Querwellen (Transversalwellen, Sinusschwingungen) sind Wellen, bei denen die einzelnen Teilchen des Wellenträgers quer zu der Fortpflanzungsrichtung der Wellenerscheinung schwingen. Dadurch ergeben sich Wellenberge und Wellentäler (Vgl. Kleine Enzyklopädie Natur '57: 177 (»Begriff der Welle«) und Büscher '68: 5 ff. (»Allgemeine Wellentheorie«)).
Wasserwellen, wie wir sie im allgemeinen kennen, sind Querwellen; die einzelnen Wasserteilchen schwingen, ohne sich seitlich zu bewegen, auf und ab.
Die elektromagnetischen Wellen, also beispielsweise auch Funkwellen, sind Transversalwellen (vgl. Abschn. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden., »Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.«, S. Fehler! Textmarke nicht definiert.).
Längswellen (Longitudinalwellen) sind Wellen, bei denen die einzelnen Teilchen des Wellenträgers in derselben Richtung schwingen, in der die ganze Wellenerscheinung sich fortpflanzt; anders formuliert wechseln bei Längswellen Verdichtungen und Verdünnungen des schwingenden Mediums im gleichen Rhythmus miteinander ab (Vgl. Kleine Enzyklopädie Natur '57: 177 (»Begriff der Welle«) und Büscher '68: 5 ff. (»Allgemeine Wellentheorie«)).
Schallwellen sind, falls es sich um Luftwellen handelt, Längswellen; sie rufen abwechselnd Verdichtungen und Verdünnungen des fortleitenden Mediums hervor.

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Erstellt am: 25-May-1996 von: Agon S. Buchholz <asb@nsharra.snafu.de>
Zuletzt bearbeitet am: 25-Sep-1996 von: Agon S. Buchholz <asb@nsharra.snafu.de>
Projekt: Medien/Funk/Physikalische Grundlagen/Wellen
URL: <http://userpage.fu-berlin.de/~asb/Medien/Funk/wellen.htm>