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Kanzlei Rasch
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Kanzlei Rasch : Übersicht
01-Jan-2004/07-Jan-06
Übersicht
Die Kanzlei Rasch eine Hamburger Rechtsanwaltskanzlei mit Sitz in
Hamburg, die nach Angaben der IFPI als erste ein Verfahren gegen
illegale Musikanbieter in den sogannten »Tauschbörsen« angestrengt hat.
Aktivitäten
Nach Angaben der IFPI erzielte die Kanzlei Rasch im Juni 2004
außergerichtliche Einigungen mit einem 23-jährigen Auszubildender aus
Cottbus, der mehrere tausend Musiktitel bei KaZaa angeboten haben soll
(8.000 Euro zzgl. 80 Tagessätze Geldstrafe und Gerichtskosten). In einem
weiteren Fall seien bei einem 57-jährigen Lehrer aus dem Raum Stuttgart
zwei Computer beschlagnahmt worden. Auf dem PC des Azubis hätten sich
rund 6.000 Musiktitel als MP3-Dateien befunden, darüber hinaus habe die
Polizeit rund 100 gebrannte CD-Rohlinge mit weit mehr als 1.000
Musiktiteln beschlagnahmt; über die Delikte, die dem Lehrer vorgeworfen
werden, machte die IFPI zunächst keine Angaben, in einer späteren
Mitteilung schob die IFPI die Angabe nach, der Lehrer habe »2.000
illegale Musikangebote« bereitgestellt, was auch immer das
bedeuten mag.
Bereits März 2004 seien 68 Strafanzeigen gegen unbekannt erstattet
worden; die beschuldigten Personen sollen urheberrechtlich geschützte
Musik in erheblichem Umfang ins Internet gestellt und Dritten zum
Herunterladen angeboten haben. Unbekannt ist, was mit den anderen 66
Strafverfahren der 68 Strafanzeigen der Kanzlei Rasch passiert ist.
Siehe auch
Netmarks
Ifpi.de: »Erste erfolgreiche Verfahren gegen
illegale Musikanbieter in 'Tauschbörsen': Auszubildender aus Cottbus
zahlt mehr als 8.000 Euro – 57-jähriger Lehrer im Raum Stuttgart
geständig« (Presse, 08.06.2004),
www.ifpi.de/news/news-397.htm.
Ifpi.de: »Phonowirtschaft startet auch in Deutschland
Verfahren gegen illegale Musikanbieter in sogenannten 'Tauschbörsen'«
(Presse, 30.03.2004),
www.ifpi.de/news/news-380.htm.
Telepolis: Das neue Geschäftsmodell der Plattenindustrie? (von
Wolf-Dieter Roth, 16.12.2003),
www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/16331/1.html.
Downhill Battle: Music Activism - »Downhill Battle is a
non-profit organization working to end the major label monopoly and
build a better, fairer music industry«,
www.downhillbattle.org.
Chaos Computer Club e.V.: Kampagne zum Boykott der
Musikindustrie - »Freedom of Information Is No Crime«,
www.ccc.de/campaigns/boycott-musicindustry.
Anmerkungen
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