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Einleitung: Disposition


Den Beginn der vorliegenden Arbeit bildet eine Einleitung, die zum Thema hinführt, gefolgt von einer Eingrenzung des Themas, der vorliegenden Disposition sowie Anmerkungen zur vorliegenden Arbeit, zur technischen Umsetzung und zur Konzeption des Hypertextes.

Es folgt ein ausführlicher Abschnitt über die Grundlagen von Telekommunikation, Telekommunikationsnetzen sowie der Kabelkommunikation; dabei werden auch grundlegende Aspekte wie Kabeltypen (Niederfrequenzkabel/ symmetrische Kabel, Hochfrequenzkabel/ Koaxialkabel und Glasfaserkabel/ Lichtwellenleiter), Bandbreite (Schmalbandnetze und Breitbandnetze) sowie Grundbegriffe der Kommunikationstechnik wie Leitungsvermittlung und Paketvermittlung erörtert.

Der erste Hauptabschnitt befaßt sich mit Telekommunikation und Telekommunikationsnetzen. Es erfolgt zunächst eine Definition des Begriffs der Telekommunikation, eine Übersicht über die Telekommunikationsformen sowie ein Abriß der politischen Rahmenbedingungen einschließlich einer kurzen Erörterung der Postreform I (1989), Postreform II (1994) und der Postreform III einschließlich des Telekommunikationsgesetzes.

Ein weiterer Abschnitt erörtert ausführlich Alternativen zu den Breitbandkabelnetzen, mit denen breitbandige Übertragungen ermöglicht werden; der Abschnitt ist unterteilt in die Grundkategorien kabelgebundene Technologien und kabellose Technologien: Bei den kabelgebundenen Technologien steht zunächst das digitale Telefonnetz mit Technologien wie DSL (Digital Subsriber Line), ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line), HDSL (High Data Rate Digital Subscriber Line), SDSL (Single Line Digital Subscriber Line) und VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line) im Vordergrund; folgend werden Kabelnetze (cable TV networks) sowie ATM (Asynchronous Transfer Mode), Frame Relay, HFC (Hybrid Fiber Coax), FITL (Fiber In The Loop), FTTH (Fiber all the way To The Home), FTTN (Fiber To he Neighborhood), FTTC (Fiber To The Curb) und FTTB (Fiber To The Basement). Abschließend wird auch die PLC-Technik (Power Line Carrier) kurz angerissen, bei der das Stromnetz als Übertragungsmedium für Steuersignale, Daten und Sprache genutzt wird. Die kabellosen Technologien (wireless technology) können im Rahmen dieser Arbeit nicht ausführlich behandelt werden; für weiterführende Informationen sei auf die Quellen und auf die Arbeit Funk des Autors verwiesen, in der Grundlagen und Anwendungen der drahtlosen Technologien von Mobilfunk über Richtfunk, Telematik und Telemetrie bis Rundfunk erörtert werden. Zur Überbrückung der besonders kostenintensiven »last mile« (local loop) stehen vor allem folgende Technologien zur Diskussion: Wireless Local Loop (WLL), insbesondere Digital European Cordless Technology (DECT) und Broadband-Code Division Multiple Access (B-CDMA) Weitere drahtlose Technologien werden erprobt oder bereits angewandt, um breitbandige Übertragungen zu realisieren, z.B. Richtfunkverbindungen und Satellitenrundfunk.

Ein umfangreicher Abschnitt befaßt sich mit dem Telekommunikationsmarkt; ein Überblick über die Mitbewerber, der in Mitbewerber auf dem deutschen Markt und in Mitbewerber auf dem internationalen Markt unterteilt ist, charakterisiert die beteiligten Unternehmen. Ergänzend zeigt der Abschnitt über Allianzen und Kooperationen das Problem der last mile sowie die Lösungsoption des Wireless Local Loop auf, die nur durch Allianzen realisiert werden kann. Anschließend wird im internationalen Vergleich auf das Verhältnis von EVUs, Kabel- und Telekommunikationsnetzbetreibern sowie die Deregulierung der EVU- und TK-Märkte eingegangen; es werden die verschiedenen Modelle Monopol, Pool, Lizenzierter Wettbewerb sowie Freier Wettbewerb vorgestellt. Anschließend werden die einzelnen Länder im Überblick mit ihren jeweiligen nationalen bzw. regionalen Eigenheiten erörtert: Australien, Deutschland, Europäische Union, Großbritannien, Japan, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Schweden, USA. Den Abschluß bildet eine Übersicht mit Vergleichsgrößen, die die Einordnung der Höhe des Umsatzes der internationalen Telekommunikationsunternehmen im Kontext anderer Industriezweige erleichtern soll sowie eine Auflistung der zwölf größten Telekommunikationsunternehmen der Welt mit ergänzenden Hinweisen auf weitere Rankings von Telekommunikationsunternehmen.

Der folgende Abschnitt thematisiert Netzstrukturen und beginnt mit einer Einführung in die Schmalbandkommunikation: Schmalbandnetze; diese wird ergänzt durch eine Einführung in die Breitbandkommunikation: Breitbandnetze; in diesem Kontext wird auch die Kabelkommunikation erörtert. Ergänzend werden die verschiedenenen Netzkonzeptionen erörtert, Verteilnetze, z.B. Breitbandverteilnetze (Kabelnetze) Vermittlungsnetze, z.B. das Telekommunikationsnetz (Fernsprechnetz); in kurzen Exkursen werden auch Overlay-Netze wie das Breitband-Wissenschaftsnetz (B-WiN), Datex-M, das ATM-Pilotnetz der Deutschen Telekom sowie das Hochgeschwindigkeitsnetz Berlin thematisiert.

Gegenstand des letzen Abschnitts ist eine Projektion der Perspektiven der aktuellen Situation in Form eines Ausblicks auf mögliche zukünftige Entwicklungen. Im Mittelpunkt stehen hier Themen wie

  • Interaktivität
  • Die Diskussion um Breitband-Vermittlungsnetze
  • Ausbau der Breitband-Verteilnetze
  • Realisierungsaufwand (Abb.)
  • Ausblick
sowie Trends wie
  • Fernsehen via Internet: TV Today, Desktop News, WebTV
  • Internet via Fernseher: ChannelWorks: Ethernet via Cable Television, WebTV
  • Telefonieren via Internet Computer-Telefon-Integration (CTI), Telefonieren übers Internet: Grundlagen, Internet-Telefonie-Applikationen, Probleme der Internet-Telefonie, Standardisierung, Gateways

Den Abschluß der Arbeit bildet ein Verzeichnis aller verwendeten Quellen, eine Chronologie, die in Form einer kommentierten Zeitleiste die Entwicklung der Telekommunikation und Breitbandverkabelung verdeutlicht, sowie ein ausführliches Glossar mit Erläuterungen zu verwendeten Begriffen, Akronymen usw.



Erstellt am: 27-Oct-1996 von: asb@nsharra.snafu.de> mit: Hab.
Projekt: Kabelnetze als Telekommunikationsnetze: Hausarbeit: Disposition
URL: http://userpage.fu-berlin.de/~asb/Internet/TV-Programm/Seminar/einleitung.html