Schulen, Richtungen und Methoden

Freuds Lehre hatte zwei große "Dissidenten": Adler und Jung. Ihre jeweiligen Modelle bilden einen Teil der Grundlagen der Psychotherapie heute; sie schufen Begriffe, die heute in der Alltagssprache fest verankert sind: Minderwertigkeitsgefühl, Komplex, Gemeinschaftsgefühl u.a.

Neben der Psychoanalyse und gegründet durch Dissidenten" aus der Anhängerschaft Sigmund Freuds entstanden die zwei anderen großen tiefenpsychologischen Schulen:

Die zweite Gruppe von prägenden Einflüssen auf die heutige Psychotherapie setzt sich zusammen aus:

Die Verhaltenstherapie verstand sich als Gegenmodell zur Tiefenpsychologie und sieht den Menschen prinzipiell als weitgehend unfrei.

Die Namen dieser Methoden sind ein wenig verwirrend — aus ihnen geht nicht unbedingt hervor, was sie jeweils charakterisiert und worin sie sich voneinander unterscheiden.

Quelle: Wanschura 1990

 


Zuletzt bearbeitet: 07-Jan-06 von: Agon S. Buchholz