Herkömmliche Push-Systeme basieren auf Unicasting: Zu jedem Anwender eines solchen Systems wird eine eigene Verbindung aufgebaut, über die der Server dann die zu verbreitenden Daten sendet. Mit steigender Benutzerzahl steigt auch die Netzbelastung linear an. Laut einer Studie von Optimal Networks (Frühling 1997) verursachten die Anwender von Push-Medien 17% des WWW-Verkehrs, obwohl ihr Anteil von allen Web-Benutzern nur 12% ist.

Eine einfache Rechnung verdeutlicht die Misere: Würden eine Million Benutzer einen Channel abonnieren, der in der gegebenen Zeit ein Megabyte übertrage wollte, so wäre eine 1MB/s-Leitung damit drei Monate lang ausgelastet.

Auch auf den Push-Servern selbst entsteht eine hohe Last. Sie müssen nicht nur die Daten für jeden Benutzer einzeln zur Verfügung stellen, sondern auch die von ihm gewünschten Informationen aus der Gesamtinformation herausfiltern. Dazu werden auf den Servern Benutzerprofile angelegt, was aus Datenschutzgründen sehr bedenklich ist.

Siehe: Multicasting, Broadcasting