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Internationaler Vergleich

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USA

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Seit der Reorganisation von AT&T in den 70er Jahren sind in den USA Dienste zur Datenkommunikation und Telefonfernverbindungen f? den Wettbewerb ge?fnet; AT&T Communications hat einen Marktanteil von etwa 80%, den Rest halten Unternehmen wie Sprint, MCI und verschiedene kleinere Firmen. Sprachdienste im lokalen Telefonnetz sind jedoch noch monopolistisch und werden von ?fentlichen Versorgungsbetrieben bereitgestellt (Regional Bell Operating Companies, RBOCs, ?Baby Bells?: PacBell, Bell South, Southwestern Bell, NYNEX, USWest, Bellcore, Mid-American) (vgl. [117] und Bruce Sterling, ?The Hacker Crackdown?, S.15, E-Text erh?tlich via Gopher bei tic.com).

Seit 1984 k?nen die Amerikaner w?len, ob sie ihre Ferngespr?he ?er AT&T oder einen der zahlreichen Konkurrenten f?ren wollen. ?nlich wie in Gro?ritannien hatte die Deregulierung postitive Auswirkungen auf das Preisniveau von long distance calls: ?Die Amerikaner k?nen heute ihre ausw?tigen Freunde, Verwandten oder Gesch?tspartner um rund 66 Prozent billiger anrufen als vor zehn Jahren? ([015:24]).

Neben digitalen Standleitungen z?len Frame-Relay-Netze zu den am h?figsten genutzten Einrichtungen zur Datenkommunikation. ISDN ist in den USA noch wenig verbreitet, da es nicht fl?hendeckend verf?bar ist (vgl. ?Digitale Datendienste in den USA?, [117])

In den USA soll den EVU nach den Vorstellungen der Clinton-/Gore-Administration eine entscheidende Rolle beim Aufbau des Information Highway zukommen (vgl. auch Ausf?rungen zur US-Amerikanischen Vision in der Einleitung zu dieser Arbeit). Zur Zeit d?fen die EVU in den USA noch keine Telekommunikationsdienste anbieten, sie vermieten jedoch ihre TK-Infrastruktur an Telekommunikationsunternehmen.

Fernziel der US-Vision eines Information Highway: B-ISDN (Broadband Integrated Services Digital Network), ?bei dem jeder Haushalt nur noch an ein Netz angeschlossen ist und dar?er sowohl seine Fernsehprogramme empf?gt als auch (bild-)telefoniert, Daten ?ertr?t et cetera.?

Die Kabelnetzbetreiber (cable companies) erreichen insgesamt ca. 60 Millionen Haushalte. Die f?f gr?ten cable companies in den USA sind:

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Neben Gro?ritannien sind die USA das Land, in dem der Ausbau der Kabelnetze f? Telekommunikationsdienste am intensivsten vorangetrieben wird; das Engagement der US-amerikanischer Unternehmen im Bereich der Kabelnetze wirkt bis nach Gro?ritannien, wo sch?zungsweise ?90 Prozent des Lizenznehmer-Kapitals von amerikanischen Interessen kontrolliert werden? ([070:36]). Mit dem Cable Act von 1984 wurden gegenseitige Beteiligungen zwischen Telefon- und Kabelgesellschaften verboten; die Regierung beabsichtigt jedoch, dieses Verbot zu lockern oder ganz aufzuheben.

Die technische Realisation der Kabelfernseh-Overlay-Netze in Gro?ritannien und in den USA wird im Abschnitt ?er die Situation der Breitbandvermittlungsnetze ausf?rlich er?tert.

Digitale Datendienste in den USA ([117]).

Beispiele f? Anbieter von Kabelmodems und anderem Kabel-Equipment:

Digital Equipment Corporation (DEC) bietet bereits seit Nevember 1994 eine Ethernet Bridge ins Kabelnetz. Mit einem solchen ChannelWorks Internet Brouter k?nen Distanzen von bis zu 160 Meilen mit einer Kapazit? von 10 MBit/s ?erbr?kt werden; dabei wird ein normales Ethernet-Netz ?er das Kabelnetz geroutet ([097:112]).

Nach Sch?zungen von Intel hatten 1994 26 Millionen Haushalte sowohl Zugriff auf PCs als auch auf einen Kabeldienst (Quelle: [130]; die Aussage bezieht sich vermutlich auf Haushalte in den USA).

Anbieter von Datendiensten ?er Kabelnetze in den USA (Auszug)

Material:


Erstellt am: 13-Nov-1996 von: asb@zedat.fu-berlin.de>
Zuletzt bearbeitet am: 27-May-1997 von: asb@zedat.fu-berlin.de> mit: Hab.
Projekt: Kabelnetze als Telekommunikationsnetze: Internationaler Vergleich: USA
URL: http://userpage.fu-berlin.de/~asb/Internet/Kabelnetze/int_us.html