Aktuelle Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt der BR Deutschland.
| 01. Jan. 98 | Vollst?dige Liberalisierung des Telekommunikationsmarkes in Europa: Privatunternehmen k?nen Telekommunikationsnetze f? die Fern?ertragung von Sprache und Daten verlegen und eigene Telefondienste anbieten. |
| 1998 | Die DBKom strebt an, bis 1998 die Zentren aller deutschen Gro?t?te ?er Glasfaserleitungen zu vernetzen; f? die Modernisierung von 14.000 km ihres Telekommunikationsnetzes mit Glasfaser sind Investitionen i.H.v. drei bis vier Mrd. DM vorgesehen ([050]). |
| Ende 1997 | Bis Ende 1997 soll nach Angaben der Deutschen Telekom die Digitalisierung des Telefonnetzes in der BR Deutschland abgeschlossen sein; weltweit waren 1996 bereits etwa 70 Prozent des weltumspannenden Telefonnetzes digitalisiert ([073:24]). |
| 1997 |
Nach Sch?zungen des Zentralverbandes der Elektrotechnik-
und Elektronikindustrie (ZVEI) wird 1997 die 100-Millionen-
Grenze auf dem Telekommunikationsmarkt erreicht.
1996 lag das Wachstum bei sechs Prozent; erzielt wurde ein
Umsatz von rund 94 Mrd. DM
([043]). |
| Dez. 96 |
RWE k?digt an, den Thyssen-Anteil an E-Plus erwerben zu wollen;
der Kaufpreis soll nach Sch?zungen zwischen 2,5 und 3,5 Mrd. DM
liegen.
([043]). |
| Nov. 96 | Multimedia-Pilotprojekt gescheitert: Baden-W?ttembergs Wirtschaftsministe D?ing erkl?t das 1994 gestartete, bundesweit einmalige Multimedia-Pilotprojekt f? gescheitert; Ziel des Projektes war es, im Gro?aum Stuttgart Firmen und Private Haushalte ?er das Breitband-Kabelnetz der Telekom zu verkn?fen. Als Ursache des Scheiterns wird angegeben, ?er das Zusatzger? zum Fernseher (Set-top-box) habe sich die R?kkoppelung f? die Verbraucher zum zentralen Speicher nicht herstellen lassen ([051]). |
| Oktober 96 | Neue Allianz: RWE stoppt Zusammenarbeit mit Viag/British Telecom und bildet eine neue Allianz mit Veba und Cable & Wireless [045]. |
| Oktober 96 | R?kzug von Vebacom aus dem Digital-TV: Vebacom k?digt an, den Anteil von 50 Prozent an Primus Digital-TV nicht ?ernehmen zu wollen; die ?rigen 50 Prozent h?t der Handelsriese Metro [052]. |
| Sept. 96 | Studie zum Pay-TV: In einer Studie der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank AG sind die hohen Erwartungen zum digitalen Pay-TV ?mehr als unrealistisch?; die Zuschauer w?den das Senden von ?Abfall- und Altprodukten? nicht mit Abo-Geb?ren, Pay-per-view-Kosten und dem Kauf einer Set-Top-Box honorieren. [053]. |
| Sept. 96 |
Pay-TV in Deutschland ist nach einer Aussage von
Bertelsmann-Vorstand Thomas Middelhoff
?hoffnungslos ?erbewertet?
([096]). (Details zum Wer mit wem-Verwirrspiel beim Pay-TV: Pay-TV-Allianzen vor dem Umbruch: Europ?sche Allianzen im Digital-TV; Abbildung, GIF, 430x328x256, ca. 23 kB) |
| Sept. 96 | Die Deutsche Telekom AG verl?t die Multimedia-Betriebsgesellschaft (MMBG) ([095]). |
| 1. Sept. 1996 | Betriebsaufnahme von DirecPC. Die Entwicklung von Hughes-Olivetti-Telecom erm?licht die ?ertragung von Internet- Daten via Satellit; genutzt wird der Eutelsat- Satellit ?HotBird?. Das Signal gelangt von der Satelliten-Empfangsantenne ?er eine spezielle Steckkarte direkt in den Personalcomputer. Die Bandbreite des DirecPC-Systems liegt bei 12 MBit/s und ist damit etwa 40mal schneller als ?ertragungen ?er das herk?mliche Telefonnetz. Der Einstiegspreis f? das komplette System aus Satelliten-Antenne, PC-Steckkarte und Software liegt bei 2.250 Mark und einer monatlichen Grundgeb?r von 35 Mark. Als R?kkanal wird bei dieser L?ung eine normale Telefonleitung genutzt ([061]). |
| Sept. 96 | Die DBKom beginnt im August 1996 mit der Modernisierung von 5.000 km Leitungsnetz; verlegt werden Glasfaserleitungen im Wert von rund 200 Millionen Mark. Bisher sind nur 4.000 km des insgesamt rund 40.000 km langen Telekommunikationsnetzes als Glasfaser realisiert [049]. |
| 28. Juli 1997 |
DF1 -- Das Digitale Fernsehen
startet mit seinen digitalen Programmen; angeboten wird u.a. die
?ertragung der Formel 1 Grand Prix vom Hockenheimring aus
unterschiedlichen Perspektiven; daneben werden verschiedene
Spartenkan?e angeboten. Vgl. DF1-Pressemitteilung vom 11. Juni 1996. |
| 01. Juli 96 |
Ende des Netzmonopols der
Deutschen Telekom AG:
Zustimmung des Bundesrates zum neuen
Telekommunikationsgesetz
[047].
Freigabe firmeninterner Netzwerke
(corporate networks). Mitbewerber k?nen f? geschlossene Benutzerkreise auf eigenen Netzen Sprachvermittlung anbieten. Bisher mu?en die Unternehmen bei den sogenannten Corporate Networks auf Mietleitungen der Telekom zur?kgreifen. [015]. Dar?er hinaus auch Liberalisierung um Bereich der Mobil- und Satellitenkommunikation [068]. Siehe auch: Telekommunikation: Telekommunikationsgesetz. |
| Juli 96 | Restrukturierung der Vebacom GmbH, D?seldorf: In der neuen Organisationsstruktur ?ernimmt Vebacom als Holding die strategische Steuerung und Kontrolle ?er die gesch?tlichen Aktivit?en in den Bereichen Service, Netz und Beteiligungen. ([007]). |
| Juli 96 | Ein Konsortium um Mannesmann (CNI, vgl. [001]) kauft f? knapp 3 Milliarden DM 49,8 Prozent der Telekommunikationstochter der Deutsche Bahn AG, die DBKom; Verlierer ist der Mitbewerber Thyssen ([040], [001]). Die Bahn bringt sich selbst als Kunde in die DBKom ein; ein langj?riger Servicevertrag umfa? ein Volumen von knapp einer Mrd. DM j?rlich ([094]). |
| Juli 96 | Breitband-Wissenschaftsnetz (B-WiN): In einer zweiten Ausbaustufe wird die Kapazit? des B-WiN von bisher 34 MBit/s auf 155 MBit/s ausgebaut. Das B-WiN ist damit eins der schnellsten Forschungsnetze der Welt; ein mit 155 MBit/s ebenso schnelles Forschungsnetz existiert bisher nur in den USA. [017]. |
| 19. Juni 96 |
Vermittlungsausschu?tagt ?er das Telekommunikationsgesetz (TKG) Vgl.: Einige Informationen zum neuen TKG Siehe auch: Telekommunikation: Telekommunikationsgesetz. |
| 14. Juni 96 |
Bundesrat lehnt Telekommunikationsgesetz (TKG) ab. Gr?de: Regelungenzum Universaldienst und zur Frequenzvergabe. Vgl.: Einige Informationen zum neuen TKG Siehe auch: Telekommunikation: Telekommunikationsgesetz. |
| 13. Juni 96 |
2. und 3. Beratung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) im Bundestag Vgl.: Einige Informationen zum neuen TKG Siehe auch: Telekommunikation: Telekommunikationsgesetz. |
| Mai 96 | Gr?dung der Multimedia-Betriebsgesellschaft (MMBG) mit dem Ziel, den von Bertelsmann und Canal Plus entwickelten Seca-Decoder f? den Empfang digitaler Fernsehprogramme zu vermarkten. Beteiligt sind an der MMBG die Deutsche Telekom AG (27 Prozent), die Bertelsmann-Tochter Ufa, der franz?ische Pay-TV-Anbieter Canal Plus, die luxemburgische CLT-Gruppe, die Daimler-Benz-Tochter Debis sowie die Fernsehsender ARD, ZDF und RTL ([095]). |
| M?z 1996 | Eingabe der amerikanischen ACTA an die FCC zwecks Einstufung der ISPs als Carrier; siehe Telefonieren via Internet ([078:10]). |
| M?z 96 | Breitband-Wissenschaftsnetz (B-WiN): Anl?lich der CeBit wird das B-WiN in Betrieb genommen; die Kapazit?en des WiN werden von bisher 2 MBit/s auf zun?hst 34 MBit/s ausgebaut. Betreiber des WiN und des B-WiN ist der Verein zur F?derung eines deutschen Forschungsnetzes (DFN-Verein). [017]. |
| Februar 96 | ?Letter of intent? ?er strategische Allianz RWE-Viag-BT: Die beiden deutschen Energie-Konzerne RWE und Viag-Bayernwerk wollen 1998 gemeinsam mit British Telecommunications plc (BT) in voller Programmbreite als Konkurrenten gegen die Deutsche Telekom antreten. Die Allianz verf?e ?er ein modernes Glasfasernetz von 8.000 km L?ge, was einer Fl?hendeckung von 70 Prozent entspreche. Die Partner wollen bis zum Jahr 2000 rund 4 Mrd. DM investieren, f?f bis sieben Millionen Privatkunden erobern und 5.000 Arbeitspl?ze schaffen. Als St?ke der Allianz wird die ?nahezu unbegrenzte Finanzkraft? der beiden Energieversorger hervorgehoben. Vertreter der BT k?digen an, der Wettbewerb werde die Geb?ren der deutschen Telefonkungen halbieren werde [039]. |
| 30. Januar 96 |
Gesetzesentwurf zum Telekommunikationsgesetz (TKG) Siehe auch: Telekommunikation: Telekommunikationsgesetz. |
| Januar 96 | Ab Ende Januar erprobt die Telekom in Berlin einen neuen ?ertragungsweg f? das Internet: den Kabelanschlu?/strong>. Der Datenstrom aus dem Internet belegt dabei wie ein Fernsehsender einen Kabel-TV-Kanal. Hier kann, zusammen mit einem neuartigen Kabelmodem eine ?ertragungsrate von 27,5 MBit/2 erreicht werden. Der Weg ?er das Fernsehkabel ist damit fast hundertmal schneller als ein herk?mliches Telefonkabel ([061]). |
| Januar 96 | Absichtserkl?ung der Mannesmann- und Veba-T?hter Eurokom GmbH und Vebacom GmbH ?er die Gr?dung einer gemeinsamen Gesellschaft zum Aufbau eines bundesweiten Transportnetzes f? Telekommunikationsdienste. ([005], [007]). |
| Januar 96 | Die Energieversorger RWE, VEW und Veag k?digen den Aufbau einer Netzgesellschaft an. [005]. |
| 1996 | Passive Optische Netzwerke (PON) und Aktive Optische Netzwerke (AON) werden verf?bar ([076:39]). |
| November 95 | Start des Online-Dienstes AOL-Bertelsmann in Europa. Kooperationspartner AOL ist in den USA mit rund vier Millionen Teilnehmern Marktf?rer [048]. |
| November 95 |
Thyssen Telekom k?digt an,
49,9 Prozent der Telekommunikationstochter
der Deutschen Bahn AG, DBKom,
?ernehmen zu wollen
[041]. Den Zuschlag erh?t dann jedoch im Juli 96 Mannesmann. |
| Oktober 95 | Rechtsgutachten best?igt Auffassung des Postministers Wolfgang B?sch: Die Kommunen erhalten f? die Verlegung von Kabeln durch die Telekom und durch alternative Netzanbieter keinen finanziellen Ausgleich [004]. |
| Juni/ Oktober 95 | Verordnung zur Regelung von Inhalt, Umfang und Verfahren der Verleihung sowie zur ?fnung von M?kten f? Telekommunikationsdienstleistungen. Beschlu?der EU-Kommission: Die Kabelnetze des Fernsehen m?sen noch 1995 f? alle in der EU bereits liberalisierten Telekom-Dienste ge?fnet werden. Auf massiven Druck der EU-Kommission wird die Bundesregierung der Telekom jetzt ihre Kabel-Privilegien beschneiden. Private Kabelnetzbetreiber d?fen nach dem Entwurf einer neuen Verordnung k?ftig auch dort t?ig werden, wo bisher der Telekom die Verkabelung vorbehalten war. Au?rdem d?fen private Betreiber von Gemeinschaftsantennenanlagen jetzt auch selbst Programme vom Satelliten abzapfen und in ihre Netze einspeisen. Bisher durften sie nur Programme aus dem Kabelnetz der Telekom ?ernehmen [008, 086]. |
| vor Juni 95 | Klage des Verbandes privater Netzbetreiber in Deutschland (ANGA) vor der Generaldirektion IV der EU-Kommission ?er die der Telekom einger?ten Priorit?srechte 086]. |
| 22. M?z 95 | EWG-Fernsehrichtlinie (EEC-TV-Directive, BVerfGE 92, 203) |
| 15. Februar 95 | Start Pilotprojekt in Berlin: Das umfa? zun?hst knapp 50 Teilnehmeranschl?se in privaten Haushalten und drei ?fentlich zug?gliche Terminals, die zu einem Teil an das herk?mliche Breitbandkoaxialnetz, zum anderen Teil direkt an Glasfaser angebunden sind. F? den R?kkanal mu?der Telefonanschlu?herhalten. |
| 7. Februar 95 | EA: Parabolantenne (TI: Satellite Disk, BVerfGE 92, 126) |
| Februar 1995 |
In Berlin: rund 1 Million Kabelanschl?se Im Bundesgebiet: ?er 10 Millionen Wohneinheiten verkabelt |
| 15./16. Februar 95 | Innbetriebnahme der ersten Stufe des ?Information Highway Berlin/Brandenburg?: Teile des Variablen Intelligenten Synchronen Optischen Netzes (VISYON), das auf einer SDH-Ringstruktur (Synchronous Digital Hierarchy) aufbaut. Zun?hst wurden drei Ringe in Berlin und einer in Potsdam zugeschaltet; bis zum Jahresende will die Telekom in einer zweiten Stufe mit weiteren 23 Ringen Fl?hendeckung im Berliner Umland erreichen. Mit der darauf aufbauenden ATM-?ertragungstechnik (Asynchronous Transfer Mode) stehen dem Kunden abgestufte Transferraten bis zu 155 MBit/s zur Verf?ung. |
| Feb. 1995 | Start eines Telekom-Pilotprojekts mit 50 angeschlossenen Haushalten ([058]). |
| 1995 | Ab Anfang 1995 ist Software f? Internet-Telefonie allgemein verf?bar; siehe Telefonieren via Internet ([078:10]). |
| 01.01.1995 | Der Bundesminister f? Post und Telekommunikation nach Inkrafttreten der Neufassung des FAG mit Beteiligung des Regulierungsrates durch Rechtsverordnung Entscheidungen ?er die ?fnung von M?kten f? Telekommunikationsdienstleistungen erlassen (?2 Abs. 2 Nr. 1 FAG) [068:36]. |
| 1995 | Die Telekom startet mehrere Multimedia-Pilotprojekte in insgesamt 6.000 Haushalten, davon 1.000 in Berlin-Marzahn. Auf Anbieterseite sind u.a. Bertelsmann und verschiedene Versandh?ser beteiligt. [056] |
| 1995 | 40 Million Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
| 1995 | Acht neue TV-Anbieter beantragen eine Sendelizenz ([057]). |
| 1995 |
?Dritte Revolution?:
200 digitale Satelliten-Fernsehprogramme geplant Siehe: Erste Revolution, Zweite Revolution. |
| 1994/95 | Postreform II; Telekom wird Aktiengesellschaft. [015] |
| November 1994 | Die EU-Kommission erkl?t die Gr?dung der Media Service GmbH f? nicht vereinbar mit den Grunds?zen des Gemeinsamen Marktes, da eine marktbeherrschende Stellung zu bef?chten sei. |
| Oktober 1994 |
Anbindung von Heim 1/2 und Heim 8 der TU Clausthal
an das Hochschnulnetz mit 128 kBaud. Siehe: Pilotprojekte: Projekt ?Wohnheime ans Netz? |
| Sept. bis Nov. 1994 |
Installation eines LAN in Heim 8 der TU Clausthal
(158 Zimmer). Siehe: Pilotprojekte: Projekt ?Wohnheime ans Netz? |
| 01. April 1994 | Gr?dung der Media Service GmbH durch DBP Telekom, Bertelsmann und Kirch mit dem Ziel der Entwicklung und Vermarktung eines einheitlichen Vorsatzger?es f? Kabel und Satellit. |
| M?z/April 1994 |
Anbindung von Heim 1 und Heim 2 der TU Clausthal
an das Hochschnulnetz mit 19.200 Baud-Modems. Siehe: Pilotprojekte: Projekt ?Wohnheime ans Netz? |
| 1994 | Im Sommer beantragen 12 neue TV-Anbieter eine Sendelizenz ([057]). |
| 1994 | Gr?dung der Vebacom GmbH, D?seldorf, als Unternehmen mit zahlreichen Aktivit?en in den Telekommunikationsm?kten Sprache, Daten, Grafik, TV-Kabel, Video und Audio ([007]). |
| 1994 | Start eines bundesweit einmaligen Multimedia-Pilotprojektes in Baden-W?ttemberg; Ziel des Projektes ist es, im Gro?aum Stuttgart Firmen und Private Haushalte ?er das Breitband-Kabelnetz der Telekom zu verkn?fen. Die Benutzer sollen zu jeder beliebigen Zeit Filme, Lernprogramme, Telespiele und Waren per Fernseher bestellen k?nen. Daf? werde ein Zusatzger? zum Fernseher (Set-top-box) ben?igt, das eine R?kkoppelung des Verbrauchers zum zentralen Speicher erm?liche ([051]). |
| 1994 | British Telecom erwirbt eine 20prozentige Beteiligung an MCI, der zweitgr?ten amerikanischen Fernmeldegesellschaft. [003] |
| Ende 1993 |
Heim 1 (29 Zimmer) und Heim 2(56 Zimmer)
installieren ein LAN auf Basis eines Ethernet (10Base2) Siehe: Pilotprojekte: Projekt ?Wohnheime ans Netz? |
| Sommer 1993 |
Ein Wohnheim der TU Clausthal (?Heim 1?)
plant den Aufbau eines lokalen Netzes;
es kommt zu ersten Gespr?hen mit dem
Rechenzentrum und dem Studentenwerk. Siehe: Pilotprojekte: Projekt ?Wohnheime ans Netz? |
| 1993 | Start des Telekom-Modellversuchs OPAL, des weltweit ersten Fiber-In-The-Loop-Netzes (FITL) in gro?m Ma?tab ([076:39]) |
| 1993 | EU beschlie? Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes. [015] |
| 6. Oktober 92 | 7. Rundfunkurteil (7th Broadcasting Decision, BVerfGE 87, 181) |
| 1992 | Start des Mobilfunknetzes D1 der Telekom. [015] |
| 1990/1991 | Dupoly Review (Duopol-?erpr?ung) in Gro?ritannien; weitere Anbieter werden zugelassen, darunter Energis; insgesamt gehen in kurzer Zeit ?er 70 Lizenzantr?e ein (siehe Internationaler Vergleich) ([075:64]). |
| 1990/91 | Gro?ritannien: Mercury erzielt Gewinne i.H.v. 116 Millionen Pfund bei einem Umsatz von 700 Millionen Pfund (= 5% des britischen Telekommunikationsmarktes) ([069:29]). |
| November 1990 | Gro?ritannien: Vorlage des Diskussionspapiers ?Wettbewerb und Auswahl: Telekommunikationspolitik der 90er Jahre?: Anstreben einer weitergehenden Deregulierung des britischen TK-Marktes ([069:29]). |
| 1990 | Gr?dung der Deutschen Bundespost Telekom als eigenst?dig handelndes Unternehmen. [015] |
| 1990 | Wiedervereinigung der beiden deutschen Postunternehmen. [015] |
| 1990 | 31,9 Million Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
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| 01. Juli 1989 |
Postreform I;
Lockerung des Monopols und
Zulassung des Mobilfunks.
[015] Inkrafttreten des ?Gesetzes zur Neustrukturierung des Post- und Fernmeldewesens und der Deutschen Bundespost (Poststrukturgesetz) [062: 152]. |
| 1987 | Privatisierung und B?sengang des japanischen Telekommunikationsunternehmens Nippon Telegraph Telephone (NTT); nach einem steilen Kursanstieg bricht die Aktie ein [044]. |
| 1986 | Japan: In Japan wird das erste TK-Tochternunternehmen eines EVU gegr?det ([068:37]). |
| 1985 | Die britischen Zellnetzbetreiber Vodafone und Cellnet nehmen ihre analogen Netze in Betrieb ([075:64]). |
| November 1984 | Gro?ritannien: Verkauf von 51 Prozent der BT-Aktien; aufgrund hoher Nachfrage sin die Papiere zun?hst um das 3,2fache ?erzeichnet ([069:29]). |
| November 1984 | Gro?ritannien: Erneuerung und Ausweitung der Lizenz von Mercury; Angleichung der Rechte und Pflichten an die von BT (= vollst?dige Lizenz) ([069:29]). |
| August 1984 | Gro?ritannien: Einrichtung des Telekommunikationsaufsichtsamtes OFTEL ([069:29]). |
| 31.07.1984 | Gro?ritannien: Inkrafttreten des Cable and Broadcasting Act ([069:29]). |
| 1984 | B?sengang von AT&T; seitdem hat sich der Kurs der Papiere mehr als verdoppelt [044]. |
| November 1983 | Gro?ritannien: Ank?digung der ersten 11 Kabel-Francise- Vereinbarungen ([069:29]). |
| April 1983 | Gro?ritannien: Regierungswei?uch zur Lizenzvergabe f? die Bereitstellung von Telekommunikations- und Unterhaltungsdiensten an lokale Kabelnetzbetreiber ([069:29]). |
| 1983 | Beginn der fl?hendeckenden Breitbandverkabelung. [015] |
| Dezember 1982 | Gro?ritannien: Lizenzvergabe f? die zwei Zellfunknetze Cellnet und Vodafone ([069:28-30]). |
| Oktober 1982 | Gro?ritannien: Allgemeine Genehmigung, ?er BT- und Mercury- Netze Mehrwertdienste wie Schulfernsehen und Konferenzschaltungen, Faksimile, Electronic Mail u.a. bereitzustellen ([069:28]). |
| Februar 1982 | Gro?ritannien: Lizenzerteilung an Mercury ([069:28]). |
| 1981 | Gro?ritannien: Das Fernmeldegesetz bestimmt die Trennung von British Telecom und Post ([069:28]). |
| Juli 1980 | Gro?ritannien: Bekanntgabe der Lockerung des Monopols von British Telecom (BT) durch Industrieminister Sir Keith Joseph ([069:28]). |
| 1980 | 21 Million Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
| 1980-1990 |
?Zweite Revolution?:
Ausbau der BK-Netze f? 30 Fernsehprogramme Siehe: Erste Revolution, Dritte Revolution. |
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| 1979 | Von 1979 bis 1997 nehmen die deutschen Stromkonzerne steuerfreie R?kstellungen i.H.v. 55 Milliarden Mark vor; nach Berechnungen des SPD-Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer sind dem Staat dadurch Stuereinnahmen i.H.v. 18 Milliarden Mark entgangen [131]. |
| 1979 | Gro?ritannien: Regierungswechsel; Macht?ernahme durch die Konservative Partei unter Margaret Thatcher ([069:28]). |
| 1972 | Gro?ritannien: Der Post Office (Borrowing) Act weitet den gesetzlichen Rahmen f? die verschuldung der Post aus und entbindet diese teilweise von ihrer Verpfllichtung, Kapitalschulden zur?kzuzahlen ([069:28]). |
| 27. Juli 71 | 2. Rundfunkurteil (2nd Broadcasting Decision, BVerfGE 31, 314) |
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| 1969 | Gro?ritannien: Das General Post Office (GPO) wird durch das Postgesetz (Post Office Act) eine eine Gesellschaft ?fentlichen Rechts umgewandelt. ([069:28]). |
| 1960 | 3,3 Million Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
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| 1952 |
?Erste Revolution?:
Start des Ersten Deutschen Fernsehens Siehe: Zweite Revolution, Dritte Revolution. |
| 1950 | Gr?dung der ARD. |
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| 1949 | Deutsche Bundespost wird Rechtsnachfolger der Reichspost. [015] |
| 1940 | 2,5 Million Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
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| 1928 | Fernmeldeanlagengesetz; das Fernmeldemonopol f? die Reichspost wird festgeschrieben. [015] |
| 1920 | 1 Million Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
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| 1900 | 160.000 Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
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| 1881 | 458 Telefonanschl?se in Deutschland. [015] |
| 1881 | Beginn des ?entlichen Telefonverkehrs; in Berlin errichtet Siemens die erste Vermittlungsstelle. [015] |
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Erstellt am: 13-Nov-1996 von: Agon S. Buchholz <asb@zedat.fu-berlin.de> Zuletzt bearbeitet am: 27-Jul-1997 von: Agon S. Buchholz <asb@zedat.fu-berlin.de> mit: Hab. Projekt: Kabelnetze als Telekommunikationsnetze: Chronologie URL: http://userpage.fu-berlin.de/~asb/Internet/Kabelnetze/chronologie.html |
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