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Copyleft
OS & OC : Ressourcen : Copyleft : Übersicht
28-Jul-2001/03-Feb-06
Copyleft
Copyright beinhaltet Urheberrechte (Nutzungs-, Lizenz und
Vervielfältigungsrechte). Ein Copyright bezieht sich auf den "Erfinder"
(Urheber) einer Arbeit, Leistung oder Idee. Das Copyright, das eng mit
dem Urheberrecht verbunden ist, unterscheidet sich vor allem zwischen
den USA und Europa, aber auch in Ländern wie Deutschland und der Schweiz
gibt es erhebliche Unterschiede.
Copyleft ist ein Schlagwort aus dem Bereich der Free
Software Foundation (FSF). Der Kernaspekt hinter diesem Begriff ist
Freiheit; jeder Mensch soll die Freiheit besitzen, Software zu
schreiben, zu verbreiten und zu verändern. Das GNU-Projekt (GNU = GNU's
Not Unix) versucht, dies in die Praxis umzusetzen.
Lizenzierungsformen
Die FSF definiert verschiedene Lizenzierungsformen:
- Public Domain (PD), ohne Copyright;
- GNU General Public License (GNU GPL)
- GNU Lesser General Public License (LGPL)
- GNU Library General Public License
- GNU Free Documentation License (GFDL)
Weitere:
- The GNU General Public License (GPL)
- The GNU Library or "Lesser" Public License (LGPL)
- The BSD license
- The MIT license
- The Artistic license
- The Mozilla Public License v. 1.0 (MPL)
- The Qt Public License (QPL)
- The IBM Public License
- The MITRE Collaborative Virtual Workspace License (CVW License)
- The Ricoh Source Code Public License
- The Python license
- The zlib/libpng license
- The Apache Software License
- The Vovida Software License v. 1.0
- The Sun Internet Standards Source License (SISSL)
- The Intel Open Source License
- The Mozilla Public License 1.1 (MPL 1.1)
- The Jabber Open Source License
Siehe: What is
Copyleft?
Auf der Suche nach der richtigen Lizenz - Copyleft aus Business-Sicht
fragwürdig
02.01.2002: Trotz aller Euphorie im Hinblick auf die Open Source
Entwicklung von Software sehen sich Programmierer und Firmen zunehmend
mit der problematischen Frage konfrontiert, welche Lizenz nicht nur
ihrem Wunsch nach offener Software, sondern auch nach wirtschaftlich
motivierter Verwertung ihres Codes am besten Rechnung tragen kann. In
ihrem sehr differenzierten Essay "Working without Copyleft", der auf
O'Reilly Net erschienen ist, gehen Björn Reese und Daniel Stenberg den
Möglichkeiten nach, welche Lizenzen sich im Spannungsfeld zwischen
Freiheitsideal und Business- Ambitionen bewähren. Die Autoren setzen
sich mit den Schwachstellen der GPL auseinander und legen dar, auf
welche Punkte Softwareentwickler bei der Wahl einer Lizenz achten
müssen. Nicht nur in diesem Beitrag, sondern auch zunehmend in
halböffentlich geführten Diskussionen der Open Source Entwickler wird
immer deutlicher, dass die GPL, die sich ja eine Vermehrung freier
Software zum Ziel gesetzt hat, ihre Ziele teils deshalb nicht erfüllen
kann, weil sie die kommerzielle Nutzung des Codes stark limitiert und
somit viele Unternehmen, die bereit wären, Teile ihres Codes
freizugeben, davon abhält, da man befürchtet, im kommerziellen
Handlungsspielraum eingeengt zu werden.
Quelle:
http://oreillynet.com/lpt/a//policy/2001/12/12/transition.html.
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Copyleft: |
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Literaturhinweise: |
Open Sources
von
Chris DiBona, Sam Ockman und Mark Stone (Hrsg.)
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The Cathedral & the Bazaar
von Eric S. Raymond
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