Als Digitalvideo (DV) bezeichnet man das Aufnehmen (capturing), Bearbeiten (manipulation, editing) und Speichern (storage) von Video in digitaler Form.
Ein Digitalvideo-Camcorder ist beispielsweise eine Videokamera, die Bewegtbilder auf einem digitalen Medium wie DAT aufzeichnet und speichert [1].
Die Videobearbeitung ist am PC noch relativ neu; während ein Rechner mit Tonsignalen noch ohne Tricks umgehen kann kommt es bei Digitalvideo rasch zu Hardware-Engpässen.
| Digital Audio | Digital Video |
|---|---|
| CD-Stereo-Qualität: 176 KByte/Sekunde |
Studioqualität: 22 MByte/Sekunde |
| SIF-Format (352 × 288 Pixel): ca. 6 MB/Sekunde |
|
| QSIF-Format (174 × 144 Pixel): ca. 1,5 MB/Sekunde |
Das Aufnehmen und Wiedergeben von Video per PC setzt daher i.d.R. Datenkompression voraus. Meist geschieht das mit einem speziellen Kompressor-/ Dekompressor-Module (Codec), das in das Betriebssystem eingebunden werden mittels Microsofts Video für Windows oder Apples QuickTime.
Während Hardwarelösungen das Motion-JPEG-Verfahren benutzen [1], gelten Radius' Cinepak und Intels Indeo als die gängigen Software-Codecs; im Bereich der Multimedia-CDs findet vor allem Cinepak Verwendung [2].
[1] Vgl. Begriff »Digital Video« in der PC Webopaedia (©
1996-1998 Mecklermedia Corp.).
[2] Vgl.
c't 14/97.