im konkreten Falle der Südostasien-Länderstudien nicht erforderlich, da diese bereits vorstrukturiert sind. Veränderungen dieser Struktur können mittels der in Abschn. 3.1.5, »Annotieren von lokalen Informationsressourcen« bzw. Abschn. 3.1.6, »Fachspezifische Diskussion« beschriebenen Funktionalität erörtert werden. Neue Dokumentformen würden zusätzliche Tools zur Strukturierung etc. erfordern.
  • Werden bestimmte verbindliche Termine (Deadlines) nicht eingehalten, wird automatisch bei dem für diese Aufgabe Verantwortlichen »angemahnt«.
  • Nachdem alle Segmente fertiggestellt sind, wird ein Meetig (via Konferenzsystem etc.) einberufen und die Endfassung erstellt. Möglich ist auch, dies komplett Projektbegleitend über die Annotationsfunktion abzuwickeln.

 


Anmerkungen zu den Benutzungsszenarien zu FORS |

 

 

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