Begriff »Real Video«

Real G2 logoMarkenname und zugleich Technologie-Verfahren, das 1997 von Real Networks Externer Linkwww.realnetworks.com (zuvor Progressive Networks) vorgestellt wurde und mit dem  stark komprimierte Videodaten als Streaming Video übertragen werden können. Bei diesem Verfahren muß nicht mehr darauf gewartet werden, bis die gesamte Videodatei geladen ist. Nach Anforderung einer Real Video-Datei können schon nach kurzer Zeit die ersten Videobilder betrachtet werden; eine Real Video-Datei wird grundsätzlich nicht zum kompletten Download angeboten, d.h. nach der Übertragung verbleibt im Normalfall kein Duplikat des Videoclips beim Benutzer (siehe Copyright). Nach eigenen Angaben ist Real Networks mit 88 Prozent Anteil Marktführer auf dem Streaming Media-Markt.

Die Qualität ist je nach Leistungsfähigkeit des Modems und Internet-Anschlusses allerdings oft relativ schlecht. Eine ISDN-Anbindung und einen guten Durchsatz zum Real Video-Server vorausgesetzt ist die Bild- und Tonqualität mittlerweile erstaunlich gut, und die Übertragung wird nicht ständig durch Lücken unterbrochen; allerdings füllt ein Real Video-Clip nur einen Bruchteil eines typischen Windows-Desktops und die Anzahl der Bilder pro Sekunde liegt bei etwa fünf bis 10 fps (frames per second). Die Bild- und Klangqualität verbessert sich mit Zunahme der Datenübertragungsrate. Dieses Verhalten wird vom Real Video-Server gesteuert, indem vor der Übertragung in Sekundenschnelle die Qualität der Verbindung ermittelt wird, die darüber bestimmt, in welcher Klangqualität die Daten übertragen werden. Mit Hilfe von Real Video kann nun auch Fernsehen aus Texas oder New York über das Internet empfangen werden.

Grundsätzlich können Real Video-Clips für unterschiedliche Bandbreiten produziert werden: