Dieser Text wurde konzipiert als Hypertext; eine konventionelle lineare Version ist nicht vorgesehen, daher ist es wohl erforderlich, einige grundlegende Anmerkungen zu Hypertexten voranzustellen.
Hypertext ist keine Erfindung des Informationszeitalters; die kennzeichnende Eigenschaft, die nichtlineare, assoziativ-vernetzende Zugriffsstruktur wird in vergleichbaren Textsorten wie beispielsweise Lexika und Kommentaren seit Jahrtausenden genutzt. Jede Abhandlung mit Fußnoten, Querverweisen oder systematisch erschlossene Dokumente mit Inhalts-, Abbildungs-, Personen- oder sonstigen Verzeichnissen bietet dem Leser eine hypertextartige Zugriffsstruktur; der Hauptunterschied zum computerisierten Hypertext liegt in der Automatisierung der Verknüpfungen.
Ein Hypertext vernetzt zwei oder mehr Stellen eines Textes; es ergibt sich eine netzartige, assoziative Struktur, die der Funktionsweise des menschlichen Denkens möglicherweise näherkommt, als das sequentielle Lesen eines konventionellen Textes von genau einem Anfang bis zu genau einem Ende.
Das semantische Netz eines Hypertextes verknüpft zusammengehörige Informationselement und es kann widersprüchliche Informationen aufzeigen, ein Hypertext kann jedoch auch -- im ungünstigsten Falle -- nur scheinbar zusammengehörige Informationsbrocken miteinander zu verbinden und dadurch Fehlschlüsse provozieren.
Im Rahmen dieser Einleitung kann keine Einführung in das Hypertext-Konzept angeboten werden; daher sei an dieser Stelle auf einige empfehlenswerte Text im WWW verwiesen:
| Hypertext Entwurf für eine Hypertext-Einführung von Stefan Münz ( |
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| Hypertext/-media Resources Sammlung von Hypertext- und Hypermedia-Links der Information Science der University of Konstanz |
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| Hypermedia
Issues and Applications. A State-of-the-Art Review. Umfangreiche Abhandlung über die unterschiedlichen Hypertextsysteme, Benutzerschnittstellen, Information Retrieval usw. (englisch) |
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| The Hypertext FAQ Frequently Asked Questions (FAQ) File for Version 0.9 (Ascii) - January 1993 von Edward Vielmetti ( |
Ein Text, der mit einigen Hyperlinks versehen und ins WWW gestellt wird, ist noch nicht automatisch ein vollwertiger Hypertext; er enthält bestenfalls einige Hypertextelemente. Ein gelungenes Beispiel für einen »echten« Hypertext im WWW hat Tim Guay erstellt:
| WEB Publishing Paradigm Tiefschürfende Einführung von Tim Guay (Stand: April 1995, Simon Fraser University) in Themen wie
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