tkined ist ein kleines Netzwerkmanagement-System, das im Stil von IBMs
Tivoli, CAs UniCenter oder HPs OpenView Netzwerke managen soll.
tkined ist modular aufgebaut und weitegend selbsterklärend. Nach dem
Start der Software erscheint in der Menüzeile ein Button "Tools", unter
dessen Menü u.a. die Einträge "ip-discover" und "ip-layout" zu finden sind.
In der Arbeitsfläche des Programms kann man automatisch generierte
Netzdarstellungen bzw. selbst gezeichnete Netzausschnitte abbilden. Jedes
Element der Darstellung (Node, Network, Link, Group, Reference, Text, Image,
Stripchart, Barchart) wird dabei als eigenes Objekt verwaltet. Es ist eine
beliebige Anordnung der Objekte erlaubt und jedem können sogenannte
"Attributes" zugewiesen werden.
In "ip-discover" kann das Subnetz gescannt werden, so dass sich alle
Rechner einmal zeigen und eingetragen werden.
Mit "ip-layout" kann die Darstellung des Subnetzes modifiziert werden.
In Tkined sind verschiedene Tools (Scotty-Scripts) integriert. Ist
nun ein Objekt selektiert und es wird ein Tool gestartet, so werden dem
Script die Objekt-Attribute (z. B. IP-Addresse eines Rechners) übergeben.
Die gestarteten Aktionen beziehen sich dann ausschließlich auf diese
Attributwerte. Bei einer Selektion mehrerer Objekte, wird die gewählte
Aktion auf ein jedes dieser Objekte angewendet. Alle Vorgänge der
gestarteten Aktionen werden mitprotokolliert und in zusätzlichen Fenstern
angezeigt.