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Grundlagen: Bandbreite

Inhalts?ersicht:


Definition ?Bandbreite?

?Die Bandbreite eines Signals ist derjenige Frequenzbereich, in dem die gesamte bzw. nahezu gesamte Leistung eines Signals enthalten ist. H?fig wird die Bandbreite reduziert, um ?ertragungsaufwand zu sparen. So betr?t die Bandbreite des Sprachsignals etwa 7 kHz; f? eine (im Rahmen der Fernsprech?ertragung) ausreichende Sprachverst?dlichkeit w?lt man die Bandbreite jedoch zu 3,1 kHz (0,3-3,4 kHz).? [066: 15].

Bei digitaler ?ertragung verwendet man den Begriff der Bandbreite ebenfalls; die kennzeichnende Gr?e ist hier die ?gertragungsgeschwindigkeit (in bit/s)

Die im ANGA organisierten Kabelnetzbetreiber verf?en gr?tenteils ?er 862-MHz-Strecken, stellenweise wird sogar schon 1-GHz-Technik installiert. Geplant ist ein R?kkanal im Bereich von 5 bis 65 MHz. Als Modulationsverfahren soll QPSK zum Einsatz kommen. Nebn der Daten?ertragung sollen auch Telefoniedienste verf?bar sein [097:116].


Bandbreitenbedarf verschiedener Anwendungen

?ersicht: Bandbreitenbedarf verschiedener Anwendungen
Anwendungstyp Spezifikation ?ertragungsrate Bandbreite Modus
Menschliche Sprache Unkomprimiert   ca. 3.000 Hz  
Musik Unkomprimiert   ca. 15 kHz  
Bildfernsprechen Unkomprimiert   ca. 1 MHz  
Fernsehen Unkomprimiert   ca. 5 MHz halbduplex
MPEG-1 Video [1] ca. VHS (352x288 pixe, 256 Farben, 30 fps), Kompression nach MPEG-1 120-140 Kbps   halbduplex
MPEG-2 Video [1] ca. S-VHS, Kompression nach MPEG-2 500 Kbps   halbduplex
Vollduplex-Video [1] ca. S-VHS, Echtzeitkompression 4-6 Mbps   vollduplex

[1] Angaben nach Udo Flohr, Global Video Village in Byte 9/1996 [107].


?ertragungstechniken

Basisbandtechnik

Bei der Basisbandtechnik werden die digitalen Signale direkt in die Netzwerkkabel eingespeist und belegen damit das Frequenzspektrum als ein Kanal.

?nlich wie im Telefonnetz, wo jedem Nutzer eine physikalische Leitung zur alleinigen Nutzung zur Verf?ung steht, wird eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung aufgebaut.

Beispiele:

Breitbandtechnik

Bei der Breitbandtechnik wird das Frequenzspektrum eines ?ertragungskanals in mehrere Kan?e unterteilt, die unabh?gig voneinander genutzt werden k?nen. Es handelt sich hier um ein Frequenzmultiplex-Verfahren, bei dem die digitalen Signale auf unterschiedliche Tr?erfrequenzen aufmoduliert werden.

Bei der Breitbandtechnik gibt es keine exklusive Nutzung der Bandbreite; die Bandbreite wird immer unter der jeweiligen Zahl der Nutzer bzw. Kan?e aufgeteilt.

Beispiel:


?ertragungstechnologien und erreichbare Bandbreiten

?ersicht: ?ertragungstechnologien und erreichbare Bandbreiten
Netztyp ?ertragungsmedium Bandbreite ?ertragungsrate Modus
Fernsehkabelnetz Kupferkoaxialkabel 450 MHz bis 1 GHz >>10 MBit/s (...) Downstream
Fast Ethernet
(100Base-T)
Kupferkoaxialkabel   100 MBit/s Duplex
VDSL Kupferdoppelader (?)   13-52 Mbps (receive) Downstream
1,5-2,3 Mbps (send) Upstream
d-box/Mediabox Kupferkoaxialkabel   ca. 15 MBit/s Downstream
Kupferdoppelader   ca. 14.400 bps (Telefonleitung) Upstream
Ethernet
(10Base-T)
Kupferkoaxialkabel   10 MBit/s Duplex
ADSL Kupferdoppelader   1,5-9 Mbps (receive) Downstream
16-640 kbps (1MBit/s) (send) Upstream
AOL via Astra 1F
(experimentell via Satellit)
drahtlos   2 MBit/s Downstream
SDSL 3x Twisted Pair   1,544 Mbps bis 2,048 Mbps Duplex
HDSL 2xTwisted Pair   0,544 Mbps bis 2,048 Mbps Duplex
DirecPC (Satellit) drahtlos   bis zu 400 kBit/s Downstream
Iconsys, Rodgay
(experimentell via Satellit)
drahtlos   192 kBit/s Downstream
DSL (=ISDN) Kupferdoppelader   1 B-Kanal: 64 KB/s
(mit Kompression: ca. 7,8 kBye/s)
Duplex
1 ISDN-Anschlu? 160/192 kbps:
zwei B-Kan?e (128 kbps),
ein D-Kanal (16 kbps),
Link Adminstration]
Duplex
Analoges Telefonnetz
(Voice Band Modems)
Kupferdoppelader 3.100 Hz V.22bis: 2.400 bps
Duplex
V.32bis: 14.400 bps
Duplex
V.34: 28.800 bps
Duplex
V.34+: 3,2 KByte/s (=33,6 kBit/s)
(mit Kompression: ca. 8 KB/s)
Duplex

Downstream: from the network to the subscriber.

Siehe auch: Copper Access Transmission Technologies.


Bandbreite und Kommunikation

Man unterscheidet zwischen:

Schmalbandkommunikation

Eine analoge Schmalbandkommunikation ist beispielsweise die Sprach?ertragung mit einer Bandbreite von 3,1 kHz.

Als digitale Schmalbandkommunikation bezeichnet man Dienste mit ?ertragungsgeschwindigkeiten bis zu 64 kBit/s.

Ausf?rlicher:

Breitbandkommunikation

Eine analoge Breitbandkommunikation liegt vor , wenn die Bandbreite des ?ertragenene Signals im Megahertz-Bereich liegt, wie es beispielsweise bei der Bewegtbild?ertragung ?lich ist.

Von digitaler Breitbandkommunikation spricht man, wenn ?ertragungsgeschwindigkeiten oberhalb von 64 kBit/s vorliegen.

Ausf?rlicher:

Weiter: Netzstrukturen und -konzeptionen | Breitbandnetze | Schmalbandnetze


Erstellt am: 13-Nov-1996 von: asb@zedat.fu-berlin.de>
Zuletzt bearbeitet am: 29-Jul-1997 von: asb@zedat.fu-berlin.de> mit: Hab.
Projekt: Kabelnetze als Telekommunikationsnetze: Grundlagen: Bandbreite
URL: http://userpage.fu-berlin.de/~asb/Internet/Kabelnetze/bandbreite.html