Gegenstand des Content Management ist das Verwalten von
Inhalten. Hierbei geht es insbesondere um das Gewährleisten inhaltlicher
Konsistenz, Reliabilität und Aktualität. Die Abgrenzung von inhaltlich
orientierten Content Management und
Site Management, welches
einen eher technisch-funktionalen Schwerpunkt hat, erfolgt nicht immer
trennscharf.
Das Content Management komplexer Websites wird durch
spezialisierte Tools unterstützt. Solche Tools werden auch als »Content
Management System« (CMS) bezeichnet. Die Übergänge von CMS zu
Redaktionssystemen sind fließend; letztere bezeichnen tendenziell eher
Systeme, die aus der Welt der Printpublikationen und Verlage stammen.
Redaktionssysteme bieten daher oft Funktionen des
Cross-Media-Publishing.
Ziele von Content Management sind u.a.:
- Gewährleistung von Aktualität,
- Gewährleistung von Reliabilität,
- Gewährleistung von Konsistenz.
Content Management setzt sich zusammen aus unterschiedlichen
Aspekten wie beispielsweise
- Versionskontrolle und
- Workflow Management.
Technische Aspekte wie das Link-Management werden i.d.R. nicht als
Gegenstand des Content Management bezeichnet, auch wenn einige
CMS (z.B. Hyperwave, NPS) entsprechende Funktionalität bieten.
Das Kefk Network wird derzeit technisch ohne CMS realisiert;
das führt zu viel Handarbeit und wohl auch zu reichlich Inkonsitenz.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass wir schlichtund ergreifend
die Verwaltung von Subsites oder Sektionen nicht oder nur sehr
eingeschränkt delegieren können; wünschenswert wäre ein
Interaktivitätsgrad, wie ihn nur Hyperwave besitzt; eine realistische
Lösung wäre vielleicht OpenACS.
Siehe auch: