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Peer-to-Peer (P2P) hat sich binnen kurzer Zeit zu
einem der meistdiskutierten Phänomene in der jüngeren Geschichte der
Informationstechnologie herausgebildet. Die millionenfach
frequentierten Musiktauschbörsen wie etwa Napster haben dabei zu
kontroversen Bewertungen von P2P geführt. Neben File-Sharing à la
Napster zählen Instant Messaging, Collaboration/ P2P Groupware, Grid
bzw. Distributed Computing und Web Services zu den weiteren Facetten
von P2P. Damit verbunden ist die Vorstellung leistungsfähiger
Infrastrukturen für virtuelle Gemeinschaften, die Ressourcen teilen,
Informationsaustauschprozesse beschleunigen und neuartige
kollaborative Arbeitsumgebungen ermöglichen, ohne dass es einer
zentralenKoordinationsinstanz bedarf.
Die Autoren analysieren aus ökonomischer,
technologischer und juristischer Perspektive Innovationspotentiale,
Fragen und Risiken aller Anwendungsbereiche von P2P und stellen
zentrale Konzepte, Geschäftsmodelle und professionelle
Einsatzmöglichkeiten vor.
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