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Fallstudien: Freies Wissen
Alternative Medien als Instrumente einer
Gegenöffentlichkeit,
Von Agon S. Buchholz
für Kefk Network Politik,
Juni 2005 ff.
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Erstellt/Bearbeitet: 20-Jun-2005/14-Jan-07
Systemzeit: Freitag, 09.01.2009, 07:27:52.
Home : Politik : Alternative.Medien : Fallstudien : Freies.Wissen
Übersicht
Der Verbund von Bildung, Wissen und Informationsfreiheit bildet eines der
Fundamente der bundesdeutschen Demokratie; aus diesem Grund statteten die
Verfassungsväter die Informations-, Meinungs- und Pressefreiheit mit
besonderen Privilegien aus [437]. Dem ungehinderten Zugang zu hochwertigen
Informationen kommt somit eine herausragende Bedeutung in emanzipierten
Gesellschaften zu [438].
In einer Zeit, die gleichermaßen gekennzeichnet ist durch eine
‚Informations- und Wissensexplosion’ [439], die Kommodifizierung der Bildung und
des Wissens sowie die Remonopolisierung ‚geistigen Eigentums’ [440] und die
Überflutung mit ‚Informationen’ minderer Güte – vom ‚Publikationsmüll’ bis
hin zu trivialen Beiträgen im Fernsehen – scheint die ‚Grundversorgung’
durch klassische Institutionen wie Bibliotheken, den Buchhandel und das
Verlagswesen nicht mehr hinreichend gewährleistet.
Neue Projekte aus dem
Kontext der »kollektiven Intelligenz« [441] versuchen, diesem Trend
selbstorganisiert und in eigener Initiative durch Schaffen freien Wissens [442]
entgegenzuwirken.
Weiter: Fallstudie: Wikipedia.
Gliederung
Fallstudie: Wikipedia
Weitere Projekte aus dem Bereich des
Freien Wissens.
Fußnoten
[437] So bspw. im nationalen Recht Deutschlands der
Art. 5 GG von 1949 und in dem der USA das first amendment der Bill of Rights
(freedom of speech) von 1789/ 1791 sowie im internationalen Recht der Art.
10 der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950/1953 und der Art. 19
der Menschenrechtscharta der UNO.
[438] Cf. cap. 2.4,
Bildung und Aufklärung (p. 22 ss.).
[439] Erste Versuche zur Quantifizierung des
Wissenswachstums stammen von Gennadi Michailovic Dobrov (1971) und Derek
de Solla Price (Little Science, Big Science, 1974); eine gute
Übersicht bietet Wersig 1973: 95-119.
[440] Cf. bspw. Bödeker et al. 2005 und Grassmuck 2002.
[441] Cf. cap. 2.7.4,
Bedeutung der Massen: Verteilte Kooperation und kollektive Intelligenz
(p. 56 ss.).
[442] Cf. bspw. Grassmuck 2002: 394 ss.
Siehe auch
Weitere Fallstudien:
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Anmerkungen
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