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Gemeinsames Arbeiten an einem
Dokument
- Benutzungsszenario
Mehrere Benutzer arbeiten an einer Länderstudie, von der bereits Segmente in
unterschiedlichen Fertigstellungsgraden vorliegen; der Schwerpunkt der Vorgänge liegt
diesmal in der Kooperationsunterstützung. Als Beispiel wird die Arbeit an der o.g. Studie
zu Malaysia durchgespielt.
- Phasen des Co-Authoring
Das Co-Authoring verläuft grob in drei Phasen:
- Planung,
- Dokument erfassen,
- Endfassung erstellen.
- Rollen der Bearbeiter eines Dokuments
Die Bearbeiter eines Dokuments lassen sich nach ihren Rollen einteilen in:
- Organisator,
- Autor,
- Berater,
- Kommentator,
- Herausgeber.
Vgl. hierzu auch Abschn. 6.1, »Release Flow in Hyperwave«.
- Allgemeine Anforderungen
Folgende allgemeine Anforderungen an eine Computer-Unterstützung für
kooperatives Arbeiten ergeben sich:
- Eine Teilnehmerverwaltung ist erforderlich.
- Inkonsistenzen
müssen vermieden werden; daher sind Verfahren zur
Konsistenzerhaltung erforderlich.
- Eine Möglichkeit zum Rücksetzen von Aktionen (Undo) sollte vorgesehen werden.
- Hilfen zur Strukturierung von Dokumenten werden benötigt.
- Sinnvoll ist eine Versions- und Historienverwaltung.
- Arbeitsablauf
Der Arbeitsablauf verläuft ähnlich wie in Erstellen einer eigenen Länderstudie
(Abschn. 3.1.2); dabei sind folgende Erweiterungen erforderlich:
- Zunächst muß sich eine Arbeitsgruppe konstituieren; dies kann angeregt werden in einem
separaten Forum, in dem eine Art virtueller »to-do«-Listen verwaltet werden. Nach
bestimmten Kriterien, beispielsweise Priorität oder dem puren Vorhandensein mehrerer
Interessenten , wird das Authoring-Projekt gestartet.
- Ein Teilnehmer muß die Koordination der Arbeit übernehmen, also entscheiden, wer
welchen Bereich wann bearbeitet. Dies geschieht entwder informell (z.B. per E-Mail) oder
mit Hilfe eines WfMS, das bestimmte definiete Tasks einem Autoren zuordnet; dieser erhält
dann beispielsweise beim Einloggen auf dem Desktop eine Mitteilung darüber, welche
Aufgabe er bearbeiten solll.
- Ein Tool unterstützt dabei, eine »to-do«-Liste zu erstellen, in der vermerkt wird,
wer welche Aufgabe bis wann zu erledigen hat. Wird beispielsweise ein Unterabschnitt einer
Länderstudie vom Autor abgeschlossen, wird dies automatisch in der »to-do«-Liste
vermerkt (z.B. »erledigt« oder »Weitergabe an Reviewer« etc.).
- Weitere Koordination, z.B. der Dokumentstruktur, ist im konkreten Falle der
Südostasien-Länderstudien nicht erforderlich, da diese bereits vorstrukturiert sind.
Veränderungen dieser Struktur können mittels der in Abschn. 3.1.5, »Annotieren von
lokalen Informationsressourcen« bzw. Abschn. 3.1.6, »Fachspezifische Diskussion«
beschriebenen Funktionalität erörtert werden. Neue Dokumentformen würden zusätzliche
Tools zur Strukturierung etc. erfordern.
- Werden bestimmte verbindliche Termine (Deadlines) nicht eingehalten, wird automatisch
bei dem für diese Aufgabe Verantwortlichen »angemahnt«.
- Nachdem alle Segmente fertiggestellt sind, wird ein Meetig (via Konferenzsystem etc.)
einberufen und die Endfassung erstellt. Möglich ist auch, dies komplett Projektbegleitend
über die Annotationsfunktion abzuwickeln.
| Anmerkungen
zu den Benutzungsszenarien zu FORS |
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