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Erstellen einer eigenen
Länderstudie
- Benutzungsszenario
Ein Benutzer möchte eine eigene Länderstudie erstellen. Als Beispiel wird eine
Überarbeitung der vorliegenden Studie zu Malaysia durchgespielt.
- Arbeitsablauf
Der Arbeitsablauf verläuft folgendermaßen:
- Themenwahl: Absprache mit Koordinator/ Moderator, welche Länderstudien noch erstellt
oder welche überarbeitet werden müssen;
Entscheidung, ob eine komplette Länderstudie oder ein einzelner Abschnitt daraus erstellt
werden soll bzw. ob einzelne Segmente einer vohandenen Studie überarbeitet werden sollen.
[Verzweigung]
- [Egal wie der Benutzer entscheidet, die Struktur des weiteren Vorgangs bleibt gleich]
Der Benutzer entscheidet sich für die Länderstudie zu Malaysia und wählt diese aus.
Ihm wird die Struktur der Ländersudie präsentiert, die in zehn Rubriken untergliedert
ist: (1) Online-Angebote von Zeitungen und Zeitschriften, (2) Politisches
System, (3) Recht, (4) Wirtschaft, (5) Geschichte, (6) Gesellschaft
und Kultur, (7) Universitäten und Forschungseinrichtungen, (8) Bibliotheken,
(9) Internet-spezifische Ressourcen, (10) Multimedia-/ Audio-/Video-Ressourcen.
- Wechseln in den »Editing/Authoring«-Modus; dazu muß sich der Benutzer ggf.
Authentifizieren. Falls noch keine Bearbeitungsrechte für das jeweilige Dokumente gesetzt
sind, wendet sich der Benutzer an den Koordinator/ Moderator, der ihm die
Bearbeitungsrechte erteilt. Ggf. muß Rücksprache mit dem Urheber (Owner) der
Original-Studie geführt werden.
- Dem Benutzer ist unklar, wie die einzelnen Rubriken definiert sind; er wählt
»Politisches System« aus und ruft einen Erläuterungstext auf, der aus folgenden
Komponenten besteht: (1) Inhaltliche Einführung in das Thema, also kurzer Abriß des
politischen Systems in Malaysia; (2) Einführung in die Rubrik »Politisches System« der
Länderstudie Malaysia; Definition des Gegenstandes des Abschnitts, weitere
Benutzugnshinweise; (3) Auswahlkriterien: Definition und Beschreibung der Kriterien
zur Auswahl von zu besprechenden Informationsressourcen im Netz; (4) Übersichten und
Rechercheeinstiege: Empfehlenswerte Internet-Ressourcen zum Einstieg in die Thematik;
(5) Unterabschnitte: Auflistung und Kommentierung der Unterabschnitte, im konkreten
Fall beispielsweise (a) Regierung, (b) Parteien und (c) Opposition.
- Der Benutzer interessiert sich für die Oppositionsbewegung in Malaysia und wählt daher
den Unterabschnitt »Opposition«. Der Benutzer erhält eine Auflistung der vorhandenen
Ressourcen zu Oppositionsparteien. Eine Annotation weist darauf hin, daß zu einigen
wichtigen Parteien bisher keine Websites gefunden wurden. Das Listing führt folgende zwei
Ressourcen auf, zu denen Beschreibungen vorliegen: (1) Parti Islam Semalaysia (Pan
Malaysia Islamic Party, PAS) und (2) Demokrtische Aktionspartei (Democratic Action
Party, DAP). Das Listing führt eine weitere Ressource an, deren Existenz zwar bekannt
ist, die jedoch noch nicht beschrieben wurden: (3) Vereinigte Partei Sabahs (Parti Bersatu
Sabah, PBS).
- Der Benutzer entscheidet sich, die fehlende Ressource zu beschreiben und ruft im
Authoring-Modus den Link zu Vereinigte Partei Sabahs (Parti Bersatu Sabah, PBS) auf. Er
erhält ein strukturiertes Eingabetemplate mit folgenden Komponenten: (1) Titel der
Ressource, Kurzname: Vereinigte Partei Sabahs (Parti Bersatu Sabah, PBS) [bereits
ausgefüllt]; (2) Allgemeine Charakteristik; (3) URL; (4) Sprache(n);
(5) Inhalt; (6) Archiv/Volltexte; (7) Aktualität;
(8) Verläßlichkeit; (9) Aufbereitung; (10) Erschließung;
(11) Werbung; (12) Kontakt; (13) Bewertung.
- Der Benutzer ruft den URL der externen Ressource auf; ein zweites Browserfenster öfnet
sich.
Der Benutzer beginnt, das Template auszufüllen. Im Feld »Verläßlichkeit« definiert er
eine automatische Überprüfung der Erreichbarkeit der Ressource mittels »Ping« in
Abständen von 12 Stunden. Ab sofort läuft im Hintergrund ein Scheduler an, der
künftig ein »Ping« auf den URL der Ressource absetzt und die Ergebnisse protokolliert
in der Form: [Datum/ Uhrzeit] [Ressource erreichbar/ nicht erreichbar].
- Der Benutzer gelangt zu »Aufbereitung«; ihm ist unklar, wie er diese Kategorie
bearbeiten soll. Er ruft einen Hilfstext auf, der Parameter zur Beschreibung und Bewertung
dieser Kategorie anbietet: z.B. Verwendung von Framesets, Java oder sonstigen aktiven
Elementen, Navigationsstruktur usw. Dem Benutzer ist nach Lesen des Hilfstextes klarer,
auf welche Aspekte er achten muß und fülllt die Rubrik aus.
- Nach Beendigung der Arbeit am Template beendet der Benutzer den Authoring-Modus. Alle
Einträge werden im Hintergrund automatisch mit Eckdaten versehen wie: Name des
Bearbeiters, erstellt am, erstellt von sowie ggf. zuletzt bearbeitet am, zuletzt
bearbeitet von.
- Optional kann das Dokument in eine Versionsverwaltung gestellt werden mit
Protokollierung der Arbeitsschritte.
- Je nach Status des Benutzers unterläuft das Dokument jetzt einen Staging-Prozeß, in
dessen Verlauf u.a. Stadien wie »Creation«, »Approval« oder »Offline« durchläuft.
Verfügt der Benutzer über hinreichende Rechte, kann er sein Dokument sofort
freischalten, es ist dann sosoft über das Web erreichbar. Andernfalls erhällt der
Koordinator/ Moderator eine Mitteilung per E-Mail (alternativ: beim Einloggen im
»Forum«), daß ein neuer Beitrag für das »Forum« erstellt wurde; er kann diesen jetzt
sichten und entweder die Entscheidung über die Freigabe delegieren oder unmittelbar
freischalten.
Hinweis: Die beschriebene Vorgehensweise ist plattformunabhängig, erfordert jedoch das
Arbeiten im Online-Modus. Wenn zusätzlich Offline-Funktionalität gefordert ist, erhöht
sich die Komplexität der Vorgänge:
- Offline-Arbeiten
.
Die Dokumenten-Templates müssen offline zur Verfügung stehen und ohne Beeinträchtigung
der Konsistenz in das System eingebracht werden können. Dies kann beispielsweise
geschehen durch eine erweiterte Version der HTTP-Anweisung (HTTP method) »put«.
- Dateikonvertierung und kompresion
.
Wenn größere Dokumente in proprietären Dateiformaten (z.B. Word 97, PDF) oder
Formaten wie PostScript oder RTF ausgetauscht werden sollen, muß eine transparente
Konvertierungsfunktion vorgesehen werden. In seinem Benutzerprofil sollte ein Autor die
Möglichkeit haben, ein präferiertes Dateiformat (z.B. RTF) sowie die verwendete
Plattform (z.B. Apple Macintosh) zu definieren. Beim Download einer Arbeitsversion wird
das Dateiformat dann transparent im Hintergrund. in das gewünschte Format konvertiert
sowie ggf. für die Datenübertragung komprimiert.
- Präsentation von Dokumenten
.
Bei komplexen Dokumenten werden häufig Gestaltungsmöglichkeiten gefordert, die über die
Möglichkeiten von HTML 3.2 hinausgehen. Bis Alternativen dazu (HTML 4.0, CSS, XML)
hinreichend etabliert sind, empfiehlt sich der Dokumentenaustausch zur Präsentation in
einem Format wie PostScript oder Portable Document Format (PDF); die Erzeugung dieser
Formate sowie die Einbindung in das Online-Angebot sollte durch das System im Hintergrund
erledigt werden.
| Anmerkungen
zu den Benutzungsszenarien zu FORS |
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