Berufsbezeichnungen

Psychiater

Allgemein als »Seelenarzt« bezeichnet, was falsch, oder zumindest ungenau ist. Ein Psychiater gilt heute als Spezialist für Geisteskrankheiten. »Geist" ist als Begriff zwar nur sehr vage gegenüber dem Begriff "Seele" abgegrenzt, gilt aber als Hilfsbezeichnung für die intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen, für seinen Denkapparat.

Ein Psychiater ist ein Mediziner mit aLgeschlossenem Medizinstudium plus Zusatzausbildung zum Facharzt für Psychiatrie (in manchen Ländern zusätzlich noch: ". . . und Neurologie").

Psychologe

"Seelenkundiger", wenn man es wörtlich übersetzt. Die Psychologie ist die Lehre von den Zuständen des bewußten und unbewußten Seelenlebens. »Lógos" ist das griechische Wort für "Rede, Wort, Untersuchung". Die Untersuchung des Seelenlebens —das wäre wohl die kürzeste Beschreibung dessen, was ein Psychologe tut.

Ein Psychologe ist kein Mediziner, kein Arzt. Psychologie ist ein eigenes Studium. In der Medizinerausbildung wird Psychologie kaum gelehrt, ein fertiger Arzt kennt sich in Psychologie also kaum aus. Für die meisten Menschen gilt aber alles gleich: Was mit "Psycho. . .a ZU tun hat, ist medizinisch. Nichts ist falscher als das.

 

 


Zuletzt bearbeitet: 07-Jan-06 von: Agon S. Buchholz