eDonkey-Clients gibt es z.Zt. für die Plattformen Windows bzw. Win32,
Linux und Apple Macintosh. Der Client wird als Adware und Shareware
($20, werbefrei) vertrieben.
| Client |
Plattform |
Version |
| eDonkey2000 normal |
Windows 9x/ME/XP/NT/2000 |
v35.16.61 |
| eDonkey2000 normal (no Cydoor) |
|
v35.16.60 |
| eDonkey Command line client |
|
v16.16.60 |
| eDonkey Controller |
W32/ Java (JRE 1.3) |
v1.1.1 |
| Command line client |
Linux |
v16.16.59 |
| Statically Compiled Commandline
Client |
Linux |
v16.16.59 |
| Core Controller |
Linux/ Java (JRE 1.3) |
v1.1.1 |
eDonkey2000 linux C GUI,
Tim Philipp Müller,
users.aber.ac.uk/tpm01/guihome.html |
Linux |
k.A. |
| Core Controller |
Mac OS X/ Java (JRE 1.3) |
v1.1.1 |
| Command line client |
Mac OS X |
v15.16.58 |
flock0.16,
Beta Version zu dem neuen eDonkey-
Netzwerk - nicht kompatibel zu dem jetzigen Netzwerk. |
Microsoft .NET Framework |
0.16 |
| Tabelle:
eDonkey 2000-Clients - Plattformen und Versionen |
Der Linux-Client dieses Netzwerkes ist bisher erst als
Konsolen-Variante erhältlich, es gibt aber mittlerweile grafische
Frontends, die unabhängig vom eigentlichen Client entwickelt werden.
Der Einsatz der Konsolen-Variante bietet in Verbindung mit dem
Unix-Tool "screen" eine unglaubliche Flexibilität; "screen" sollte
standardmässig auf den meisten Systemen installiert sein.
"Screen" ist eine Art WindowManager für die Konsole, die es erlaubt,
Shell-Sitzungen zu starten, im Hintergrund laufen zu lassen und bei
Bedarf an verlassener Stelle weiterzuarbeiten. Startet man nun mittels
Screen eine neue Sitzung und innerhalb dieser Sitzung den
eDonkey-Client, kann man mittels der Tastenkombination "Strg A" und
"Strg D" die Screen-Sitzung in den Hintergrund versetzen und jederzeit
mittels "screen -r" (notfalls mit PID-Nummer) wieder in den Vordergrund
holen. Der Client kann so unbeaufsichtigt tagelang laufen und die
einzelnen Donkey-Server absuchen.
Die Benutzung des Konsolen-Clients gestaltet sich anfangs etwas
ungewohnt, nach einer Eingewöhnungsphase aber durchaus akzeptabel. Hilfe
zu den Konsolen-Kommandos liefert die Eingabe eines "?".