Die Fesseln der Liebe

Klappentext

In ?Die Fesseln der Liebe? zeigt die New Yorker Psychoanalytikerin, warum wir Unterwerfungsverh?tnisse annehmen und oft sogar noch selbst vertiefen. Sie beschreibt den komplexen psychischen Proze? der j

beide Seiten in Fesseln schl?t und zu Komplizen macht. Die Autorin spurt diese Strukturen in unserem Familienleben auf, in gesellschaftlichen Institutionen, vor allem in unseren sexuellen Beziehungen - entgogen bewu?em Engagement f? Gleichheit und Freiheit. ?Indem die Autorin Herrschaft als zweiseitigen Proze?definiert, bezieht sie einen so differenzierten wie kritischen Standpunkt. Der Macht-Aus?ende bedarf stets eines Macht-Erduldenden, und in der westlichen Gesellschaft der Gegenwart sind diese Rollen stereotyp geschlechtsspezifisch verteilt. Ohne emotionale Verwicklung ist das allerdings nicht denkbar. Deshalb lautet Benjamins programmatischer Einf?rungssatz: >Dieses Buch ist eine Analyse des Zusammenwirkens von Liebe und Herrschaft.<? (S?deutsche Zeitung) ?Die Fesseln der Liebe? ist ein wesentlicher Beitrag zu zeitgenossischem gesellschaftlichen Denken. Unter Einbeziehung klinischer Erfahrungen und neuerer psychologischer Forschungen bietet Jessica Benjamin einen entscheidenden Neu-Ansatz f? die Psychoanalyse und ihre Auseinandersetzung mit dem ?Unbehagen in der Kultur<.

Jessica Benjamin, New Yorker Autorin und Psychoanalytikerin, hat in Madison und in Frankfurt/Main (bei Theodor W. Adorno) studiert. Heute lehrt sie an der New School for Social Research und der New York University. Im Fischer Taschenbuch Verlag erschien 1996 ihr Buch >Phantasie und Geschlecht< (Band 12858).

 

 


Zuletzt bearbeitet: 07-Jan-06 von: Agon S. Buchholz