
Als Kabel bezeichnet man eine ?Leitung f? die ?ertragung
von elektrischen oder optischen Signalen, die aus einem oder mehreren Leitern
besteht und um die in der Regel ein Mantel gelegt ist.?
[066].
Je nach Verwendungsart und Aufbau werden im wesentlichen unterschieden:
- Niederfrequenzkabel
(symmetrische Kabel):
- Kabel, die im Niederfrequenzbereich betreiben werden
(z. B. Teilnehmeranschlu?abel,
Ortsverbindungs- und Bezirkskabel, Ortskabel)
bestehen aus mehreren gegeneinander isolierten Leitern,
die jeweils paarweise zur Signal?ertragung
erforderlich sind.
- Hin- und R?kleiter aus zwei isolierten Kupferdr?ten
sind dabei zu Paaren verdrallt.
- Es gibt heute Kabel mit bis zu 2.000 Kupferdrahtpaaren.
- Quellen: [066: 65],
[062: 92].
- Hochfrequenzkabel
(Koaxialkabel):
- Hochfrequenzkabel (z. B. Fernkabel),
die zur ?ertragung von hochfrequenten
Signalen dienen, bestehen aus einem Innenleiter,
um den ein Dielektrikum, ein Au?nleiter
und ein Mantel koaxial angeordnet sind
(Koaxialkabel).
- ?er ein Koaxialpaar k?nen gleichzeitig mehrere
Fernsehsendungen oder bis zu 10.800 Telefongespr?he
?ertragen werden.
- Auf Fernstrecken eingesetze Koaxialkabel lhaben bis zu
zw?f Koaxialkabel, das entsprcht einer Kapazit?
von mehr als 64.000 Telefongespr?hen oder bis zu
30 Fernsehsignalen.
- Quellen: [066: 65],
[062: 93].
- Lichtwellenleiterkabel
(Glasfaserkabel):
- Lichtwellenleiter bestehen aus einem Glaskern (Glasfaser)
und einem Mantel. Die Glasfaser hat einen Durchmesser von
1/10 bis 1/20 mm, das ist d?ner als ein Menschenhaar.
Die Lichtimpulse werden ?erwiegend durch Laserdioden
in die Faser geleitet.
- Je nach Brechprofil der Faser unterscheidet man
Kabel mit Multimode- und Monomode-Ausbreitung.
Die sogenannte Stufenfaser ist f? die ?ertragungen
bis 10 MBit/s, die Gradientenfaser bis zu mehreren 100 MB/s
geeignet; die Monomodefaser kann bis zu ein GBit/s ?ertragen
[062: 93].
- Die Ausbreitung von Lichtsignalen in Glasfasern
ist gekennzeichnet durch die Art der Ausbreitung
und die auftretende D?pfung. Der Vorteil dieser
Technik besteht in der hohen Kapazit? bei geringstem
Platzbedarf, einer niedrigen D?pfung und damit gro?r
Reichweite ohne Zwischenverst?ker und in der
Abh?sicherheit.
- Je 500 Meter wiegt das Glasfaserkabel 22 kg
gegen?er 2.200 kg Koaxialkabel; die Kapazit? betr?t
beim Glasfaserkabel 15.360 Sprechkan?e, beim Koaxialkabel
7.680 [062: 93].
Als Kapazit? von Glasfasersystemen nennt
[029: 74]:
140 MBit/s = 1 TV-Kanal oder 2.000 Fernsprechkan?e;
5650 MBit/s = 4 TV-Kan?e oder 8.000 Fernsprechkan?e;
2,4 GBit/s = 17 TV-Kanal oder 34.000 Fernsprechkan?e;
- Quellen: [066: 65],
[062: 93],
[029: 74].
Erstellt am: 13-Nov-1996
von: asb@zedat.fu-berlin.de>
Zuletzt bearbeitet am: 12-Jul-1997
von: asb@zedat.fu-berlin.de>
mit: Hab.
Projekt:
Kabelnetze als Telekommunikationsnetze:
Kabel
URL:
http://userpage.fu-berlin.de/~asb/Internet/Kabelnetze/kabel.html