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Fotopoint.de
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25-Apr-2002/23-Jan-07
Übersicht
Der Fotohändler Fotopoint.de
war einer unserer Partner auf der Subsite
Fotografie.
Fotopoint.de wurde seit 1999 betrieben von der IVEMA Gesellschaft für Foto und
Unterhaltungselektronik-Vertrieb mbH & Co. KG aus Oldenburg;
ab Anfang 2007 wurde das Geschäft neu ausgerichtet und ist seitdem unter
der Domain D-Living.de
erreichbar.
Auswahlverfahren
Der Grund für diese Partnerschaft ist relativ simpel: Uns erreichen
fast täglich Produktanfragen von Benutzern, die eine bestimmte Kamera,
ein Objektiv oder (teilweise recht ausgefallenes) Zubehör kaufen wollen;
da wir kein Fotohändler sind und auch keiner werden möchten, machten wir
uns auf die Suche nach einem leistungsfähigen und zuverlässigen Partner.
Es war relativ schwer, ein geeignetes, in Deutschland ansässiges
Unternehmen zu finden; Amazon.de
verkauft mittlerweile zwar eine ganze Reihe von Produkten aus dem Foto-
und Elektronikbereich, führt aber ausschliesslich populäre und
marktgängige Produkte – zu wenig für die Leser einer auf die Fotografie
spezialisierten Website.
Eine Reihe von anderen Online-Händlern waren aus verschiedenen Gründen nicht
geeignet, teilweise aufgrund von kundenunfreundlichen AGBs,
fehlgeschlagenen Testkäufen oder schlecht benutzbaren Online-Shops;
ausserdem bieten natürlich nicht alle Online-Fotohändler Partnerprogramme
an.
Unsere Wahl fiel schliesslich auf Fotopoint.de, da
- das relativ breite Sortiment gute Chancen bietet, das gewünschte
Produkt zu finden;
- die AGBs und Versandbedingungen fair sind;
- ein Testkauf erfolgreich verlief;
- uns bisher keine negativen Erfahrungen mit Fotopoint.de bekannt
geworden sind.
Die
Suchfunktion im Katalog von Fotopoint.de ist relativ prominent platziert
und auf jeder Seite der Subsite
Fotografie
erreichbar:

Bei Fotopoint.de gilt ein Mindestbestellwert von EUR 20,-; bis zu
einem Bestellwert von 350 Euro ergeben sich in Deutschland Versandkosten
i.H.v. ca. 7,50 Euro, bei Nachnahmebestellungen entstehen
Nachnahmegebühren in Höhe von EUR 4,50. Die Deutsche Post erhebt
zusätzlich eine Übermittlungsgebühr in Höhe von 2,- Euro. Bei
Bestellwerten über 350,- Euro versendet Fotopoint.de versandkostenfrei.
 Zum Fotopoint
Online Shop.
Preisvergleichsdienste
Fotopoint.de ist ein relativ günstiger Anbieter, aber sicher kein
absoluter Low-cost-Discounter; wer seine Händler ausschliesslich über
den Preis aussucht – was nach unseren Erfahrung keine gute Idee
ist –, sollte
einen Blick auf die
Produkt- und Preisvergleichsdienste im Web werfen und dort den
günstigsten Preis bestimmen lassen.
Ein Tip für Schnäppchenjäger: Entscheidend ist nicht nur der Preis,
sondern auch
- die
tatsächliche Lieferfähigkeit eines Händlers,
- der Gesamtpreis einschliesslich
Verpackung und Versandkosten sowie
- der Unternehmenssitz, die allgemeine Geschäftsbedingungen und
die Lieferkonditionen.
Einige Online-Händler versuchen, sich
durch Niedrigstpreise von der Konkurrenz abzuheben, können dann jedoch
regelmässig nicht liefern; einige solcher Kandidaten
sind uns bekannt.
Gerade bei Computerzubehör spekulieren einige Händler mit dem
Preisverfall; man wird dann teilweise wochenlang hingehalten, bis dann
schliesslich eine Lieferung erfolgt – mittlerweile kann dann die
(seriöse) Konkurrenz die ehemaligen (Schnäppchen-) Preise aber auch
(unter-) bieten. Das ist unseriös; daher sollte man grundsätzlich nicht
bei Händler kaufen, die keine verbindlichen Auskünfte über Warenbestand und
Lieferstatus erteilen.
Bei Amazon.de und Fotopoint.de
ist der Liefervorgang unseren Erfahrungen nach vorbildlich transparent
und zuverlässig, auch das spricht für diese Partner.
Probleme
Zwei Probleme gibt es mit Fotopoint.de: Zum einen sind die
Antwortzeiten auf Suchanfragen recht hoch; eine typische Anfrage dauert
gut 30 Sekunden, bis eine Reaktion vom Server kommt. Problematischer
finde ich jedoch, dass auch relativ präzise Suchanbfragen zu viele und
unsinnige Resultate liefern.
Ein Beispiel: Suchanfrage nach dem Produkt "Minolta Dimage 7Hi".
In der Anfrage enthalten ist ein eindeutiger Hersteller- und
Produktname. Als Antwort vom Fotopoint- Server erhalte ich dann:
"Ihre Suchanfrage hat 128 Begriffe gefunden", obwohl es nur genau
ein solches Produkt und vielleicht eine Handvoll Zubehör mit dem
String geben dürfte.
Als nächste Option wird angeboten, die Suchanfrage mit einem
Wizard einzugrenzen: Die "Artikel ID" kenne ich natüprlich nicht,
sonst würde ich nicht nach dem Produkt suchen; im Feld "Name" gebe
ich ein: "Dimage 7Hi", unter "Hersteller" "Minolta". Als Ergebnis
erhalte ich wieder überwiegend unpassende Artikel und den Hinweis
"Um genauere Suchergebnisse zu erhalten, definieren Sie Ihre
Suchbegriffe neu"; mir ist nicht klar, wie man ein Produkt noch
genauer spezifizieren soll als mit dem exakten Hersteller- und
Produktnamen.
Unter den Ergebnissen sind etliche Artikel, die mit der Dimage
7Hi nichts zu tun haben, beispielsweise die Produkte "Minolta Dimage
F 200 ", "Minolta Dimage F 300", "Minolta Dimage F 100", "Minolta
Dimage Xi" usw. -- versteckt unter all den unpassenden Einträgen
existiert dann auch der Artikel "MINOLTA Dimage 7Hi" mit der
Artikel-ID "0215350456".
Das Beispiel ist durchaus repräsentativ, ähnliche Ergebnisse habe ich
bei der Suche nach verschiedenen anderen Produkten erhalten. Ich finde
das ziemlich abschreckend.
Für das Fotopoint.de- Partnerprogramm über Zanox bedeutet dies
beispielsweise, dass es zu einer erheblichen Diskrepanz zwischen den
Views und den erfolgreich verlaufenen Transaktionen aufgefallen:
Immerhin 257.591 Views zählte die statistische Auswertung von Zanox seit
Anfang des Jahres, davon 3.208 Clicks (also potentielle Käufer), aber
nur 28 Sales; das ist eine katastrophal schlechte Conversion. Ich bin
mir relativ sicher, dass ziemlich viele potentielle Kunden durch die
umständliche Suchfunktion verloren gehen und woanders kaufen werden.
Als Begründung nannte das Fotopoint.de- Team das verwendete
Shopsystem: Intershop Infinity 1.1; ein neues Shopsystem wurde Mitte
April 2003 eingeführt, die Suchfunktion soll ebenfalls bis Anfang Mai
2003 in den o.g. Punkten verbessert werden. Einige Wochen waren diese
Kritikpunkte, zumindest soweit wir dies überprüfen konnten, beseitigt.
Hilfe bei Problemen
Was auch für die anderen Partner des Kefk Network gilt: Kommt es zu
Problemen, bitten wir um Mitteilung; wir versuchen dann, zu vermitteln;
können die Probleme nicht gelöst werden und kommt es zu wiederholten
Negativerlebnissen, entfernen wir das entsprechende Partnerprogramm von
unseren Sites.
Was haben wir davon?
Prinzipiell sollen die Partnerprogramme dazu dienen, wenigstens einen Teil der anfallenden
Betriebskosten des Kefk Network zu decken, beispielsweise für das
Hosting, den Traffic und die Hardware sowie ggf. zum Ausbau unserer
Infrastruktur (schnellere Server, bessere Internet-Anbindung).
Was theoretisch gut klingt, sind in der Praxis leider anders aus; so
wurden beispielsweise im Monat Februar 2005 insgesamt 1.268.525
»Werbemittel« von Fotopoint.de auf unseren Seiten eingeblendet, die vom
Anbieter nicht vergütet werden. Diese 1,2 Millionen Page Views
mit »Produktinformationen« führten nur zu 825 Klicks, die von
Fotopoint.de ebenfalls nicht vergütet werden. Davon führten nur noch
ganze vier (!) zu provisionierten Verkäufen, das entspricht einer
Vergütung von EUR 14,88 für die Einblendung von 1,2 Millionen
Werbemitteln.
Dieses Ergebnis ist relativ repräsentatives Ergebnis; die
Einblendungen von »Werbemitteln« liegen meist bei etwa 1,1 bis
1,5 Millionen Page Views pro Monat, die sich daraus ergebenden
Klicks liegen zwischen etwa 500 und 2.500 pro Monat, die monatlichen
Provisionen von Fotopoint.de übersteigen selten einen Betrag von etwa
zwanzg Euro: Ein schlechtes Geschäft für uns, diese Vergütungen decken
natürlich nur einen Bruchteil unserer monatlichen Betriebskosten.
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