Der Amazon.de Wunschzettel bietet Website- Betreibern eine
Möglichkeit, den Usern Vorschläge zu unterbreiten, mit denen sie ihre
Arbeit honorieren können. Je nach Zusammensetzung der Wunschliste können
dies mehr oder minder grosse Aufmerksamkeiten in Form von Büchern, CDs
oder sonstigen Produkten aus dem Amazon- Sortiment sein.
Aus der Beschreibung des Amazon.de Wunschzettels:
»Mit dem Amazon.de-Wunschzettel können Sie sich eine Liste
von Produkten aus unserem Katalog zusammenstellen, die Sie gerne
geschenkt bekommen würden. Ihre Freunde und Verwandten können sich
diese Liste ansehen, die Artikel für Sie kaufen und direkt an Sie
schicken lassen -- auch mit Geschenkverpackung und persönlicher
Mitteilung. Wenn ein Wunsch erfüllt wurde, wird das auf dem
Wunschzettel gekennzeichnet«.
Auf einem solchen Wunschzettel ist eindeutig gekennzeichnet, dass es
sich um einen Wunschzettel handelt und an wen der Auftrag versandt
werden wird.
Wir haben auch einen solchen Wunschzettel erstellt und freuten uns auf baldige Geschenksendungen. Tatsächlich
tauchte beispielsweise im April 2003 ein solcher Vermerk in der Wunschliste auf: Das Buch "The
Weblog Handbook: Practical Advice on Creating and Maintaining Your Blog"
von Rebecca Blood war laut "Wunschzettel" für uns gekauft worden
(Vermerk im Wunschzettel "erhalten: 1"). Nun erhielten wir
allerdings keineswegs die ersehnte Buchsendung, der Vermerk "erhalten"
war also irreführend.
Die relativ einfache Frage, was denn mit dieser Sendung passiert sei,
löste eine längere E-Mail- Konversation aus, die fünf E-Mails brauchte,
um die folgende, eigentlich relativ einfach zu verstehende Frage
beantwortet zu bekommen:
»[...] Das erklärt allerdings leider nicht, dass nach
Auskunft des Amazon.de- Systems zumindest eins der Bücher von meinem
Wunschzettel unter [...] für mich gekauft wurde, mich die Sendung
jedoch nie erreicht hat«.
Unter den Antworten waren mehr oder minder hilfreiche Hinweise wie:
- »Sie möchten an Ihrem Wunschzettel Änderungen vornehmen
lassen? Nur Sie als Inhaber der Liste haben dazu die Befugnis. Gerne
zeige ich
Ihnen, wie Sie am besten vorgehen« (Nein, das war nicht
gefragt!).
- »Wenn ein Artikel aus Ihrer Wunschliste für Sie bestellt
wurde,
erhalten Sie den Artikel in der Regel auch.
Unter welchen Umständen Sie die Lieferung nicht erhalten
haben,
können wir ohne die zugehörige Bestellnummer des Artikels nicht
nachvollziehen.
Es kann durchaus sein, das diese Sendung auf dem
Transportweg
verloren gegangen ist, wobei wir in solchen Fällen, gerne Ersatz
leisten.
In diesem Fall bitten wir den Besteller, uns zu
kontaktieren. Sobald
uns die Bestellnummer vorliegt, helfen wir selbstverständlich gerne
weiter« (Woher soll der Besteller wissen, dass er Amazon.de
kontaktieren soll? Woher soll ich wissen, wer die Sendung ausgelöst
hat?).
- »Meine Rechereche hat ergeben, das ein Kunde über Ihre
Wunschliste die
Bestellung ausgelöst hat. In diesem Fall, bitte ich Sie, den Artikel
einfach neu in Ihre Wunschliste mit aufzulisten.
Haben Sie bitte dafür Verständnis, dass wir bezüglich des
Bestellers
keine Informationen preisgeben dürfen« (Warum sollte ich den
Artikel neu in die Wunschliste eingeben? Ich wollte nur wissen,
warum die Lieferung nicht angekommen ist!)
- »Die Bestellung wurde von Ihrer Wunschliste ausgelöst.
Allerdings
wurde dies vom Besteller rechtzeitig bemerkt und die Versanadresse
wurde vor Versand korregiert.
Somit wurde der Artikel auf Ihrer Wunschliste
dementsprechend
als 'bestellt' notiert und der Besteller erhielt die Ware an seine
Adresse«.
Nach vielen Spekulationen über verlorengegangene Sendungen und den
Sinn der Wunschliste gab es letzten Endes also doch noch eine Antwort,
leider eine, die uns nicht plausibel erscheint.
Warum sollte jemand erst den "Wunschzettel"- Link anklicken, auf dem
dick und fett steht, wer die Sendung erhalten wird, dann den
"Bestellen"- Link anklicken, bei dem nochmals explizit steht, an wen die
Bestellung versandt werden wird und erst dann merken, dass er das Buch
eigentlich doch gerne selbst haben wollte und sich unwissentlich auf
einen fremden Wunschzettel verirrt hatte?
Uns kommt das merkwürdig vor, inbesondere das Herumgerate des Amazon-
Supports gibt uns zu denken. Warum wurde nicht gleich bei der ersten
Anfrage festgestellt, dass die Sendung keineswegs verlorengegangen ist,
sondern der Besteller die Lieferanschrift nachträglich korrigiert hat?
Wie dem auch sei, solche Ungereimtheiten machen uns misstrauisch, wir
haben daher den Amazon.de- Wunschzettel von unserer Site entfernt.
Wer uns eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen will kann dies
jedoch auch weiterhin gerne tun, und zwar über einen der Anbieter für
Micropayments:
Moneybookers:
Der britische Dienstleister
Moneybookers
wickelt kleine Geldüberweisungen via Kreditkarte oder
Banküberweisung rasch und zuverlässig ab und betreut mittlerweile
etwa eine Million Kunden (
AGBs).
Transaktionen via Moneybookers erfordern keine Kreditkarte
und die Konditionen sind sehr benutzerfreundlich: Die
Maximalprovision liegt bei 50 Cent, Auszahlungen kosten einheitlich
EUR 1,50. Moneybookers ist daher wohl der sinnvollste Dienst
zur Überweisung kleiner Beträge ein Bereich von einigen Euro.

Kontakt:
C3 Cairngorm House
Meridian Gate
203 Marsh Wall
London E14 9YT
United Kingdom
Paypal:
Das bereits 1998 gegründete
Paypal
ist seit 2002 eine »Ebay company«, was angesichts der nicht
abreißenden Betrugsfälle auf der Ebay-Plattform wohl eher kein
Qualitätssiegel ist; Paypal mit Sitz im kalifornischen San Jose ist
allerdings nach unserer Kenntnis bisher nicht betroffen und scheint
kleine Geldüberweisungen der rund 78 Millionen Kunden ebenso schnell
und zuverlässig abzuwickeln wie Moneybookers. Paypal erlaubt
sowohl einmalige als auch monatliche und jährliche Spenden, für
einmalige Transaktionen benötigt man keinen PayPal-Account.
Die Gebühren pro Transaktion liegen derzeit, je nach Höhe der
Überweisungen, zwischen 3,4 % + EUR 0,35 und 1,9 % + EUR 0,35 EUR;
auch hier wird keine Kreditkarte benötigt.

Kontakt:
www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_contact_us.
Über diesen Link können nahezu beliebig kleine der grössere Beträge
sicher an uns überwiesen werden. Auch kleinere Beträge unterstützen uns,
die Arbeit am Kefk Network
weiterzuführen. Vielen Dank!