|
| |
Druck
Ihr Benutzername: Besucher
Online auf dieser Seite: 14 aktive User.
- Wer ist gerade online?
Sie sind hier: Kefk Network Home : Medium : Terminologie : Druck
12-Aug-2003/14-Jan-07
Übersicht
Druck bezeichnet alle Reproduktionsverfahren zur Vervielfältigung
von Druckvorlagen. In der Regel werden dabei spiegelverkehrte
Druckvorlage zunächst mit einem Farbstoff überzogen und dann zum
Beispiel gegen Papier oder Stoff gepresst. Dabei überträgt sich der
Farbstoff von der Druckvorlage auf das Produkt. Die Druckvorlage kann
dabei in aller Regel mehrfach verwendet werden.
Druckverfahren
Druckverfahren werden nach unterschiedlichen Gesichtspunkten in
Kategorien eingeteilt:
- nach dem Verhältnis, in dem Druckelemente zur Druckform
stehen wie zum Beispiel beim Flachdruck, dem Hoch- und
Tiefdruck, sowie dem Durchdruck. Nach diesem Merkmal werden die
Druckverfahren auch in DIN 16500 unterschieden in die
Hauptdruckverfahren: Hochdruck (Bildstellen der Druckform stehen
höher als Nichtbildstellen zum Beispiel Buchdruck, Flexodruck),
Flachdruck (Bildstellen und Nichtbildstellen der Druckform liegen
(annähernd) auf einer Ebene (Offsetdruck)), Tiefdruck (Bildstellen
der Druckform liegen tiefer als Nichtbildstellen) und Durchdruck
(Bildstellen der Druckform bestehen aus einer Schablone auf einem
farbdurchlässigen Schablonenträger (Sieb aus Kunststoff- oder
Metallfäden), Nichtbildstellen sind farbundurchlässig (Siebdruck).)
- nach dem Material der Druckform zum Beispiel Steindruck,
Kupferdruck etc.
- nach der Bearbeitungsart der Druckform zum Beispiel
manuell beim Holzschnitt oder der Lithografie, chemisch wie bei der
Ätzung oder photomechanisch wie beim Lichtdruck etc.
- nach dem Automatisierungsgrad (zum Beispiel
handwerkliche, manuelle, halbautomatische, automatische oder
industrielle Druckprozesse).
Die wichtigsten Druckverfahren sind:
- Hochdruck - (Buchdruck) - ist ein klassisches und seit
Johannes_Gutenberg verbreitetes Druckverfahren, bei dem die
Druckelemente erhaben auf der Druckform stehen (Druck mit
beweglichen Lettern). Hochdruck-Druckformen können als Tiegel
(flache Druckform) und als Zylinder ausgeführt sein und sowohl
Papierbogen wie auch Papier von Rollen bedrucken.
Eine Art des Hochdrucks ist auch der Flexodruck; als Druckform dient
hier eine Fotopolymerplatte. Anwendungsgebiete des Flexodrucks sind
in erster Linie Verpackungsfolien. Der Flexodruck steht hier in
engem Wettbewerb zum Kupfertiefdruck, der bessere Ergebnisse
erzielt, jedoch aufgrund seiner hohen Druckvorkosten bei kleinen und
mittleren Auflagen teurer ist.
- Tiefdruck - Druckverfahren, bei dem die Druckelemente als
Vertiefung in der Druckform ausgeführt sind. Diese Vertiefungen
(Näpfchen) werden beim Druckvorgang mit Farbe gefüllt, welche an das
Druckmaterial wieder abgegeben wird. Die Näpfchen können zum
Beispiel durch Ätzung oder Gravur erreicht werden. Der
Rotationstiefdruck (Tiefdruck mit zylindrisch ausgeführten
Druckformen) ist heutzutage besonders bei Massendrucksachen und
Zeitschriften in sehr hohen Auflagen wirtschaftlich, da den hohen
Kosten der Druckform geringe Kosten im Fortdruck gegenüber stehen.
- Flachdruck - (Steindruck und Offsetdruck) - Offsetdruck
gewinnt immer mehr am Marktanteil, moderne Offsetmaschinen sind
schnell und in der Leistung und Qualität dem Rotationstiefdruck
inzwischen überlegen.
- Siebdruck - (Schablonendruck) - ein universelles
Durchdruckverfahren, die Schablone wird heute meist fotochemisch am
feinem Siebgewebe aus Kunstfaser oder gar Stahldraht angebracht.
Siebdruck kann sehr vielseitig eingesetzt werden um flache Objekte
aller Formate zu bedrucken.
- Tampondruck - ein Art Kombination aus Stempeldruck und
Übertragungsdruck, die Vorlage wird mit Hilfe eines Tampons (aus
Silikonkautschuk) von einer Fläche auf die andere übertragen und
kann damit zum Beispiel selbst in die Vertiefung eines Aschenbechers
oder einer Tasse apliziert werden. Kein Wunder, dass der Tampondruck
besonders bei Werbegeschenkproduktion und in der
Verpackungsherstellung Verwendung findet.
- NIP-Verfahren (elektronische Druckverfahren ohne
Druckform) - eine ständig wachsende Anzahl von neuen, digitalen
Druckverfahren, ob Laserdrucker oder Zeilendrucker, ob
elektrostatische Bürokopie oder hochwertiger Farbthermodruck,
Plotter und Tintenstrahldruckern.
- Stempeldruck - Das älteste Druckverfahren überhaupt, bei
dem die einzelnen Druckformen auf den Druckstoff aufgedrückt werden.
Siehe auch
- Drucker, Drucker (Beruf)
- Druckmaschinen
- Druckerei
- Grafik
- Printmedien
Netmarks
Siehe auch
Anmerkungen
Quelle
Wikipedia:
Artikel |
Versionen |
Bearbeiten |
Diskussion |
Backlinks |
Drucken.
Stand: 17:30, 12. Mai 2004.
Lizenz:
GNU Free Documentation License (GNU FDL).
| |
Druck |
|
Ihr Name: Besucher (nicht angemeldet).
Online: 14 aktive User.
|
| Anmelden
| Abmelden |
|
Monitoring: |
|
Benachrichtigen bei Änderungen: |
|
|
|
|
Thematisch verwandte Subsites:
Audio,
Film,
Fotografie,
Hardware,
Internet,
Mobil,
Networking,
Research,
Streaming,
Webworking,
Wikipedia. |
| |
[ Zurück ] [ Weiter ]
| URL:
http://www.kefk.net/Medium/Terminologie/Druck/index.asp. |
|
|
|
|