Push-Technologie Von «to push» = stoßen, schieben, drücken. Der Begriff stammt aus dem Marketing, wo die verschiedenen Verkaufs- und Werbestrategien als Push- bzw. Pull-Marketing (pull = ziehen) bezeichnet werden. Den Push-Methoden (z. B. Postwurfsendung) kann der Konsument nicht ohne weiteres ausweichen, für die Pull-Methoden muß er dagegen selbst aktiv werden (Prospekt-Zusendung auf Anfrage). Auch Medien sind entweder Push- oder Pullmedien. Im Gegensatz zu Radio und Fernsehen ist das Internet und speziell des WWW ein Pull-Medium, denn der Surfer muß selbständig von ihm gewählte Seiten abrufen. Will er die Seite wieder besuchen, setzt er ein Lesezeichen (Externer LinkBookmark). Da dies immer wieder eine Entscheidung und eigene Aktivität erfordert, entwickelten sich daneben Push-Verfahren, die die regelmäßige automatische Zustellung von Informationen auch im Internet ermöglichen. Schon eine Info-Mail, die auf einmaligen Wunsch dem Interessenten regelmäßig zugestellt wird, ist ein Push-Medium, ähnlich dem Abonnement einer Zeitung.

Für ein Massenpublikum gedacht sind die Externer LinkWebcasting-Verfahren, die regelmäßig neue Nachrichten und Unterhaltung direkt zum PC des Users liefern, sobald er mit dem Netz verbunden ist und die Webcasting-Software die gebuchten Angebote – meist mit Werbung verbunden – hereinholt. Neben der Verwendung als Pseudo-Massenmedium eignen sich die «Kanäle» (Externer LinkChannels) genannten Vertriebsschienen der Push-Verfahren zur Verteilung von Software-Updates an lizensierte Empfänger, der material- und zeitfressende Postweg entfällt. Und weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit finden Push-Methoden in Externer LinkIntranets von Unternehmen und Organisationen ein optimales Einsatzfeld. Die Mitarbeiter müssen so nicht mehr selbst in den entsprechenden Bereichen des Netzes nach neuen Geschäftsvorgängen und Nachrichten anderer Abteilungen suchen, sondern bekommen das sie Betreffende «automatisch» auf den Bildschirm geliefert.

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Push-Server

 

 

Verteilungspolitik:
Push-Server im Vergleich
Jede Firma, die eine Client-Server-Anwendung bereits im Einsatz hat oder einen Rollout plant, kennt das Problem: Wie kann man garantieren, daß jeder Benutzer alle richtigen (das heißt intakten und aktuellen) Dateien auf seinem lokalen System hat, die die Anwendung zum korrekten Funktionieren benötigt. Die Lösung des Softwareverteilungsproblems galt lange als klassische Domäne des Systems Management. Das Aufkommen der Internet-Technologien brachte neues Leben in die Produktlandschaft. Push-Technologie ist eines der "Buzzwords".

Die Verteilungskünstler der neuen Generation wollen aber nicht nur das Problem der Softwareverteilung lösen, sondern auch noch für die gezielte und automatisierte Informationsverteilung im Intra- und Internet sorgen.

Wir stellten acht verschiedene Systeme auf den Prüfstand.

Quelle: Externer Linkhttp://www.byte.awi.de/WEBSPACE/12660/WEB12660.NSF/HTMLFILE/DEFAULT.HTM?OPENDOCUMENT