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Über "Open_Content" @ kefk.net

Website : Über "Open Content" im Kefk Network
24-May-2001/08-Mrz-06


Übersicht

Das "Open Source"-Projekt wurde 1997/98 von Agon S. Buchholz initiiert und zunächst ermöglicht in Kooperation mit der  SE Datenverarbeitung (ab Januar 1999: Umbenennung in GEDIB) der  Freien Universität Berlin. Die Zielsetzung bestand darin, im Zeichen der Finanzkrise der Universitäten nützliche freie Software für die universitäre Arbeit und die betreuten Einrichtungen aufzufinden. "Frei" bedeutete im damaligen Kontext vor allem kostenfrei ("free-beer"); die SE Datenverarbeitung betreute primär das  Zentralinstitut für Fachdidaktiken und im Rahmen der fachdidaktischen Arbeit indirekt einige Schulen, an denen damals fast ausschliesslich Microsoft-Software eingesetzt wurde. Durch die mit der Initiative "Schulen an das Netz" (später:  Schulen ans Netz) begonnene Vernetzung der Schulen zeichnete sich bald ab, dass die finanziellen Folgekosten der Microsoft-Welt für Schulen (und teilweise auch für Universitäten) untragbar waren. Daher fokussierte sich das "Open Source"-Projekt immer stärker auf freie Software unter Windows, das bedeutete zunächst überwiegend: Portierungen von GNU-Tools auf die Win32-Plattform sowie einige Public-Domain- und Freeware-Programme.

Seit 1999 wurde es unterstützt durch die Firma  ALTUS Analytics AG (ab Oktober 2000: Umbenennung in  ALTUS Media AG); hier stellte sich ein ähnliches, primär durch finanzielle Zwänge beherrschtes Szenario. Die Akzeptanz der Microsoft-ver-/ gewöhnten Anwender war jedoch für freie Software äusserst gering. Freie Software wurde hier jedoch von Anfang an massiv im Linux-Bereich (Firewall, Mail-Gateway, Web- und FTP-Server) sowie auf der Sun Server-Farm (Apache, MySQL u.a.) eingesetzt. Hier spielten neben finanziellen Aspekten auch personell getragene und sowohl ideologisch wie auch sachlich fundierte Grundsatzentscheidungen eine Rolle. Die Unterstützung des "Open Source"-Projekts durch das Unternehmen wurde zum Ende des Jahres 2001 komplett und ersatzlos eingestellt.

Seit Ende 2000 wird das Projekt komplett entwickelt und gehostet durch das Kefk Network. Das Projekt unterliegt jetzt keinerlei Sachzwängen oder Auflagen mehr, sondern nähert sich selbst dem Konzept eines freien Projektes an. Im Lauf des Jahres 2000 haben sich vier Schwerpunkte herauskristallisiert:

Der Bereich der Public-Domain-Software und Freeware wird verlagert in die jeweiligen Windows-, Networking-, Webworking-, Security- und (ggf.) Linux-Sektionen des Kefk Network.

Aufgrund des enormen Transfervolumens können die Software-Mirrors leider nur noch partiell aufrecht erhalten werden (z.B. GNU Emacs für Win32).

About:
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Literaturhinweise:
Chris DiBona, Sam Ockman und Mark Stone (Hrsg.)
Open Sources (Buchcover)
Eric S. Raymond:
The Cathedral and the Bazaar (Buchcover)
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URL: http://www.kefk.net/Open_Content/Website/About/index.asp.
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