An einer Symbiose von Webcasting und Digital Video Broadcasting arbeitet die schweizer Firma The Fantastic Corporation (TFC).
Ein Pilotprojekt mit Data Broadcasting über digitale terrestrische Netze (DVB-T) wurde Anfang 1997 in Berlin/Brandenburg vorgestellt.
Marktführer in dem von Marketingstrategen und Multimediafirmen enthusiastisch
gefeierten
Webcasting ist die
kalifornische Firma «Pointcast», die im Sommer 97 bereits zwei Millionen
Downloads ihrer
kostenlosen Push-Software verzeichnen konnte und die Anwender vorwiegend mit News aus
verschiedenen Agenturen und Zeitschriften versorgt.
In Prognosen werden für die Zukunft hohe Umsätze in Milliardenhöhe aus Werbeeinnahmen erwartet. Schon seit Anfang 97 sind alle Werbeplätze der Push-Firma Pointcast ausverkauft, was als Beleg für den zukünftigen Erfolg herangezogen wird.
Firmen wie
Netscape,
Microsoft, Bertelsmann
sowie Business-Dienste, Provider und Betreiber von Suchmaschinen folgen dem Trend und
fahren ihre unrentablen Webangebote zurück.
Kritiker aus der Online-Szene sehen diesem Trend zur Favorisierung von der
Push-Technologie
gelassen entgegen. Solange es die Möglichkeit gibt, per Mausklick selbst zu entscheiden,
was man sehen, lesen, finden und entdecken will, bleiben die «Pusher» nur dann ein Teil
des
WWW, wenn sie auch Erfolg
haben.
Laut einer Meldung der Zeitschrift
Online Today aus
dem Sommer 1998 ist Push ein »Anti-Trend« [Quellen:
18].