Inhalts?ersicht:
Kontext:
Die Infocity NRW ist ein Modellversuch im Ruhrgebiet, der als ?gr?te Testplattform f? breitbandige Multimediaanwendungen in Europa? gilt.
Die Netzinfrastruktur besteht aus einem 2,5 GBit/s schnellen, 250 km langen Glasfaserring zwischen den St?ten
Folgende Abbildung visualisiert den Glasfaserkabel-Ring, aus dem das Metropolitan Area Network (MAN) der Infocity NRW gebildet wird:
Quelle: o.tel.o, Das Pilotprojekt Infocity (http://www.o-tel-o.de/PRODUKTE/PILOT/IC_NET.HTM)
Das Netz wird z.Zt. noch von Arcor (Mannesmann, DBKom) installiert wird; sp?er soll das es von Otelo (Vebacom, RWE Telliance) betrieben werden. Technisch baut das Projekt vorwiegend auf Internet-Standards auf.
Der Nutzer kann mittels eines 4-MBit/s-Kabelmodems und eines WWW-Browsers auf Internet-Inhalte zugreifen; dar?er hinaus sind jedoch auch noch verschiedene Anwendungen geplant wie
Die Betreiberin der Infrastruktur, Vebacom, hatte bis M?z 1997 einen dreistelligen Millionenbetrag in den Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes investiert [2].
Endkunden sollen f? die Nutzung der Inforcity NRW eine monatliche Zugangsgeb?r von 9,95 DM zahlen, hinzu kommen Geb?ren f? die Nutzung von Angeboten der Content-Anbieter [2].
An dem Versuch nehmen ca. 10.000 Testhaushalte teil [1]. In einem Interview der taz vom 06-Mar-1997 mit dem Projektleiter Ekkehart Gerlach ist allerdings die Rede von ?vierzig ausgew?lten Testhaushalten? [2].
Abbildungen: media NRW:
Zum weiterlesen:
Weiter: Anwendungen | Kabelmodems
[1]
Einen aktuellen Bericht ?er die ?InfoCity Nordrhein-Westfalen? bietet der
iX-Artikel ?Testfeld Multimedia?
(iX 5 (1997), S 56.)
[133:56].
[2]
?Noch viel hei? Luft?.
Interview von Tilman Baumg?tel mit Projektleiter Ekkehart Gerlach, Vebacom,
?er die Infocity NRW. In: die tageszeitung,
Ausgabe Nr. 5171 vom 06-Mar-1997,
erreichbar ?er Online-Archiv
der taz
(suche nach Schlagwort ?Kabelmodem?).