
Glossar
- ACTA
(America's Carriers Telecommunication Association)
- Zusammenschluß von 160 eher kleineren Telefongesellschaften.
- Geriet im März 1996 in die Medien, als bei der
FCC eine Überprüfung beantragt wurde,
nach der die Hersteller von Internet-Telefonie-Software sowie
die Internet Service Providers (ISPs)
als Carrier behandelt werden sollten (Lizenzierung,
Access Charges); siehe hierzu
Telefonieren via Interent.
- Literatur:
[078:10]
- ADSL
(Asymmetric Digital Subscriber Line):
- Bezeichnung für eine Datenübertragungstechnologie
unter Verwendung von Kupferkabeln
(Twisted pair copper wiring).
Entsprechende Modems übertragen 1,5 Mbps bis 9 Mbps
downstream und
16 kbps bis 640 kbps upstream.
Anwendungen unter ADSL sind beispielsweise
Internet-Zugang, Video on demand,
Simplex video, Remote LAN access,
Interactive multimedia usw.
- Siehe auch: DSL, HDSL, SDSL, VDSL
- ADSL Forum Home Page:
http://www.adsl.com/home.html.
- ANGA:
- Verband privater Netzbetreiber in Deutschland
- Anschlußdichte
- Verhältnis der angeschlossenen zu den anschließbaren
Wohnungen.
- Die Anschlußdichte in der Bundesrepublik Deutschland
lag am 31.12.1995 bei 66,3 Prozent (15,8 Mio.
Haushalte);
vgl. http://www.dtag.de/dtag/neues/entwicklung.html
- Siehe auch: Versorgungsgrad
- AON
(Aktive Optische Netze)
- Siehe auch:
AON,
PON
- Literatur: [076:38-41]
- ATM
(Asynchronous Transfer Mode):
- Standardisiertes Übertragungsverfahren
für Hochgeschwindigkeitsnetze auf Basis
der Cell-Relay-Technik;
es handelt sich dabei um eine weiterentwickelte
Form der Paketvermittlung.
- Bei ATM werden Daten in 53-Byte-Zellen übertragen,
und nicht in unterschiedlich langen Rahmen.
Diese stets gleichförmigen Rahmen können von
Netzwerkeinrichtungen viel schneller vermittelt,
geleitet und übertragen werden, als dies bei
Rahmen variabler Länge möglich ist.
- ATM-Technologie kann mit allen Geräten genutzt werden,
die über die entsprechenden Schnittstellen und
Anschlüsse verfügen.
- Mit ATM-Technologie können Übertragungsraten
von 45Mb/s bis 1Gb/s realisiert werden.
- ATM ist eine der Basistechnologien
für B-ISDN.
- Die Deutsche Telekom betreibt ein ATM-Pilotnetz.
- Literatur:
Cherkus, Dave cherkus@UniMaster.COM. ISDN-FAQ,
ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/FAQ/
Dünner, Bernd. »Auf dem Weg zum schnellen Einheitsnetz.
Vereinheitlichung der Netzwerkvielfalt«.
In: Neue Züricher Zeitung (Internationale Ausgabe), 28-May-1997, Nr. 12065 (Forschung und Technik)
([159:38-41]);
[170]:80 ff.).
- Siehe auch:
Cell Relay,
Usenet: comp.dcom.cell-relay.
- B-CDMA
(Broadband-Code Division Multiple Access)
- Funktechnologie von Interdigital, Samsung und Siemens,
die verwendet werden könnte, um die »last mile«-
Problematik zu lösen.
- Siehe:
Lösungen für die last mile-Problematik
- siehe auch:
DECT
- Quellen:
Vgl. [125]:63.
- BDSL:
- wie VDSL
- Siehe auch: DSL, HDSL, SDSL, VDSL
- BERKOM
(Berliner Kommunikationssystem):
- BERKOM ist ein ein von der Deutschen Pundespost Telekom
initiiertes Projekt zur Förderung der modernen
Nachrichtentechnologien.
- BERKOM soll dazu beitragen, parallel zum Netzausbau die
Entwicklung von Diensten, Anwendungen und Endsystemen
für das zukünftige Integrierte Breitband
Fernmeldenetz (IBFN) zu fördern.
- BIGFON
(Breitbandiges Integriertes Glasfaser-Fernmeldeortsnetz):
- BIGFON war ein Systemversuch, den die Deutsche Bundespost
von 1981 bis 1988 in sieben Städten durchgeführt hatte.
Ziel war die praktische Erprobung von Glasfasertechnik für
sämtliche Telekommunikationsdienste.
- BIGFON war der erste technische Versuch fü ein Integriertes
Breitband Fernmeldenetz (IBFN)
- B-ISDN
(Broadband Integrated Services Digital Network):
- Digitales, diensteintegrierendes Breitbandnetz
mit Übertragungsraten
von 155 bis 622 MBit/s. Hier werden zusätzlich
zu den Diensten des ISDN breitbandige Dienste wie
Bildfernsprechen mitintegriert.
- Die Telekom betreibt zur Zeit ein B-ISDN-Pilotnetz.
- B-ISDN kann in ATM-Technologie realisiert werden.
- Der Begriff wird gelegentlich synonym benutzt mit
IBFN (siehe dort).
- Literatur und weiterführende Materialien:
Cherkus, Dave cherkus@UniMaster.COM. ISDN-FAQ,
ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/FAQ/
Wodrich, Olaf. Breitband-ISDN
(http://www.phil.uni-sb.de/FR/Infowiss/papers/iwscript/BISDN.html)
- Siehe auch: ISDN,
IBFN,
N-ISDN,
ITU ITU-T Rec. I.211.
- BMPT
(Bundesministerium für Post und Telekommunikation):
- Politische Instanz, die über die Befugnis zur Errichtung
und zum Betrieb einzelner Fernmeldeanlagen auch an
neue Wettbewerber verleihen kann.
- Ab 1.1.1995 kann der Bundesminister für Post und Telekommunikation
nach Inkrafttreten der Neufassung des FAG mit Beteiligung des
Regulierungsrates durch Rechtsverordnung Entscheidungen
über die Öffnung von Märkten für Telekommunikationsdienstleistungen
erlassen (§2 Abs. 2 Nr. 1 FAG)
[068:36].
- BRA
(Basic Rate Access):
- Siehe: ISDN.
- BRI
(Basic Rate Interface):
- Beim ISDN-BRI (vergleichbar mit dem deutschen
Basisanschluß) wird eine digitale
Übertragungstechnologie eingesetzt,
bei der die verfügbare Bandbreite in zwei
64-Kbps-Nutzkanäle (B-Kanäle) und
einen 16-Kbps-Steuerkanal (D-Kanal) aufgeteilt ist.
- Dabei werden die herkömmlichen Telefonleitungen
verwendet.
- Siehe: ISDN,
PRI
[170]:80 ff.).
- Breitbanddialogsystem:
- Siehe: Grundlagen.
- Breitbandkommunikation:
- Siehe: Grundlagen.
- Breitbandvermittlungsnetz:
- Breitbandiges Vermittlungsnetz, ähnlich dem
Telekommunikationsnetz, ermöglicht
bidirektionale Kommunikation (Breitbandkommunikation).
- Voraussetzung für Breitbanddialogsysteme und
Interaktives Fernsehen.
- Siehe: Grundlagen
- Breitbandverteilnetz:
- Breitbandiges Verteilnetz für die
Übertragung von Fernseh- und Hörfunkprogrammen.
- Synonym mit: Kabelnetz.
- Siehe: Grundlagen.
- CA
(Conditional Access):
- Zugriffssteuerung bei Digital-Decodern.
- CAP
(Competitive Access Provider):
- Wettbewerbsorientierte Zugangsanbieter,
die eine digitale Teilnehmerleitung
zu einem Fernbetreiber oder einem
Provider von Datendiensten bereitstellen.
- CAP
(Carrier-less Amplitude/Phase modulation,
Carrier-less AM/PM):
- Variante des Modulationsverfahrens QAM;
vorgeschlagen für VDSL.
- Siehe: CAP, DMT, DWMT, SLC
VDSL Tutorial.
- CBDS
(Connectionless Broadband Data Service):
- Das von der ETSI definierte
europäische Pendant zu SMDS.
- CBI
(Confederation of British Industries)
- Cell Relay
- Standardisiertes Übertragungsverfahren, auf dem u.a.
die ATM-Technik basiert.
- Siehe: ATM
- Competitive Access Provider:
- siehe: CAP
- CTI
(Computer-Telefon-Integration):
- Verbindung eines Computers bzw. eines LANs mit einer TK-Analge
oder einem Telefon.
- Es wird unterschieden zwischen
- Third-Party-Call-Control und
- First-Party-Call-Control
- siehe: RealAudio u.a.
- d-box:
- Decoder der Kirch-Gruppe
für den digitalen Fernsehprogrammanbieter
DF1, der als
»Eintrittskarte in die neue Fernsehwelt«
seit Mitte 1996 für knapp 900 Mark im Fachhandel
angeboten wird. Die d-box bietet verschiedene
Anschlußmöglichkeiten
(Abbildung auf WWW-Server von DF1),
die neben dem digitalen Fernsehen und der Video-CD auch
die »Integration von bisher computergestützten,
interaktiven Diensten wie Online-Zugang, E-Mail und
Home-Banking sowie verschiedene CD-Anwendungen«
ermöglichen soll
(Quelle:
Die digitale Technik der d-box,
WWW-Server von DF1).
- Zur Steuerung der d-box wird ein elektronischer Programmführer
unter der Bezeichnung
T.O.N.I. (Tele-Online-Navigations-Instrument)
eingesetzt, welches die Benutzung der relativ komplexen
Technik erleichtern soll.
- Abbildung (lokal):
d-box
(GIF, 500x211x256, ca. 47 kB)
- Abbildung (lokal):
Die d-box im Haushalt
(GIF, 400x273x16, ca. 10 kB)
- Siehe auch:
Mediabox (MMBG)
- Datenautobahn
(auch: Information Highway):
- Netz zur Übertragung von Sprache, Bildern, Text und Ton.,
das jedem Menschen weltweit den Zugriff auf Informationen
aller Art ermöglicht.
- Die Datenautobahn ist die Voraussetzung für Multimedia.
- siehe auch: Multimedia
- DAVIC
(Digital Audio-Visual Council)
- DECT
(Digital European Cordless Telephone;
gelegentlich auch: Digital Enhanced Cordless Telecommunications)
- Funktechnologie, die u.a. für Mobiltelefone eingesetzt wird und
verwendet werden könnte, um die »last mile«-
Problematik zu lösen.
- Siehe:
Lösungen für die last mile-Problematik
- siehe auch:
B-CDMA
- Quellen:
Vgl. [125]:63.
- DF1
- »Digitales Fernsehen 1«
- Ausführlicher:
Abschnitt Digitales Fernsehen,
DF1.
- Siehe:
d-bos
- Dienstanbieter:
- siehe: Local Exchange Carrier (LEC)
- siehe: Competitive Access Provider (CAP)
- siehe: Interexchange Carrier (IXC)
- siehe: Internet Service Provider (ISP)
- Digitales Fernsehen
(Digital Video Broadcasting):
- Übertragung von TV-Signalen mit digitaler Technik;
durch Kompression der Daten wird es möglich, statt einem
analogen Programm fünf digitale Programme zui übertragen.
Die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen ermöglicht auch
Interaktives Fernsehen.
- Siehe: Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand.
- Downstream:
- Bezeichnung für einen asymmetrischen Datenstrom;
(»from the network to the subscriber«).
- Die Übertragungstechnologie ADSL
überträgt beispielsweise 1,5 bis 9 Mbps
downstream,
aber nur 16 bis 640 kbps upstream.
- Siehe:
Upstream,
Interaktivität.
- DMT
(Discrete Multi-Tome):
- Variante des Modulationsverfahrens QAM;
vorgeschlagen für VDSL.
- Siehe: CAP, DMT, DWMT, SLC
VDSL Tutorial.
- DQDB
(Distributed Queue Dual Bus):
- Ein an der University of Western Australia
entwickeltes Metropolitan Area Network
auf Basis von zwei entgegengesetzten Bussen.
DQDB wurde von IEEE (802.6) standardisiert.
- DWMT
(Discrete Wavelet Multi-Tone):
- Modulationsverfahren;
vorgeschlagen für VDSL.
- Siehe:CAP, DMT, DWMT, SLC
VDSL Tutorial.
- DS0
(Digital Signal 0):
- »64 kbps digital representation of voice«.
- DS1
(Digital Signal 1):
- »Twenty four voice channels packed into a 193 bit frame
and transmitted at 1.544 Mbps. The unframed version, or payload,
is 192 bits at a rate of 1.536 Mbps.«.
- DS2
(Digital Signal 2):
- »Four T1 frames packed into a higher level frame
transmitted at 6.312 Mbps.«.
- DXI
(Data Exchange Interface):
- Schnittstelle an der Anschlußeinrichtung für Datex-M.
- Datex-J
(»Datex-Jedermann«):
- Bildschirmtextdienst der Telekom.
Datex-J ist ein Mehrwertdienst
mit einem Angebot von Informationen für den Benutzer.
- Datex-L:
- Ein leitungsvermitteltes Netz der Telekom
zur Datenübertragung.
Die Übertragungsraten reichen bis zu 64 KBit/s.
- Siehe: Datex-P.
- Datex-M
- Paketvermittelter verbindungsloser Dienst der Deutschen Telekom
für die LAN-LAN-Kopplung mit Übertragungsraten bis zu 140 MBit/s.
- Siehe: Datex-M.
- Datex-P
- Paketorientierter, auf dem X.25-Protokoll
basierender Dienst der Deutschen Telekom.
- Siehe: X.25,
Datex-L,
Frame Relay.
- DSL
(Digital Subscriber Line):
- Bezeichnung für eine Datenübertragungstechnologie
unter Verwendung von Kupfer-(Telefon-)Kabeln.
Eine Anwendung unter DSL sind beispielsweise
Sprach- und Datendienste im ISDN.
- Siehe: HDSL, SDSL, ADSL, VDSL
- Siehe: High-Speed-Technologien:
Digital Subscriber Line (DSL).
- E1:
- »Europäischer Standard für Übertragungsraten
von 2,048 Mbps«.
- EG
(Europäische Gemeinschaften)
- EU
(Europäische Union)
- EVU
(Elektrizitätsversorgungsunternehmen,
Energieversorgungsunternehmen)
- EWR
(Europäischer Wirtschaftsraum)
- FAG
(Fernmeldeanlagengesetz)
- FCC
(Federal Communications Commissions)
- US-amerikanische Regulierungsbehörde, die
für die Lizenzierung von TK-Anbietern
zuständig ist.
- FDDI
(Fiber Distributed Data Interface):
- Beim FDDI handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeits-
Token-Ring-Netzwerk, in dem Glasfaserleitungen
(Lichtwellenleiter) eingesetzt werden.
- FDDI wurde für Hochleistungs-Computer entwickelt.
- Heute wird es in allen Umgebungen eingesetzt,
in denen Komponenten wie Mainframe-Computer
und Mini-Computer verbunden werden müssen.
Außerdem erfolgt der Einsatz in Backbone-Netzwerken
sowie in Netzwerken, in denen sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten
und Bandbreiten benötigt werden, sowie ganz allgemein in
Hochleistungs-Unternehmensnetzen.
- Siehe:
ISDN,
[170]:80 ff.).
- FITL
(Fiber In The Loop)
- Die weltweit ersten Glasfaser-Ortsnetze installierte die
Telekom unter der Bezeichnung
OPAL (Opal '93);
- Betriebsbeginn: 1993
- Siehe: FITL,
FTTC,
FTTB,
FTTH,
FTTN,
OPAL,
ISIS.
- Literatur: [076:38-41]
- FRAD
(Frame Relay Access Device)
- Gerät zur Nutzung von Frame-Relay-Verbindungen.
- Ein Anbieter von FRAD-Geräten ist beispielsweise
Motorola:
Produktbeschreibung mit technischen Daten und Anwendungsbeispielen für das
Vanguard 320.
- Siehe: Frame Relay.
- Frame Relay
- Ein für die Datenübertragung konzipiertes,
verbindungsorientiertes Kommunikationsprotokoll,
das den Datenaustausch zwischen
einem Netzknoten und dem daran angeschlossenene Endgerät
beschreibt und aus X.25 entwickelt wurde.
- Bei Frame Relay ist es möglich, über eine
physikalische Leitung mehrere verschiedene Verbindungen
in unterschiedlichen Verkehrsrichtungen zu installieren.
- Das Das Frame-Relay-Protokoll ist paketorientiert und
ähnelt damit X.25;
das X_25-Angebot der
Deutschen Telekom, Datex-P, bietet vergleichbare
Übertragungsraten von bis zu 2 MBit/s.
- Wesentliche Unterschiede zu X.25 sind:
Frame Relay stellt eine deutlich
unzuverlässigere Übertragungsstrecke zur Verfügung;
Der Funktionsumfang von Frame Relay ist wesentlich geringer.
- Im Unterschied zu Wählverbindungen (z.B. ISDN)
spielen Endtfernung und Zeitdauer einer Verbindung
für die Kosten keine Rolle; abgerechnet wird
das übertragene Datenvolumen sowie die Geschwindigkeit des
Anschlusses.
- Frame Relay ist kein Ende-zu-Ende-Protokoll.
- Zur Nutzung von Frame-Relay-Verbindungen wird ein sog.
FRAD (Frame Relay Access Device) benötigt.
- Siehe: [126]:362 ff.);
[170]:80 ff.).
- FTTC
(Fiber To The Curb)
- Siehe: FITL, FTTC, FTTB, FTTH, FTTN
- FTTB
(Fiber To The Basement)
- Siehe: FITL, FTTC, FTTB, FTTH, FTTN
- FTTH
(Fiber To The Home, Fiber all the way To The Home)
- Bei FTTH erhält jeder Teilnehmer seine eigene Glasfaser.
Aufgrund des hohen Faserbedarfs und der hohen
Kosten der damit verbundenen Elektronik ist FTTH
kein geeignetes Konzept für die Einführung der
Glasfaser im Ortsnetz.
- Siehe: FITL, FTTC, FTTB, FTTH, FTTN
- FTTN
(Fiber To The Neighborhood)
- Siehe: FITL, FTTC, FTTB, FTTH, FTTN
- GSM
(Global System for Mobile Communications)
- HDSL
(High data rate Digital Subscriber Line):
- Bezeichnung für eine Datenübertragungstechnologie
unter Verwendung von Kupferkabeln.
Anwendungen unter HDSL sind beispielsweise
Datendienste wie T1/E1, WAN, LAN usw.
- Siehe auch: DSL, SDSL, ADSL, VDSL
- HFC
(Hybrid Fiber Coax)
- HP BIDS
(Hewlett-Packard Broadband Internet Delivery System):
- Integrierte, skalierbare Telekommunikationslösung für
Breitbandnetze von Hewlett-Packard,
mit der Netzbetreiber ihren
Kunden den Zugang zum Internet und zu Online-Diensten
anbieten können.
[109:33].
- Siehe auch: TVOL
- IBFN
(Integriertes Breitband Fernmeldenetz):
- Geplantes breitbandiges, integriertes Telekommunikationsnetz der
Telekom, das zusätzlich zum ISDN noch Dienste der
Individualkommunikation wie Bildfernsprechen sowie die
massenmedialen breitbandigen Verteildienste Fernsehen und
Hörfunk integriert.
- Häufig synonym benutzt mit B-ISDN.
Mettler-Meibom weist darauf hin, daß sich 1982 eine
begriffliche Verschiebung ergeben habe: »So wurden unter
der SPD-/FDP-Regierung die Begriffe Breitband-ISDN und IBFN
noch weitgehend synonym verwandt.«
[029: 78])
- Synonym mit: Universalnetz.
- Siehe: ISDN,
B-ISDN.
- Information Highway:
- siehe: Datenautobahn
- Interaktives Fernsehen
(Interactive Television, I-TV):
- Fernsehen, das ein Eingrifen des Zuschauers in die Fernsehhandlung ermöglicht.
Voraussetzugn für das I-TV ist die digitale Übertragung von Daten
sowie das Vorhandensein eines (ggf. schmalbandigen) Rückkanals.
Für den Empfang digital übertragener Programme benötigt der
Zuschauer eine sog. Set-Top-Box, mit der
die Zusatzinformationen aufbereitet werden.
- Die erste Fernsehstation der Welt, die interaktives Fernsehen übertrug,
war der staatliche spanische Fernsehsender
»Television Española«:
1993 wurde erstmals ein Gerät namens »TelePick«
angeboten, mit dem man zu den einzelnen Sendungen Zusatzinformationen
abrufen, an Umfragen teilnehmen oder Bestellungen aufgeben konnte.
Der Versuch wurde jedoch bereits nach einem Jahr eingestellt, da
anstelle der erhofften 850.000 nur 13.000 TelePick-Geräte
verkauft worden waren
(vgl. [116]:120).
- Siehe:
Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand,
Digitales Fernsehen.
- Interexchange Carrier:
- siehe: IXC
- Internet Service Provider:
- siehe: ISP
- ISDN
(Integrated Services Digital Network):
- Als ISDN bezeichnet man das digitale, schmalbandige,
diensteintegrierende Netz der Telekom.
- Die bisher verwendeten Kupferkabel können i.d.R.
weiterbenutzt werden, Umstellungen sind jedoch
seitens der Vermittlungsstellen (VSt) erforderlich.
- Auf der Teilnehmerseite kann ISDN entweder als
Basisanschluß, oder als Primärmultiplexanschluß
realisiert werden. Ein Basissnschluß bietet
zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) mit jeweils 64 kBit/s sowie
einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 kBit/s.
Die Deutsche Telekom bietet den Basisanschluß
als Mehrgeräteanschluß oder als Anlagenanschluß an.
- Durch Kanalbündelung
können mehrere B-Kanäle zusammengefaßt werden, um ein
Vielfaches der Übertragungsrate von 64 kBit/s
zu erhalten.
- Siehe: B-ISDN,
IBFN,
DSL.
- ISIS
(Integriertes System zur Bereitstellung der Netzinfrastruktur auf optischer Basis)
- Ausbauprogramm der Deutschen Telekom in den
alten Bundesländern mit dem Ziel der beschleunigten
Digitalisierung, in dem die Verwendung
von Glasfasertechnologie im Zugangsbereich
erprobt wird.
- Betriebsbeginn: ca. 1993 (?)
- Siehe:
FITL,
OPAL
- ISP
(Internet Service Provider):
- Sie stellen Teilnehmern den Zugang zum Internet zur Verfügung.
- Eine Regulierung des Internet-Zugangs gibt es nicht.
- ITN
(Independent Television News)
- ITU
(International Telecommunications Union):
- Internationale Organisation
zur Standardisierung und Koordination von nationalen
Telekommunikationsnetzen und -Betreibern
(ehemals CCITT).
- IXC
(Interexchange Carrier):
- Wettbewerbsorientierte Unternehmen, die
Sprach- und Datenfernverbindungen anbieten.
- Zu den großen Fernnetzbetreibern
gehören AT&T, Sprint und MCI.
- Kabelanschluß:
- Verbindung mit dem breitbandigen Kupferkoaxialkabel
oder dem Glasfaserkabel, welche die Telekom für
die Verbreitung von Fernseh- oder Hörfunkprogrammen
einrichtet.
- Kabelfernsehen:
- Siehe: Grundlagen.
- Kabelnetz:
- Siehe: Grundlagen.
- KtK
(Kommission für den Ausbau der technischen Kommunikationssysteme):
- 1970er Jahre, richtungsweisende Empfrhlungen für den Aufbau
von Breitbandverteilnetzen für Kabelrundfunk.
- LAN
(Local Area Network):
- Lokales Netzwerk
- Siehe: MAN, WAN
- LEC
(Local Exchange Carrier):
- Monopolanbieter von Sprachdiensten
in einer bestimmten geographischen Region.
Meist sind dies Gesellschaften,
die bei der Reorganisation von AT&T
in den 70er Jahren abgespalten wurden.
- LNB (Low Noise Block Converter):
- Umsetzer von Satelliten- auf Kabelfrequenzen
- Local Exchange Carrier:
- siehe: LEC
- MAN
(Metropolitan Area Network):
- »Metropolennetz«; Netz, das sich über eine
Großstadt oder einen Ballungsraum erstreckt.
- Siehe: LAN, WAN
- Mediabox:
- Digital-Decoder der Multimedia-Betriebsgesellschaft (MMBG).
- Abbildung: Mediabox (GIF, 500x272x256, ca. 45 kB)
- siehe auch: d-box (Kirch)
- MMBG:
- Multimedia-Betriebsgesellschaft, mittlerweile aufgelöst.
- Beteiligt waren u.a. Bertelsmann und die Deutsche Telekom AG.
- MPEG:
-
- Motion Picture Experts Group,
Gremium zur Standardisierung eines Kompressionsverfahrens
für Bewegtbilder
- Kompressionsverfahren der Motion Picture Experts Group
für Bewegtbilder.
- MPEG-2:
- Verbessertes Kompressionsverfahren der
Motion Picture Experts Group
für Bewegtbilder.
- Abbildung: MPEG-2-Decodierchip
(GIF89a, interlaced, 500x363x256, ca. 54 kB).
»Motorolas Integrated Receiver Decoder Frontend
erzeugt aus dem modulierten Fernsehsignal einen MPEG-2-
Datenstrom. Der Decoderrest muß daraus nur noch das analoge Signal
basteln und an den Fernseher weitergeben.«
(Quelle: [097:117]).
- Multimedia:
- Kombination und Integration von Telekommunikation, Computertechnik und
Unterhaltungselektronik. In der Regel impliziert die Definition von
Multimedia eine digitale Verarbeitung der Daten.
- Zu den als Multimedia integrierten Datentypen zählen vor allem
Text (einschließlich Anmerkungen, Inhaltsverzeichnissen,
Indices, Wörterbüchern usw.), Daten (Tabellen, Charts, Spreadsheets,
Statistiken usw.), Audio (Sprache, Musik, Hintergrundgeräusche,
Soundeffekte usw.), Graphik (z.B. Zeichnungen, Drucke, Karten usw.),
Photos, Animationen und sonstige Bewegtbilder.
- »'Multimedia' describes a new generation of communication tools
which can draw on a full range of audio-visual resources from
text and data to sound and pictures -- and which store and process
all these diverse data in a single integrated delivery system.«
(aus: Background Multimedia,
http://www2.echo.lu/impact/projects/imm/en/mmulti.html
- Siehe auch: Background Multimedia.
- Near Video on Demand:
- Die zeitversetzte Ausstrahlung eines Spielfilms auf mehreren Programmen;
Dienst im Interaktiven Fernsehen.
- Siehe:
Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand.
- N-ISDN (Narrowband ISDN):
- wie ISDN.
- Siehe: ISDN.
- ONP:
- Offener Netzzugang
- ONU
(Optical Network Unit)
- OPAL
(Optisches Anschluß-Leitungssystem)
- Projekt der Deutschen Telekom in den
neuen Bundesländern, in dem die Verwendung
von Glasfasertechnologie im Zugangsbereich
erprobt wird.
- Betriebsbeginn: 1993
- Siehe:
FITL,
ISIS.
- Pager:
- Pager zählen zu den öffentlichen Mobilfunknetzen.
- Synonyme Begriffe sind:
Funkrufnetze,
Funkrufdienste,
Paging,
Personenrufdienste
- Als Funkrufdienst bezeichnet man Telekommunikationsdienste
zur einseitigen funktechnischen Übertragung kurzer Nachrichten
-- EIN/AUS, numerisch, alphanumerisch, transparente Daten --
an kleine mobile Funkrufempfänger (Pager).
- Die Funktionsweise des Paging ist simpel:
Der Anrufer wählt die Pager-Nummer über das normale Telefonnetz an
und wird mit einem Terminal des Betreibers verbunden;
dort wird die Mitteilung verarbeitet und an sämtliche Transmitter
in der Rufzone (paging coverage area) übertragen.
Alle Pager in der Rufzone empfangen die Mitteilung,
aber nur der Pager mit dem passenden Code zeigt die Mitteilung an.
- Beispiele: Eurosignal, Cityruf, Scall, TellMi, Quix, Ermes, Omniport u.a.
- Siehe:
Funk:
Nicht-öffentliche und öffentliche Mobilfunknetze.
- Pay per View:
- Kostenpflichtiges Ansehen einer Sendung im Interaktiven Fernsehen.
- Siehe:
Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand.
- PCM
(Pulse Code Modulation):
- Verfahren zur Umsetzung von analogen in digitale Signale.
- PCS
(Personal Communications Services):
- Telekommunikationsdienste wie beispielsweise DECT.
- Pilotprojekt
- Als Pilotprojekt bezeichnet man
»allgemein Großversuche oderDemonstrationsprojekte
die bei gesellschaftlich, wirtschaftlich und technisch risikobehafteten
Entwicklungen vor die allgemeine Einführung gesetzt werden,
um Fragen der Akzeptanz, der Wirtschaftlichkeit, des Marktpotentials
und der technischen Optimierung im Feldversuch [...] zu erproben«
[066:88].
- Um bei Pilotprojekten sinnvolle Ergbnisse zu erzielen, muß in einer
entsprechende Programmforschung (Begleitforschung)
analysiert werden.
- Pilotprojekte werden in der BR Deutschland seit dem
Kronberger Beschluß der Länderministerpräsidenten
finanziert durch eine Fernsehgebührenerhöhung um 0,2 DM/Monat.
- Siehe: Pilotprojekte:
Kabelmodem-Pilotprojekte weltweit,
Rückkanaltechnik: Pilotprojekte der Deutschen Telekom.
- Pilotprojekte wurden beispielsweise durchgeführt anläßlich der Einführung von
- PLC
(Power Line Carrier):
- Technik, bei der Steuersignale und Daten über Stromleitungen übertragen werden.
- Diese Technik wird ausführlicher beschrieben im Abschnit
Alternativen:
Stromnetz.
- PON
(Passive Optische Netze)
- Siehe auch:
AON,
PON.
- Literatur: [076:38-41]
- Poststrukturgesetz:
- Das »Gesetz zur Neustrukturierung des Post- und Fernmelde-
wesens und der Deutschen Bundespost« trat am 1. Julil 1989
in Kraft. es leitete gemäß dem Beschluß des
EG-Ministerrats von 1990 die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes
in Deutschland ein. U.a. wurden durch das Poststrukturgesetz
der hoheitliche vom geschäftlichen Bereich getrennt:
»Der hoheitliche blieb beim Bundesminister für Post und
Telekommunikation, der geschäftliche Bereich wurde in die drei
Sparten Telekom, Postbank und Postdienst gegliedert.«
[062:152].
- POTS (Plain Old Telephone Service):
- Bezeichnung für analoge Telefonie-Dienste
(»analog telephone service«).
- 4 kHz, twisted pair wiring
- PRI
(Primary Rate Access):
- ISDN-PRI (vergleichbar mit dem Primär-Multiplexanschluß)
bietet eine weitaus höhere Bandbreite als ISDN-BRI.
- Bei ISDN-PRI stehen 23 Nutzkanäle mit je 64-Kbps und ein
Steuerkanal mit 64-Kbps zur Verfügung
(in Europa 30 B-Kanäle und ein D-Kanal).
- Siehe: ISDN,
BRI,
[170]:80 ff.).
- QAM
(Quadratur Amplitude Modulation):
- Modulationsverfahren.
- QPSK
(Quadrature Phase Shift Keying):
- Modulationsverfahren.
- RADSL
(Rate Adaptive Digital Subscriber Line):
- Übertragungsverfahren,
das 1,5 MBit/s upstream und
384 KBit/s downstream
übertragen kann
(bzw. 6 MBit/s, 640 KBit/s).
- Das Verfahren wird z.B. im USR Viper DSL
eingesetzt.
- Literatur: [133:43].
- SDSL (Single line Digital Subscriber Line):
- Bezeichnung für eine Datenübertragungstechnologie
unter Verwendung von Kupferkabeln.
Anwendungen wie bei HDSL.
- Siehe auch: DSL, HDSL, ADSL, VDSL
- SLC
(Simple Line Code):
- Modulationsverfahren;
vorgeschlagen für VDSL.
- Siehe:CAP, DMT, DWMT, SLC
VDSL Tutorial.
- SMDS
(Switched Multimegabit Data Service):
- Ein von Bellcore (Bell Communications Research), USA,
entwickelter Breitbanddienst
basierend auf der Cell-Relay-Technik.
- Vermittlungsdienst, der in den USA von einigen
lokalen Telefonbetreibern eingesetzt wird.
- Bei SMDS werden wie bei ATM
Blöcke fester Länge übertragen.
- Besonders geeignet ist SMDS für
Hochgeschwindigkeits-Übertragungen von
einem Punkt an mehrere Remote-Benutzer
gleichzeitig (sog. Multicast-Sendungen),
wie beispielsweise Video-Ausstrahlungen
in Kabelnetzen.
- Siehe:
SONET,
[170]:80 ff.).
- SONET:
- SONET ist eine neu entwickelte Glasfasertechnologie,
mit deren Hilfe Daten mit mehr als 1 GB pro
Sekunde übertragen werden können.
- Netzwerke, in denen diese Technologie eingesetzt
wird, können problemlos Sprachdaten, Videobilder
und herkömmliche Daten übertragen.
- Siehe:
[170]:80 ff.).
- STS-1:
- SONET Übertragungsrate von 51,84 Mbps.
- T1:
- T1 ist die Bezeichnung von AT&T
für ein digitales Vermittlungssystem,
bei dem ein entsprechend dem
Digital-Service (DS-1) formatiertes Digitalsignal
mit einer Rate von 1,544 Megabit pro Sekunde
übertragen wird.
- wie DS1.
- Siehe:
DS1,
T3.
- T3:
- T3 ist ein digitales Vermittlungssystem,
bei dem ein entsprechend dem
Digital Service 3 (DS-3)
formatiertes Digitalsignal mit einer
Rate von 44,746 Megabit pro Sekunde
übertragen wird.
- Siehe:
DS1,
T1.
- Telebanking:
- Erledigen von Bankgeschäften am Fernseher;
Dienst im Interaktiven Fernsehen.
- Siehe:
Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand.
- Telelearning:
- Aus-, Fort oder Weiterbildung am Fernseher mit TV-Lernprogrammen,
z.B. zur Ergänzung des Schulunterrichts;
Dienst im Interaktiven Fernsehen.
- In Berlin startete Ende 1995 das Telelearning-Pilotprojekt
Comenius, bei dem fünf Schulen und die Landsbildstelle
zu einem multimedialen Kommunikationsnetz verknüpft sind;
für das Projekt standen rund acht Millionen Mark zur Verfügung
([114:352 f.]).
- 1996 startete die bundesweite Initiative Schulen ans Netz;
siehe: Schulen ans Netz (SaN),
Deutscher Bildungsserver (DBS),
Fachzeitschrift LOG IN.
- Siehe:
Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand.
- Teleshopping:
- Das Ansehen und Bestellen von Waren über den Fernseher;
Dienst im Interaktiven Fernsehen.
- In Deutschland startete der erste Teleshopping-Kanal
Home Order Television (H.O.T.)
im Oktober 1995im Rahmen eines Pilotversuchs.
In dem 24stündigen Programm wurden vor allem
Artikel aus dem Angebot des Versandhauses Quelle
(Fürth) beworben
([114:353]).
- Siehe:
Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand.
- TVOL
(TV On-Line Cable System):
- Kabelnetz von WorldGate Communications, Trevose (Pennsylvania),
das in einer strategischen Allianz mit Hewlett-Packard
für den Internetzugang genutzt werden soll.
- Es ist geplant, das ComPort-Kabelmodem der kalifornischen
Firma Com21 einzusetzen, das nach Aussagen des Herstellers
auf bestehenden Kabelnetzen 300mal schneller sei als
herkömmliche Modems.
[109:33].
- Siehe: HP BIDS
- Universalnetz:
- Synonym mit: IBFN.
- Siehe: ISDN,
B-ISDN,
IBFN.
- Upstream:
- Bezeichnung für einen asymmetrischen Datenstrom;
(»from the subscriber to the network«).
- Die Übertragungstechnologie ADSL
überträgt beispielsweise 1,5 bis 9 Mbps
downstream,
aber nur 16 bis 640 kbps upstream.
- Siehe:
Downstream,
Interaktivität.
- VADSL (Very high speed ADSL):
- wie VDSL oder eine Teilmenge von VDSL, wenn VDSL
einen symmetrischen Übertragungsmodus beinhaltet.
- Siehe: ADSL, VDSL
- Versorgungsgrad
- Verhältnis der anschließbaren Wohnungen zu den
Wohnungen insgesamt.
- Der Versorgungsgrad in der Bundesrepublik Deutschland
lag am 31.12.1995 bei 64,7 Prozent (24,2 Mio.
Haushalte);
vgl. http://www.dtag.de/dtag/neues/entwicklung.html.
- Siehe auch: Anschlußdichte
- VDSL (Very high data rate Digital Subscriber Line):
- Bezeichnung für eine Datenübertragungstechnologie
unter Verwendung von Kupferkabeln.
Anwendungen unter VDSL entsprechen denen unter
ADSL, zusätzlich ist jedoch auch HDTV möglich.
- Siehe auch: DSL, HDSL, SDSL, ADSL
- Video on Demand:
- Das kostenpflichtige Bestellen und Empfangen von Videofilmen mit dem Fernsehgerät;
Dienst im Interaktiven Fernsehen.
- Siehe: Video on Demand,
Pay per View,
Telebanking,
Telelearning,
Teleshopping.
Near Video on Demand.
- WAN
(Wide Area Network):
- Netzwerk, das sich über einen größeren Raum (z.B. ein
Land) erstreckt.
- Siehe: LAN, MAN
- WLL
(Wireless Local Loop):
- Sammelbezeichnung für Funktechnologien zur Überbrückung des
local loop, d.h. zur Lösung der last mile-Problematik.
- Ausführlicher: siehe
Eine Lösung der last mile-Problematik:
Wireless Local Loop.
- Siehe auch:
DECT,
B-CDMA
- Literatur:
([074:28-29]).
- X.25
- Paketorientiertes Kommunikationsprotokoll zur Datenübertragung
bzw. Protokollfamilie, die in paketvermittelnden Netzwerken
zum Einsatz kommt.
- Bei einem solchen Netzwerk werden die
Vermittlungs- und Leitungswege ständig entsprechend der
aktuellen Auslastung optimal geschaltet. Damit bietet ein
paketorientiertes Netz immer die bestmögliche Übertragung für
Daten.
- Das X.25-Angebot der Deutschen Telekom heißt
Datex-P und
bietet Übertragungsraten von bis zu 2 MBit/s.
- Siehe: Frame Relay;
[170]:80 ff.).
- ZWKF
(Zweiweg-Kabelfernsehen):
- Breitbanddialogsystem, mögliche Erweiterung des
unidirektionalen Kabelfernsehens.
- Ein Zweiweg-Kabelfernsehen würde
Breitbandvermittlungsnetze voraussetzen.
- Svw.: Interaktives Fernsehen
- Siehe: [029:80].
Weitere Glossare zu Telekommunikation und Kabelnetzen im Web:
Erstellt am: 13-Nov-1996
von: asb@zedat.fu-berlin.de>
mit: Hab.
Projekt:
Kabelnetze als Telekommunikationsnetze:
Glossar
URL:
http://userpage.fu-berlin.de/~asb/Internet/Kabelnetze/glossar.html