Multicasting bietet eine Lösung für Unicast-Push-Probleme: Der Datenstrom wird nur einmal vom Server an alle Client-Programme übertragen. Die Last der Vervielfältigung der Daten wird an Multicast-Router übertragen. Es besteht keine Verbindung zwischen Push-Server und -Client, daher entfallen die Bedenken bezüglich Datenschutz.
Multicasting hat sich seit dem Jahr 1992 im MBONE bewährt, wo es hauptsächlich für Video- und Audiokonferenzen eingesetzt wird; das Prinzip basiert auf einer Anregung von Steeve Deering vom Ende der 80er Jahre, die in verschiedenen RFCs und IETF-Drafts mündete.
Das MBONE besteht aus Multicasting-fähigen Computern und Routern im Internet. Da die herkömmlichen, im Internet eingesetzten Router nicht Multicast-fähig sind, bleiben Multicast-fähige Teilnetze im Internet isoliert und bilden sogenannte Multicasting-Inseln. Diese Inseln können mittels Tunneling überbrückt werden und bilden so ein weltumspannendes Multicasting-Netz -- das MBONE.
Siehe: Unicasting, Broadcasting